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Heimlich

Sie kann sich nicht beklagen
eigentlich geht es ihr doch ziemlich gut
Na ja, sie weiß, nach so vielen Jahren
fehlt das Feuer,
doch bleibt ihr immer noch
etwas von der wärmenden Glut

Da sind die ersten kleinen Falten
Auf ihrer immer noch recht jugendlichen Haut
Oh ja, sie hat sich wirklich gut gehalten
doch seine seltenen Komplimente
klingen viel zu vertraut

Sie ist Hausfrau und Mutter
hat beides gewollt, doch da war irgendwann auch mal mehr
Manchmal fragt sie sich war das alles
doch dann räumt sie hinter den Kindern her

Heimlich träumt sie sich fort
heimlich sucht ihre Liebe den fast schon vergessenen Ort,
wo heimliche Wünsche vergeh´n
heimlich, in Arme, die zärtlich versteh´n

Früher war er anders
sie waren frisch verliebt, das ideale Paar
Er war erfolgreich und dann die Heirat
und die Zukunft war schon immer völlig klar

Ja, sie weiß, was sie hat
doch sie spürt, was ihr fehlt
und ihr Hunger ist längst nicht gestillt
Sie wischt Staub und bleibt steh´n v
an der Wohnzimmerwand vor dem süßen Familienbild

Heimlich träumt sie sich fort
heimlich sucht ihre Liebe den fast schon vergessenen Ort,
wo heimliche Wünsche vergeh´n
heimlich, in Arme, die zärtlich versteh´n

Und der junge Mann, der sie im Traum besucht
kümmert sich und betet sie an
und sie hofft und sie fürchtet den Augenblick
da sie ihn wirklich trifft,
denn – was dann ?

Allein vor dem Spiegel

Sie hat ihm den Brief schon geschrieben
doch sie traut sich nicht, schickt ihn nicht ab
Sie weiß, sie kann geben, kann lieben
doch was ist, wenn auch er sie nicht mag
Noch mal erträgt sie die Blicke nicht
die sie durchdringen, als wär sie nicht da
Was hat sie getan, warum straft man sie so
und es fehlt nur, daß er lacht
Sie sieht makellos magere Models
In Hochglanz, die Männer verzückt und verrückt
Sie träumt sich in Liebesromane
Sinnlich und schön begehrt und beglückt
Sie sehnt sich nach Nähe, Geborgenheit
Doch sie scheint nur als Zaungast genehm
Warum kann sie denn keiner, so wie sie ist
nur mit anderen Augen seh´n ?
Doch wer glaubt schon, daß Wunder geschehen
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel
Und sie weint hilflos in sich hinein
Und sie flucht mutlos – dann kocht die Wut hoch
Dieses Scheißleben ist wirklich gemein
Sie ist nun mal kein Barbiepüppchen
Ihre Stärken sind leise, verdeckt
Die tollen, die ganz coolen Typen
fragen nie, was sie tut, wo sie steckt
Die Gleichgültigkeit und die Hänselei
hat sie immer geschluckt, nie verdaut
Daß sie wertlos und keinesfalls liebenswert sei
hat sie irgendwann selbst geglaubt
und sich schließlich nichts mehr zugetraut
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel
da neulich im Bus, dieser junge Mann
mit Brille und nicht so ganz schlank
Er lächelte nett und er sprach sie an
Sie wies ihn ab "NEIN", vielen Dank"
Vielleicht geht es ihm jetzt wie ihr
hinter einer verschlossenen Tür
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel…

Halt dich fest

Es geht mir gut, wenn es dir gut geht
und dafür tu ich, was ich kann für dich.
Glaub bitte nicht, das mir der Mut fehlt.
Glaub einen der versucht, nur zu versprechen, was er halten kann.

Glaub an die Macht der Sinne,
oh glaube, was du fühlst,
ich schlag dir jeden kleinsten Zweifel in die Flucht.
Glaub an Zufall, an Bestimmung,
ganz egal, hab dich gefunden,
dich zuvor ein halbes Leben lang gesucht.

Refrain:
Komm halt dich fest, komm hier in meine Arme und lass die Welt
alleine Draußen stehn. Das Glück trägt deinen Namen, ein Traum,
ein Kuss, ein Stern. Ich lass dich nie mehr gehn.

Die Zuversicht, die du im Blick trägst,
lässt mich der sein, der ich sein will für dich.
Das du entschlossen nicht mehr abwägst,
zeigt mir, du hast mich ganz verstanden, hast uns beide auserwählt.
Für ein großes Miteinander und ein Füreinander da sein,
ja wir räumen uns die Zweifel aus dem Weg.

Refrain:
Komm halt dich fest, komm hier in meine Arme und lass die Welt
alleine Draußen stehn. Das Glück trägt deinen Namen, ein Traum,
ein Kuss, ein Stern. Ich lass dich nie mehr gehn.

Das Glück trägt deinen Namen, ein Traum, ein Kuss, ein Stern.
Ich lass dich nie mehr gehn.

Komm halt dich fest, komm hier in meine Arme und lass die Welt alleine Draußen stehn. Das Glück trägt deinen Namen, ein Traum, ein Kuss, ein Stern. Ich lass dich nie mehr gehn.... nie mehr gehn...

In Dich

Du wehrst Dich gegen jeden tiefen Blick
und jedem Wort, das Dir zu nah kommt
weichst Du aus
Ich hab geredet, hab mich Dir erzählt
Ich traue Dir
Doch Du bleibst hochgeschlossen
nur ich zieh´ mich aus

Deine wahren Farben schimmern
durch Fassaden, die Du um Dich baust
gib sie endlich frei

Laß mich in Dich, laß mich zu Dir
warum streust Du so viel Rätsel auf den
Weg zu Deiner Tür
Laß mich in Dich, laß mich zu Dir
Dieses Schloß an Deiner Seele wegzuzaubern
ich gäb so viel dafür

Komm, gib mir Deine Hand, hab keine Angst
Die Vorsicht hat Dir viel zu lang
den Mut ersetzt
Ich halt Dich fest, trau Dich
zeig es mir, wie gut das tut
und wie die Neubegierde lebenshungrig wächst

Ohne Schutz, ohne Mißtrauen
in ein Wagnis, die Gelegenheit
mach Dich endlich frei

Laß mich in Dich, laß mich zu Dir
warum streust Du so viel Rätsel auf den
Weg zu Deiner Tür
laß mich in Dich, laß mich zu Dir
Dieses Schloß an Deiner Seele wegzuzaubern
ich gäb so viel dafür

Ein Kuß, der alle Grenzen sprengt
den Himmel aufreißt,
Sterne schenkt,
ist so viel größer als die Angst
hinter der du dich versteckst
wenn es schön wird, fast erschreckst.
Laß mich in dich, laß mich zu dir.
Warum streust du so viel Rätsel
auf den Weg zu deiner Tür.
Laß mich in dich, laß mich zu dir
dieses Schloß an deiner Lust
ganz wegzustreicheln,
ich gäb so viel dafür.

Tränen im Kissen

Es ist spät, Du bist immer noch aus
Und ich mach mir schon Sorgen um Dich.
Mit wem und wo bist Du, das krieg´ ich schon raus
Oder mach ich mich lächerlich?


Ich hab´ doch Verständnis
Ich hab´ doch Vertraun
Warum krieg´ ich dann ´ne
schlaflose Nacht
Dein Flüsterton, heut´ am Telefon
Hat mich misstrauisch gemacht.

Gibt es doch ein Geheimnis,
das mich trifft
bin ich zu spät aufgewacht
oh – ich will es jetzt wissen
nein, ich will es nicht
mir wird übel bei diesem Verdacht
ich hab´ lange nicht mehr
mit Dir gelacht.

Da sind Tränen im Kissen
Dünn und verletzbar die Haut
Ich will Dich nie mehr vermissen,
die Eifersucht hat Liebe abvertraut.

Vielleicht bild´ ich mir alles nur ein
Jedes Wort, jeder Blick ein Beweis
Für die Schuld
Oder ob ich nur übertreib.
Ich fühl´ mich außen kalt,
innen heiß.

Vielleicht will ich auch zuviel Sicherheit
Wo es einfach keine gibt.
Aber sag mir, wo lernt man
So cool zu sein,
wenn man angst hat, man verliert
was man liebt.
Wenn ich Angst hab´, ich verlier,
was ich lieb.

Da sind Tränen im Kissen
Dünn und verletzbar die Haut
Ich will Dich nie mehr vermissen,
die Eifersucht hat Liebe abvertraut.

War das alles ein Missverständnis?
Du hast Dich so weit von mir entfernt.
Was? Weil ich so abweisend war?
Ich hab´ das alles in den
falschen Hals gekriegt.
Ich Kindskopf
Ich hab Dich lieb
Ich hab Dich lieb!



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