• Home
  • seminare
  • Windows Vista
  • Server 2008
  • html
  • Java
  • Dreamweaver
  • Fireworks
  • PHP
  • Visual Basic
  • Excel
  • Outlook
  • Winword
  • Photoshop
  • Indesign
  • Illustrator
  • Acrobat
  • Hacker
  • Kontakt
  • rePage
  •  
     
    Anzeige

    Hackerethik


    Was sind die ethischen Grundsätze des Hackens - Motivation und Grenzen

    • Der Zugang zu Computern und allem, was einem zeigen kann, wie diese Welt funktioniert, sollte unbegrenzt und vollständig sein.
    • Alle Informationen müssen frei sein.
    • Mißtraue Autoritäten - fördere Dezentralisierung
    • Beurteile einen Hacker nach dem, was er tut und nicht nach üblichen Kriterien wie Aussehen, Alter, Rasse, Geschlecht oder gesellschaftlicher Stellung.
    • Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen.
    • Computer können dein Leben zum Besseren verändern
    • Mülle nicht in den Daten anderer Leute
    • Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen

    Die Hackerethik ist nur bedingt einheitlich definiert. Es gibt eine ursprüngliche Version aus dem Buch "Hackers" von Steven Levy (ISBN 0-440-13405-6). Unstrittig ist insofern, daß die ursprüngliche Version aus dem MIT-Eisenbahnerclub (Tech Model Railroad Club) kommt und insofern aus einer Zeit stammt, in der sich verhältnissmäßig viele Leute wenige Computer teilen mußten und entsprechende Überlegungen zum Umgang miteinander und der Materie sinnvoll waren.

    Die letzten beiden Punkte sind Ergänzungen des CCC aus den 80er Jahren. Nachdem einige mehr oder weniger durchgeknallte aus der Hackerszene bzw. aus dem Umfeld auf die Idee kamen, ihr "Hack-Knowhow" dem KGB anzubieten, gab es heftige Diskussionen, weil Geheimdienste eher konträr zur Förderung freier Information stehen. Aber auch Eingriffe in die Systeme fremder Betreiber wurden zunehmend als kontraproduktiv erkannt.

    Um den Schutz der Privatsphäre des einzelnen mit der Förderung von Informationsfreiheit für Informationen, die die Öffentlichkeit betreffen, zu verbinden, wurde schließlich der bislang letzte Punkt angefügt.

    Die Hackerethik befindet sich - genauso wie die übrige Welt - insofern in ständiger Weiterentwicklung und Diskussion.

    Im Rahmen des Chaos Communication Congress fand ein Workshop statt, der noch andere Aspekte hervorgebracht hat, die bisher noch nicht eingearbeitet wurden. Das dort diskutierte Modell teilt sich in die Kategorien "Glaube" und "Moral", das ja bereits in der Kirche einige Jahrhunderte erfolgreich praktiziert wurde. Glaube (z.B. an eine Verbesserung der Lage durch Förderung von Informationsfreiheit und Transparenz) steht - wie auch in der Kirche - vor Moral (z.B. an den Regeln, mit fremden Systemen sorgsam umzugehen). Bevor wir jetzt allerdings anstreben, eine Kirche zu werden und dann auch gleich konsequenter Ablasshandel u.ä. zu betreiben, überlegen wir uns das nochmal gründlich. Dabei dürfen natürlich alle mitdenken.

    Bis dahin stehen die o.g. Regeln als Diskussionsgrundlage und Orientierung.

    Der Hacker...IT Koryphäe

    Ein Computerprogramm tut was Du schreibst, nicht was Du willst.

     Was ist ein Hacker ? Ein böser Bube, der schlimmes anrichtet oder ein lieber Kerl,der Softwarefehler aufzeigt, die man stopfen soll und kann

    Der Begriff Hacker ist nicht genau definiert. Jedoch bezeichnet er in jedem Fall eine Person, die gut mit Computern umgehen kann. Häufig sind das Programmierer oder Netzwerkspezialisten. Hacker zeichnen sich in der Regel durch eine hohe Technikbegeisterung und großer Neugier aus. Der Begriff Hacker leitet sich vom englischen Verb "to hack" ab, was so viel bedeutet wie "zerhacken, einhauen, kaputtmachen". Zum ersten Mal tauchte die Bezeichnung im Modelleisenbahnbauklub des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in der Frühzeit der Computergeschichte auf. Diese Definition von Hacker bezeichnete jemanden, der exzellente Programmierkenntnisse besaß. Doch eines haben alle gemeinsam sie dringen in fremde Systeme ein.

    Hacker-Typen

    Für viele scheinen die Hacker eine abgeschottete Gruppe zu sein, deren Mitglieder aus irgendwelchen Kinderzimmern, Schulen oder Universitäten entweder versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen, der Wirtschaft durch Viren-Attacken und ähnlichem zu schaden oder wieder einmal die digitale Revolution auszurufen. In Wirklichkeit jedoch lassen sich Hacker in verschieden Typen unterteilen, die jeweils völlig andere Ziele verfolgen und unterschiedliche Motivation, wie zum Beispiel Politische, Kriminelle oder Wirtschaftliche.

    Der typische Hacker

    Er ist nicht daran interessiert, Systeme lahm zu legen oder zu beschädigen, sondern er studiert die Abläufe eines Systems genau ist technisch interessiert und sucht daraufhin dessen Sicherheitslücken. Die bekannten Bugs und Schwachstellen werden in der Regel ausschließlich von dieser Gruppe gefunden und auch dazu genutzt um zum Spaß oder aus "sportlicher" Motivation heraus in Systeme einzudringen.

    Der Spion

    Ein weiterer Typ ist der Spion er arbeiten im Auftrag von Firmen oder Geheimdiensten. In der Regel meidet er es in der Öffentlichkeit über seine Aktivitäten zu sprechen und hält sich auch nicht in der "öffentlichen" Hacker-Szene auf. Eine der bekanntesten Spione ist der durch den Film "23" bekannte Hacker Karl Koch.

    Der Consulter

    Er präsentiert sein technisches Know How Unternehmen und zeigt ihnen somit die Schwachstellen ihrer IT-Struktur auf. Dafür bietet er ihnen in der Regel auch gleich die passende Lösung an, wobei für ihn natürlich sein eigener wirtschaftlicher Erfolg im vordergrund steht. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Kategorie ist zweifelsohne Kim Schmitz.

    Script Kiddies

    In der Regel sind es meist jüngere Computerfreaks, die ein mangelhaftes Wissen von Systemen und Prozessabläufen haben. Sie nutzen lediglich vorgefertigte Programme wie Exploits, um sich ihren Zielen zu nähern. Der Schaden, den besonders diese Gruppierung anrichtet, ist enorm. So wurden in letzter Zeit einige Viren wie "Sasser" von "Script Kiddies" geschrieben. Diese hatten zwar keinerlei destruktive Mechanismen, doch aufgrund der fehlerhaften Programmierung kam es trotzdem weltweit zu erheblichen Störungen.

    Cracker

    Bei Crackern handelt es sich hierbei um Programmierer, die sich vor allem darauf spezialisiert haben, Schutzmechanismen wie Kopierschutz von Software zu umgehen oder zu knacken. So werden beispielweise Seriennummern-Generatoren oder Crackz für Programme von ihnen entwickelt und auf Seiten wie www.astalavista.com gepostet.

    Trader

    Sie knacken System häufig hunderte von Systemen innerhalb kürzester Zeit, die ihnen dann dazu dienen, erstellte Raubkopien wie Filme, Warez und ähnliche Daten darauf anzubieten. Dazu suchen sie sich besonders Systeme mit überdurchschnittlicher Bandbreite wie Unternehemens Server die ein Herunterladen auch von großen Daten innerhalb kürzester Zeit ermöglichen ohne Wissen des Betreibers versteht sich. Eine der Bekanntesten ist die FXP-Gruppe, sie ist darauf spezialisiert Kinofilme auf diese Art und Weise illegal im Netz zu verbreiten.

    Spammer

    Diese Typen hacken fremde System um sie als Relay für massenhaft unverlangte Werbe-Mails, so genannten Spam zu versenden. Diese bewerben dann in der Regel Produkte wie Potenzmittel oder Raubkopie die auf entsprechenden Webseiten zum Kauf angeboten werden

    Wie wird man ein Hacker?

    Um in die Welt der Hacker abzutauchen, hilft es nicht, einfach ein Buch zum Thema zu lesen oder unregelmäßig irgendwelche Foren zu besuchen. Hacken ist eine Ideologie, die weit mehr erfordert, als sich eine Woche mit seinem Computer zu beschäftigen. Richtige Hacker beschäftigen sich mit Problemen und investieren sehr viel Zeit, um sich mit allen Einzelheiten von Systemen auseinander zu setzen, um deren Sinn und die Wirkungsweise zu verstehen. Tauschen Sie mit anderen Hackern Probleme und Erfahrungen in entsprechenden Foren aus! Besuchen Sie Veranstaltungen zum Beispiel den Chaos Congress des CCC in Berlin und Vorlesungen! Belesen Sie sich auf einschlägigen Security-Sites wie www.securityfocus.com und testen Sie gefundene Schwachstellen selbst in eigenen Systemen aus! Dann ist der Anfang gemacht und Sie sind auf dem richtigen Weg.  

     Spammer

    Der Kampfspammer
    Souverän betritt er jeden Thread und hat sofort ein Statement parat, das gerade noch mit dem Topic übereinstimmt. Nach einigen weiteren Posts haben sich weitere Kampfspammer im Thread eingenistet und die Diskussion an sich gerissen. Hin + wieder kann’s passieren, dass die nun folgenden Posts nichts mehr mit dem Topic zu tun haben. Vereinzelte Kampfspammer verfügen über einen ausgeprägten Humor und sind in der Lage, bei anderen Postern Sympathien zu gewinnen. Kampfspammer sind meist Arbeitsposter, bzw. solche, die fremde Internetzugänge für den Forumaufenthalt nutzen, aber auch Schüler und Studenten. Trotzdem postet der Kampfspammer, zu Hause angekommen, umgehend bis spät in die Nacht weiter und ist nach wenigen Stunden Schlaf wieder der erste Forenbesucher. Die erste Informationsaufnahme im Forum gilt dem Stand der Postladder, denn er ist bestrebt, die Top Ranking zu anzuführen, bzw. unter den ersten 5 genannt zu werden.

    Kampfspammern sind durchaus inhaltsschwere Beiträge zuzutrauen.

    Der Krampfspammer
    Sein Erzfeind ist der Kampfspammer, denn auch der Krampfspammer will zu den Top Postern zählen. Er hat auch wie sein Rivale, wenig Interesse, sinnvolle und konstruktive Beiträge zu posten und hält sich nur im offenen Bereich auf. Auch er spammt in jeden Thread rein, um ein Post zu ergattern. Die Posts des Krampfspammers verfehlen in jedem Fall das Topic und dem Spamm mangelt’s an Humor. Weil sich der Krampfspammer das Topic gar nicht erst durchliest (vor allem, wenn’s zu lang ist), kann es vorkommen, dass er in einem Thread landet, wo sein Beitrag gar nicht gern gesehen wird. Häufige Statements des Krampfspammers sind „******-Thread schließen!“. Postings des Krampfspammers sind selten länger als eine Zeile. Der Krampfspammer lässt sich ungern nachsagen, er hätte keine Ahnung von der Materie. Das kränkt ihn. Er betätigt sich daher auch gern in Sach- und Contentforen und sei’s nur darum, dass seine fachbezogenen Post eine kurze Zusammenfassung der bereits abgegebenen Antworten sind.

    Der Krampfspammer ist ein Einzelkämpfer und hat nicht viele Freunde.

    Der Zoffspammer
    Der Zoffspammer ist gegen alles und jeden. Er liest die Topics und Beiträge durch und spammt mit Provokation und vehementer Aggressivität. Der Zoffspammer legt keinen Wert auf Freunde im Forum und sein Ziel ist es, möglich viel Unruhe zu stiften und sich Feinde zu machen. In seiner Verbissenheit, andere User zu provozieren, tendiert er dazu, unqualifizierte Argumente zu bringen, bzw. die Objektivität zu verlieren. Er ist gegen alles und jeden, hält sich selbst mit seiner no-future-Mentalität allerdings auch nicht für gottgleich. Dass er mit seinem Verhalten seinen Account riskiert, ist ihm egal. Sein Ziel ist nicht eine hohe Postingzahl, sondern die Zahl seiner Kontrahenten zu steigern. Hat er sogar einen Mod aus der Reserve gelockt, gibt’s doppelte EPs in seinem Punktesystem.

    Der Zoffspammer ist laut und polternd, nicht immer scharfsinnig und respektlos.

    Der Provokationsspammer (high voltage)
    Wie es bei Psychopathen so ist, sind die meisten hochintelligent und haben einen scharfen Verstand. Dem Provokationsspammer liegt es fern, Konflikte zu schlichten. Er widmet sich brisanten Themen und seine Posts sind gleichermaßen herausfordernd wie konstruktiv – eine Falle, in die prompt jemand reintappt. Seine Opfer bekommen umgehend die Überlegenheit des Provokationsspammers zu spüren. Letztendlich unterliegt das Opfer dem Wortgefecht.Findet der Provokationsspammer keine Threads, in denen er auf Jagd gehen kann, eröffnet er selbst einen. Oftmals ist das Topic trivial, aber schnell gelingt es ihm, aus einer Banalität eine diffamierende Revolte zu machen. Seine Argumentation ist messerscharf und zynisch. Leider hat er oft Recht, könnte sich jedoch mehr Sympathien verschaffen, wenn er sein Überlegenheitswürgegriff etwas lockern würde.

    Der Provokationsspammer ist ein exzellenter Rhetoriker und bedient sich nicht der Gossensprache. Nicht alle Mods und User sind dem High Voltage Provokationsspammer gewachsen.

    Der Provokationsspammer (asozial)
    Im Vergleich zum High Voltage Provokationsspammer ist die Ausdrucksweise des asozialen Provokationsspammers sekundär. Aber auch er besitzt ein hohes Maß an Intelligenz und Kreativität, jedoch ist er längst nicht so arrogant wie sein Artverwandter. Für den asozialen Provokationsspammer gibt es kein Gut oder Böse. Er stellt alle an die gleiche Wand und eröffnet sein Reihenfeuer an mit Fäkalien überladenden Wortgefechten. Dies ist genau genommen sein Köder und er triumphiert, wenn sich die Community sowie die Autoritätspersonen über seine verbalen Entgleisungen empören.
    Absurderweise schart der asoziale Provokationsspammer eine nicht kleine Anhängerschaft um sich, so dass Strafmaßnahmen gegen ihn oftmals einen unangenehmen Rückstoß zur Folge haben.

    Nur hartgesottene User und Mods sollten sich mit diesem Provokationsspammer auf ein asoziales Kräftemessen einlassen.

    Der Schizophrenie Spammer
    Der Schizophrenie Spammer leidet an dem typischen Jekyl und Hyde Syndrom und daher führt er mehrere Accounts im Forum. Gut und Böse ringen ständig in ihm. Der Schizo Spammer hat einen Haupt Account, mit dem er das Gute verkörpert und nicht auffällig wird. Doch bald dominiert Hyde in ihm und loggt Dr. Jekyl aus. Mit einem seiner Hyde Accounts treibt er groben Unfug in den Foren, spammt und flamed mit Vorlieben ahnungslose Neulinge an ohne ein festes Ziel zu verfolgen. Er treibt sein Unwesen gerade immer so weit, dass er nicht in die Mühlen der Forenjustiz gerät, dann erwacht rechtzeitig wieder der Dr. Jekyl in ihm und der Accountwechsel wird vollzogen. In der Gewandung des guten Accounts wirft er die moralische Verwerflichkeit sofort in den Threads vor, in dem seine böse Seite gewütet hat.

    Dominiert die Hyde Persönlichkeit des Schizo Spammers, kann seine Multi Existenz im Forum aufliegen und der Bann seiner gesamten Sippe ist die Folge. Dem Schizo Spammer liegt nichts an einer hohen Posting Zahl, da er ständig mit seinen Persönlichkeitsspaltungen beschäftigt ist.

    Die selbsternannte Forenpolizei (Hilfssheriffs)
    Die selbsterkorenen Hüter für Recht und Ordnung in den Foren haben die Netiquette auswendig gelernt und setzen voraus, dass alle anderen sie ebenfalls detailliert kennen – vor allem natürlich neu Registrierte (Newbies, n00bs). Die Hilfssheriffs lauern da drauf, dass jemand gegen die Hausregeln verstößt und weisen sofort darauf hin, dass sie eingehalten werden muss. Sie züchtigen sofort jeden, der jemand anders flamed und merken nicht, dass sie mit ihren eigenen notorischen Maßregelungen ebenfalls hart an die Grenze des Flamens stoßen. Sie missbilligen es, wenn User abseits der Norm posten und zu Wiederholungen neigen. Sofort wird die Rüge erteilt, die Suchfunktion zu einem Thema zu nutzen. Zur Untermalung ihrer Vorhaltungen führen sie Links an, in denen das just neu eröffnete Topic bereits behandelt wurde. Mit ihren ständigen Zurechtweisen gegenüber Usern möchten sich die Hilfssheriffs beim Forenpersonal in ein gutes Licht stellen, werden aber oft von allen Beteiligten als Klug******er eingestuft.Erhält der selbsternannte Hilfssheriff nicht die ersehnte Anerkennung für seinen uneigennützigen Einsatz – und sogar Ablehnung, fühlt er sich verraten und mit Unrecht überhäuft. Entweder verlässt er schmollend sein Revier oder inszeniert seinen Abgang in einem furiosen Finale, wobei er gegen sämtliche Regeln verstößt, die er zuvor jeden eingebläut hatte.

    Selbsternannte Forenpolizisten sind Einzelkämpfer, selbstsüchtig und arrogant.

    Die unmoralischen und bösen Spammer
    Sie sind nicht daran interessiert, in der Community heimisch zu werden, verfolgen nur böse illegale Ziele und sind stark profitorientiert. Sie sind meist im offenen Bereich anzutreffen, wo sie ihre Ware feilbieten, die sämtliche Grenzen der Legalität sprengen. Sie sind schlitzohrige Schwindelhuber, die vorher genau die Lage aussondieren, bevor sie ihre Bootlegs und Ebay-Ware anbieten. Sie sind unauffällig auffällig in ihren scheinheiligen Post und suchen immer wieder nach Schlupflöchern, Traderegeln zu umgehen, um brave User übern Tisch zu ziehen. Fliegen ihre Machenschaften auf und sie werden der Foren verwiesen, fühlen sie sich oft ungerecht behandelt, bzw. argumentieren mit Ahnungslosigkeit.

    Die Lebenserwartung dieser Spammer ist von kurzer Dauer.

    Die Mods
    Der hohe Rat des Forums, dessen Aufgabe darin besteht, Obacht zu geben, dass sich die Community über vernünftige Themen austauscht und alle nett zueinander sind. Topics, die zwar mit dem Ehrenkodex eines Vorzeige-Users eröffnet wurden, jedoch rasch vom Thema abweichen und der Spamm immer hemmungsloser wuchert, können von den Mods – nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller Pro + Contras – geschlossen werden. Die Spammresi der Mods ist hoch, aber da der Spammvirus flexibel ist und bricht er auch bei Mods mit instabilen Immunsystem ein. Das Verhalten eines spamminfizierten Mods erkennt man, wenn er ein-, zwei-, drei- auch mehrmals Spammposts abliefert. Wird er dabei vom Antispammer aufgespürt, wird sofort ein "Mods spammen!!" Thread eröffnet.

    Die Hilfssheriffs halten sich hier geflissentlich zurück, da sie es sich nicht mit denen verderben wollen, die sie umschleimen.

    Der normale Poster
    findet das Verhalten der User amüsant und ambitionierend. Er lässt sich sofort registrieren. Wie der Newbie sich entwickeln wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht diagnostiziert werden.

    _+880____________________________
    +88_____*systemtech*__________
    _++88____________________________
    __+880_________________________+++
    __+888________________________+888
    __++880______________________+888_
    __++888_____+++88__________+++8__
    __++8888__+++8880++88____+++88___
    __+++8888+++8880++8888__++888____
    ___++888++8888+++888888++888_____
    ___++88++8888++8888888++888______
    ___++++++888888888888888888______
    ____++++++88888888888888888______
    ____++++++++000888888888888______
    _____+++++++000088888888888______
    ______+++++++00088888888888______
    _______+++++++088888888888_______
    _______+++++++088888888888_______
    ________+++++++8888888888________
    ________+++++++0088888888________
    ________++++++0088888888_________
    ________+++++0008888888__________
    _________++++++8888888___________

     Besuch des Klickens 2

     

    Toto´s Hack black Book

    Inhaltsverzeichnis

    JavaScript-Passwortschutzsysteme 5

    HTACCESS-Passwortschutzsysteme 6

    Schwache Passwörter 9

    Direktes Hacken der Passwort-Datei 10

    Die Admin-Tools 11

    Phreaken 12

    Login-Name Checker 14

    Login-Generator nicht sicher 15

    Bilder nicht in geschützten Verzeichnissen 16

    Packet Sniffing 17

    Trojanische Pferde - NetBus und BackOrifice 18

    (Ausspionieren fremder Festplatten)

    Tip des Autors 22

    Rechtliche Aspekte 22

    Das Berufsbild des Hackers 23

    Anonymes Arbeiten 26

    Meine Arbeitsumgebung 27

    Anonym Surfen 29

    Achtung beim Download! 29

    DoS-Attacken 30

    Kostenlos Surfen 35

    Wie Hacker kostenlos PayTV sehen 37

    Abhören und Modifizieren der Mobilfunk-Mailbox 38

    Anonyme Emails versenden oder 40

    Wie man Emails ohne Email-Programm verschickt

    Was ist ein “Blackbook” ? 42

    Aufhebung der zeitlichen Limits von Demo-Software 43

    Rechtliche Betrachtung der Hacker-Aktivitäten 44

    Blueboxing 45

    Mail-Order Betrug 45

    Kostenlos telefonieren mit der T-Card 48

    Wichtige Links 49

    Hacker Glossar 50

     

    JavaScript-Passwortschutzsysteme

    Die einfachste Art von Passwortschutzsystemen ist der sogenannte JavaScript-

    Schutz. Dabei wird der Benutzer beim Betreten einer Seite oder beim Anklicken

    eines bestimmten Links dazu aufgefordert, ein Passwort einzugeben. Diese Art von

    Schutz ist sehr einfach und bietet nur ein Minimum an Schutz.

    Beim Betrachten des HTML-Quellcodes der Seite findet sich dann oftmals ein

    JavaScript-Code ähnlich dem folgenden:

    <head><title> Website-Titel </title>

    <script>

    function jprot() {

    pass=prompt(“Enter your password”,”password”);

    if (pass == “nasenbaer”) {

    document.location.href=”http://protectedserver.com/index.html”;

    {

    else (

    alert( “Password incorrect!” );

    {

    {

    </script>

    </head>

    Wie man sieht, wird das eingegebene Passwort verglichen und bei Korrektheit an

    eine angegebene URL gesprungen. Nun sieht man, wie das Passwort zu heißen hat

    und kann es einfach eingeben oder direkt die Ziel-URL wählen.

    Seite 5

    Hacker’s Black Book

    All pages scanned by Toto´s Systemtech

    Oft wird auch das Passwort benutzt, um eine Ziel-URL zu generieren.

    Beispielsweise könnte die geheime Ziel-URL

    http://members.protectedserver.com/members/hu8621s.html heissen, das Passwort

    “hu8621s” würde als Teil der URL kodiert. Die entsprechende Schutz-Funktion im

    HTML-Code der Seite sähe dann folgendermaßen aus:

    function jprot() {

    pass=prompt("Enter your password","password");

    document.location.href=”http://members.protectedserver.

    com/members/”+pass+”.html”;

    {

    Hier besteht mehr Schutz als in der ersten Variante, allerdings sind die Verzeichnisse

    mittels des HTTP-Servers oft nicht gegen unerlaubtes Listen des Verzeichnisses

    geschützt. Wählt man mittels des Browsers die URL

    http://members.protectedserver.com/members/ direkt in den Browser, so erhält

    man oftmals eine Auflistung aller HTML-Seiten in diesem Verzeichnis, also auch

    die Seite, die über den JavaScriptPasswortschutz angesprungen wird.

    HTACCESS-Passwortschutzsysteme

    Fast alle heute eingesetzten Webserver beherrschen den sogenannten

    HTACCESS-Passwortschutz. Zuerst wurde er vom Apache-Webserver eingesetzt,

    mittlerweile sind jedoch viele andere Webserver zum HTACCESS-Standard kompatibel.

    Daher wird er auch sehr häufig von sogenannten Paysites eingesetzt. Z.B.

    die Websites www.playgal.com oder www.hotsex.com setzen diesen

    Schutzmechanismus ein.

     

    Eine Website, die HTACCESS einsetzt, ist daran zu erkennen, daß bei Betreten des

    Mitgliedsbereichs ein Popup-Dialog erscheint (NICHT JavaScript-generiert), der

    folgendermaßen aussieht:

    Um die Arbeitsweise dieses Schutzes zu verstehen, sollte man einige Grundlagen

    des Unix-Betriebssystems kennen. Unter Unix (bzw. Linux, BSD etc.) und auch

    unter Windows-Webservern wie dem Microsoft IIS sind die HTML-Dokumente wie

    auch bei einem normalen PC hierarchisch in Verzeichnisstrukturen angeordnet und

    abgelegt. Man spricht hier insbesondere von einer “Baumstruktur”. Die Wurzel des

    Baumes (engl. “Root”) ist die Domain selber ohne weitere Informationen. Zum

    Beispiel www.ibm.com ist die Domain und dies ist das Root der Verzeichnisstruktur.

    Wenn in dem Verzeichnis “secure” nun die zu schützenden HTML-Dokumente und

    Grafiken liegen würden, so müßte in diesem Verzeichnis nun ein HTACCESS-File

    abgelegt werden. Das File muß den Namen ".htaccess" (mit Punkt davor) tragen.

    Das HTACCESS-File legt fest, in welcher Datei die Passwörter liegen und auf

    welche Art das Verzeichnis zu schützen ist. Das HTACCESS-File sieht folgendermaßen

    aus:

    AuthUserFile /usr/home/myhomedir/passes

    AuthName MyProtectedSite

    AuthType Basic

     

    <Limit GET POST PUT>

    require valid-user

    </Limit>

    Diese HTACCESS-Datei legt fest, daß das Passwortfile die Datei

    /usr/home/myhomedir/passes auf dem Server ist. Sinnvoller Weise sollte die

    Passwort-Datei nicht im Bereich der HTML-Dokumente liegen, also nicht via

    WWW zugehbar sein. Die Option “AuthName” gibt an, welche Bezeichnung im

    PopUp-Dialog erscheinen soll (im Dialog oben beispielsweise “playgal”).

    Das interessante am HTACCESS-Schutz ist, daß durch das HTACCESS-File auch

    alle Unterverzeichnisse unterhalb des Verzeichnisses, in dem sich die HTACCESS-

    Datei befindet, mitgeschützt sind. Und dies bis zu einer beliebigen Tiefe. In

    unserem Beispiel könnte man also unterhalb des Verzeichnisses “secure” beliebig

    viele weitere Verzeichnisse anlegen. Diese wären alle geschützt.

    Wie sieht nun die Passwort-Datei selber aus? Im Folgenden eine beispielhafte

    Passwort-Datei:

    robert:A$JRL0VdCRzYtbpekrLBYzl/

    manfred:$ddEyRldHykHUo654KE01i/

    thomas:$sagrZEC5VRIWw.QkLA/Ge/

    Für jedes Mitglied enthält die Passwortdatei eine Zeile, die aus zwei Teilen besteht,

    die durch einen Doppelpunkt getrennt sind. Der erste Teil ist der Login-Name, der

    zweite Teil enthält das Passwort in verschlüsselter Form. Diese Verschlüsselung ist

    sehr sicher. Sie ist maschinenspezifisch. Das heißt, daß selbst wenn man diese

    Passwortdatei in die Finger bekommen würde, könnte man aus den verschlüsselten

    Passwörtern nicht die wirklichen Passwörter zurückberechnen. Bei der

    Passworteingabe wird das Passwort durch die Unix-Systemfunktion “cryptQ”

    kodiert und mit dem in der Passwortdatei abgelegten verschlüsselten Passwort verglichen.

    Ist es gleich, so ist der Login OK.

     

    Wie man also erkennen kann, ist es sehr schwierig, in Websites, die mittels HTACCESS

    geschützt sind, zu gelangen. Allerdings sind manche Webmaster einfach zu

    dumm, den HTACCESS Schutz richtig einzusetzen, und bieten so dem Angreifer

    einige Möglichkeiten.

    Schwache Passwörter

    Ein schwaches Passwort ist ein Passwort, daß leicht erraten werden kann. Hier

    einige der am häufigsten eingesetzten Username/Password Kombinationen:

    asdf/asdf

    123456/123456

    fuck/me

    qwertz/qwertz

    qwerty/qwerty

    qlw2e3

    abc123

    Besonders bei großen Pay-Websites, die einige tausend Mitglieder haben, ist es sehr

    wahrscheinlich, daß solche “schwachen” Passwörter dabei sind. Außerdem muß

    man sich vorstellen, daß einige Mitglieder in vielen verschiedenen Websites

    Mitglied sind und sich nicht alle möglichen Passwörter merken wollen.

    Daher wird auch oft der Name der jeweiligen Website von den Mitgliedern als

    Passwort gewählt.

    Beispiel:

    www.hotsex.com: username: hot, password: sex

    www.hotbabes.com: username: hot, password: babes

    Oder die Mitglieder benutzen einfach nur ihren Namen. Dabei sind natürlich die am

    häufigsten vorkommenden Namen besonders interessant:

     

    Im Amerikanischen zum Beispiel

    john/smith

    john/john

    miller/miller

    rick/rick

    frank/frank

    und weitere mehr. Im Deutschen sind natürlich andere Namen interessanter.

    Der einfach zu merkende Login bestehend aus “username/password”, so wie er auch

    im Passwort-Dialog gefragt wird, kommt auch häufig vor.

    Das schwächste von allen Passwörtern ist allerdings das sogenannte “ENTER” -

    Passwort. Dabei muß beim Erscheinen des Passwort-Dialogs einfach bestätigt werden,

    ohne überhaupt etwas einzugeben. Hat nämlich der Webmaster beim Erzeugen

    neuer Mitglieds-Daten einfach ohne Eingabe irgendwelcher Daten aus Versehen

    einmal unbemerkt sein Tool gestartet, so befindet sich im Passwort-File ein eben

    solcher “leerer” Eintrag.

    An den engagierten Webmaster richten sich folgende Sicherheitstips:

    • Das Erzeugen “leerer” Passwörter verhindern und kontrollieren

    • Die Mitglieder nicht die Passwörter selber wählen lassen, sondern

    eines per Zufall generieren (z.B. “kd823joq”)

    • Falls die Kunden ihre Username/Password-Kombination selber wählen dürfen,

    nicht zulassen, daß der Username gleich dem Passwort ist.

    Direktes Hacken der Passwort-Datei

    Normalerweise sollte es nicht möglich sein, an das Passwort-File zu gelangen. In

    einigen Fällen ist es jedoch möglich, daran zu kommen, und zwar in folgenden

    Fällen:

     

    • Die Passwort-Datei liegt im public html-Bereich des Webservers, also in den

    Verzeichnissen, in denen auch die via WWW zugänglichen HTML-Dokumente

    liegen

    • Auf dem Webserver haben viele User einen eigenen virtuellen Webserver

    Der zweite Fall tritt dann auf, wenn der Website-Betreiber seinen Webserver bei

    einem großen Webspaceprovider mietet, der auf einem Rechner viele weitere

    Webserver betreibt (z.B. www.webspaceservice.de, www.webspace-discount.de,

    www.simplenet.com, etc.)

    Dann ist es möglich, an die Passwortdatei zu kommen, falls man auf dem gleichen

    Rechner einen Account hat und die Passwortdatei öffentlich lesbar ist. Dann kann

    man mittels FTP oder TELNET in das Verzeichnis wechseln, in dem derjenige seine

    Passwortdatei aufbewahrt und diese lesen. Mittels eines Brute-Force-Passwort-

    Crackers wie “Crack V5.0” lassen sich dann die Passwörter zurückberechnen. Das

    Programm braucht allerdings oft viele Stunden dazu und es führt nicht immer zum

    Erfolg.

    Für einen absolut sicheren Schutz sollte also der Webmaster seine Paysite nicht auf

    einem Webserver betreiben, den er sich mit anderen Websites teilen muß.

    Die Admin-Tools

    Viele Webmaster der Paysites haben einen sogenannten “AdminBereich”, der nur

    für sie selber gedacht ist. Dort erzeugen Sie neue Passwörter oder löschen alte

    Passwörter etc.

    Oft liegen diese Admin-Bereiche jedoch nicht in einem passwortgeschützten

    Bereich. Die Webmaster denken nämlich, es würde ja keiner die URL ihres

    Admin-Tools kennen. Aber die URL ist manchmal einfach zu erraten.

    Oft heißt die URL

    www.thepaysite.com/admin.htm

    www.thepaysite.com/admin.html oder

     

    www.thepaysite.com/admin/

    Man sollte auch weitere Namensmöglichkeiten austesten. Denn gelingt es, an die

    Admin-Seite zu kommen, so ist man natürlich am allerbesten bedient: Man kann selber

    so viele neue Passwörter hinzufügen, wie man möchte!

    Phreaken

    Unter “Phreaken” versteht man den Einsatz von falschen Informationen, um sich bei

    einer Paysite als neues Mitglied zu registrieren. Das ist natürlich verboten und diese

    Hinweise hier sollen in erster Linie den Webmastern dienen, damit sie sich vor

    solchem Mißbrauch schützen können.

    Wir wollen hier den am weitesten verbreiteten Fall beschreiben, bei dem die

    Mitgliedschaft online via Kreditkarte bezahlt wird und danach sofortiger Zugang

    erteilt wird.

    Phreaker benutzen dazu einen anonymen Internetzugang. Dazu wird oft der

    Test-Zugang von AOL mißbraucht. Test-Mitgliedschaften finden sich nahezu in

    jeder Computerzeitung. Aber auch okay.net bietet sofortigen Zugang nach Angabe

    aller Daten. Dabei meldet man sich mit Phantasienamen und irgendeiner

    Kontoverbindung an, die man aus irgendeiner Rechnung oder sonstwo her kennt.

    Schon ist man einen Monat lang anonym via AOL oder okay.net im Internet unterwegs.

    Desweiteren benötigt man eine “gültige” Kreditkarten-Nummer (vorzugsweise

    VISA oder Mastercard - in Deutschland Eurocard). An diese zu kommen, ist schon

    etwas schwieriger. Eine gängige Methode ist es, einen sogenannten

    “Credit-Card-Generator” wie z.B. “Credit Wizard”, “Cardpro” oder “Creditmaster”

    einzusetzen. Ein Suchen mittels “metacrawler.com” und den Begriffen “Credit Card

    Generator” o.ä. bringt oft schon die gewünschten Programme.

    Dazu sollte man wissen, daß die Online-Transaktionszentren nicht genau überprüfen

    können, ob eine Kreditkartennummer wirklich existiert und wem sie gehört. Es gibt

    lediglich bestimmte Algorithmen, um die Nummer und die Gültigkeitsdaten einer

    Kreditkarte auf eine gültige Struktur hin zu überprüfen. Daher kann man bei der

    Anmeldung beliebige Namen und Adressen angeben und eine der generierten

    Nummern. Allerdings liefern die Generatoren nicht das dazugehörige

    Gültigkeitsdatum.

    Jedoch gibt es einen einfachen aber recht wirksamen Trick, um Kartennummern mit

    richtigem Gültigkeitsdatum zu erhalten: Die meisten der obengenannten Programme

    bieten die Möglichkeit, aus einer real existierenden Kreditkarten-Nummer neue

    Nummern zu generieren. Dieses Verfahren wird „Extrapolation" genanannt. Die

    generierten Nummern unterscheiden sich meist nur in den letzten Stellen, und da die

    Kartennummern bei den Kreditkarten-Herausgebern in der Regel in aufsteigender

    Reihenfolge vergeben werden, haben die so generierten Kartennummern meistens

    das Gültigkeitsdatum der Karte, von der aus extrapoliert wurde. Folgender

    Bildschirmauszug zeigt den Extrapolationsvorgang:

    Dabei kann man seine eigene, real existierende Kreditkarte nehmen und aus ihrer

    Nummer neue Kartennummern berechnen. Das Gültigkeitsdatum ist dann mit

    größter Wahrscheinlichkeit bei den

     

    extrapolierten Nummern identisch mit dem Gültigkeitsdatum der eigenen, realen

    Kreditkarte.

    Dabei braucht der Benutzer dieser Techniken keine Angst zu haben, daß man ihn

    zurückverfolgen kann. Der Zugang mittels anonymer AOL-Testzugänge bietet maximalen

    Schutz. Steht kein solcher Zugang zur Verfügung, sollte ein “Anonymizer”

    benutzt werden. Einen solchen findet man beispielsweise unter

    www.anonymizer.com. Surft man über den Anonymizer, ist die IP-Adresse nicht

    zurückverfolgbar. Eine etwas schwächere Variante, seine IP-Adresse zu verstecken

    ist die, einen Proxy-Server zu benutzen. Die meisten Internet-Zugangsprovider

    bieten die Möglichkeit an, über einen Proxy zu surfen.

    Aber Achtung: Benutzt man seinen eigenen Internet-Zugang, also keinen anonymen

    AOL-Zugang oder Anonymizer oder Proxy, so kann der Betreiber der Website, bei

    dem man sich mittels der falschen Kreditkartendaten anmeldet, mittels der

    IP-Adresse, die der Server protokolliert, herausfinden, wer ihn betrogen hat bzw. es

    versucht hat. Dazu braucht er lediglich Ihren Zugangsprovider zu kontaktieren und

    ihm die IP-Adresse mitzuteilen. Die Provider führen i.d.R. über die letzten 80 Tage

    ein Protokoll, wann wer mit welcher IP-Adresse online war.

    Login-Name Checker

    Manche Pay-Sites geben möglichen neuen Mitgliedern während der

    Anmeldungsprozedur bereits vor der eigentlichen Zahlung die Möglichkeit, einen

    Mitgliedsnamen zu wählen. Ist der gewünschte Name bereits vergeben, wird dies

    mitgeteilt und man soll einen anderen Namen wählen. Gibt man beispielsweise

    “John” als Mitgliedsnamen ein, so sagt der Server meistens, daß der Name bereits

    vergeben ist. Das ist natürlich eine prima Voraussetzung für die oben genannten

    Tricks zum Erraten von Passwörtern. Denn nun weiß man, daß es zumindest den

    Namen “John” schon gibt, somit muß nur noch das entsprechende Passwort erraten

    werden. Das ist eine wesentliche bessere Ausgangslage, als wenn man Passwörter

    zu

    Seite 14

    Usernamen erraten muß, von denen man gar nicht weiß, ob sie überhaupt existieren!

    Als Webmaster einer Paysite sollte man also darauf achten, daß das Neumitglied erst

    nach verifizierter Zahlung seinen Usernamen wählen kann!

    Login-Generator nicht sicher

    Oftmals ist es so, daß das Neumitglied zur Zahlung von der Paysite zu einem

    Kreditkarten-Service geschickt wird (z.B. www.ibill.com). Nach Verifizierung der

    Zahlung kommt der Neukunde dann wieder zu den Seiten der Paysite und wird dort

    entsprechend weiterbehandelt. In der Regel wird er nach erfolgreicher Zahlung zu

    einem Formular geschickt, mit dem die Login-Daten erzeugt werden. Das

    Neumitglied kann einen Usernamen und ein Passwort wählen und erhält nach Wahl

    derer sofortigen Zugang. Das Formular fügt die Daten automatisch in die

    Passwort-Datei ein. Hier liegt jedoch ein oft gemachter Fehler: Geht man nach

    Erzeugung eines Username/Passwort-Paares einfach mittels des „Back"-Buttons des

    Browsers zurück zum Formular, so kann man auf einfache und legale Weise ein

    weiteres Username/Passwort-Paar erzeugen und das immer wieder.

    Als Webmaster sollte man folgende zwei Schutzmechanismen einsetzen:

    Das Kreditkarten-Unternehmen sollte nach erfolgreicher Prüfung einen einmali

    gen PIN-Code übermitteln, den man dann aus der Liste der noch gültigen

    PIN-Codes streicht und so das Formular zur Username/Passwort-Erzeugung bei

    jeder Zahlung nur genau EINMAL eingesetzt werden kann. Dieses Verfahren

    wird von den meisten Kreditkarten-Unternehmen auch als “One-Time

    PIN-Hardcoding” bezeichnet.

    Das Script, daß die Usernamen/Passwörter erzeugt, sollte auch mittels der HTTP

    REFERRER-Servervariablen überprüfen, ob der User auch vom

    Kreditkartenunternehmen kommt. Sonst kann ein

    Seite 15

     

    gewiefter Hacker ein Script schreiben, das von seinem Rechner aus einfach

    solange verschiedene PIN-Nummern ausprobiert, bis es eine noch gültige findet.

    Sind die PINs z.B. siebenstellig, so dauert es im statistischen Mittel nur 5000

    Sekunden, bis man eine gültige PIN findet, wenn das Script jede Sekunde eine

    PIN testet. Bei einer schnellen Internetverbindung sind jedoch auch mehrere

    Tests pro Sekunde möglich!

    Bilder nicht in geschützten Verzeichnissen

    Dieser Fehler ist einer der häufigsten, da er leicht übersehen wird:

    Wie bereits erwähnt, sind mittels des HTACCESS-Schutzes immer das jeweilige

    Verzeichnis und alle Unterverzeichnisse geschützt. Befinden sich die Bilder der

    Mitgliederseiten jedoch in einem Verzeichnis, das nicht in dieser geschützten

    “Baumstruktur” enthalten ist, so kann dieses Verzeichnis und die Bilder darin ohne

    Eingabe von Username/Passwort angesehen werden. Besonders einfach ist es dann,

    wenn das Bilder-Verzeichnis auch nicht gegen Auflisten geschützt ist. Dann genügt

    das Eingeben des Pfades, um alle Bilder aufzulisten.

    Diese Bilderverzeichnisse haben oft den Namen “images”, “gfx”, “pics”, “pix”,

    “pictures”, “pic” oder “graphics”. Ein einfaches Durchprobieren mit etwas

    Phantasie führt hier bereits oft zum Erfolg.

    Beispiel:

    Das .htaccess-File liegt im geschützten Verzeichnis “members”. Dort liegen auch

    die HTML-Dokumente für die Mitglieder. Die dazugehörigen Bilder liegen jedoch

    in diesem Beispiel im Verzeichnis “images”, welches nicht in der

    members-Hierarchie ist und somit nicht passwortgeschützt ist. Handelt es sich

    beispielsweise um www.pornsite.com als root dieser Paysite, so kann im Browser

    einfach die URL www.pornsite.com/images eingegeben werden, und man erhält

    eine Liste der gesammelten Bilder (vorausgesetzt, das Directory-Browsing ist nicht

    serverseitig ausgeschaltet).

    Seite 16

     

    Packet Sniffing

    Diese Möglichkeit ist etwas komplizierter als die anderen beschriebenen, denn es

    müssen einige Voraussetzungen getroffen werden: Sie müssen in einem LAN

    (Ethernet-Netwerk) an einem Rechner sitzen und Root-Access haben. Dann kann

    man einen sogenannten “Packet-Sniffer” wie beispielsweise “SNOOP” einsetzen.

    Packet-Sniffer findet man meist als C-Sourcecode im Internet. Diese kurzen

    Sourcecodes muß man dann nur noch mittels gcc auf der UNIX-Shell compilieren

    und schon ist es möglich, die Pakete, die zu und von anderen Rechner im LAN

    gesendet werden, abzuhören. Denn Ethernet-Netzwerke setzen die sogenannte

    “Broadcast”-Technologie ein. Ein Paket, daß für einen Rechner in einem LAN bestimmt

    ist, wird im Prinzip an alle Rechner im LAN ausgesandt. Packet-Sniffing ist

    also wiederum besonders in den Fällen gefährlich, bei denen man bei einem

    Webspace-Provider seinen Webserver mietet und sich dort naturgemäß mit vielen

    anderen Kunden in einem LAN befindet. Ein Beispiel ist www.pair.com, einer der

    größten kommerziellen Webspace-Provider in den USA. Dort befinden sich über 70

    Webserver in einem LAN, auf dem z. Zt. über 30.000 Kunden einen virtuellen

    Webserver betreiben!

    Als Schutz gegen Packet-Sniffing bietet sich der Einsatz eines “Segmented

    Networks” an. Bei einem solchen Netzwerk wird nicht die Broadcast-Technologie

    benutzt, sondern die Pakete werden direkt mittels Routing-Tabellen zu dem

    Ziel-Rechner geroutet. Eine besonders für Web-Server geeignete Lösung ist der

    Einsatz von SSL (Secure Sockets Layer). Dies Protokoll verschlüsselt alle Pakete,

    die somit zwar noch abgefangen werden können, aber nicht mehr gelesen werden

    können. SSL wird von den meisten Webhosting-Unternehmen gegen geringen

    Aufpreis angeboten. SSL-Verschlüsselte Webinhalte sind am Protokoll-Prefix

    “https://” zu erkennen. Zum Betrieb einer SSL-geschützten Website muß man eine

    SSL-ID haben, die es beispielsweise bei www.verisign.com gibt. Ein kleiner

    Nachteil ist jedoch, daß HTTPS-Verbindungen etwas langsamer sind als

    Seite 17

     

    gewöhnliche HTTP-Verbindungen, da ein relativ hoher Verschlüsselungs-Overhead

    existiert.

    Trojanische Pferde

    Back Orifice und NetBus

    Back Orifice

    Die amerikanische Hackergruppe Cult Of The Dead Cow (http://www.cultdeadcow.

    com) veröffentlichte ein Programm mit dem Namen “Back Orifice”, das sie als

    “Fernwartungswerkzeug für Netzwerke” bezeichnet. Daß die Intention eine andere

    ist, ergibt sich schon aus dem Namen: Back Orifice (hintere Öffnung) übersetzt man

    hier am besten mit “Hintertür”, denn das Programm macht es fast zum Kinderspiel,

    Schindluder mit Windows-PCs zu treiben. Witzig die Anspielung auf Micro$oft's

    “Back Office”-System.

    Das nur 124 KByte große “Server-Modul” läßt sich nämlich an ein beliebiges

    Windows-EXE-Programm koppeln, um es nichtsahnenden Anwendern

    unterzuschieben. Wird die Datei unter Windows 95 oder 98 ausgeführt, klinkt sich

    der Server quasi unsichtbar im System ein. Von diesem Moment an wartet das trojanische

    Pferd nur noch darauf, über das UDP-Protokoll geweckt zu werden.

    Mit dem Client läßt sich bequem auf den befallen Rechner zugreifen.Unter anderem

    kann man das Dateisystem manipulieren (Dateien runterladen, hochspielen etc.),

    Tasks beenden, uvm. Die Funktionsweise des Back Orifice ist schon aus anderen

    Hacker-Tools bekannt; neu ist in erster Linie der Bedienungskomfort der grafischen

    “Wartungskomponente” - wenige Eingaben und Mausklicks genügen, um Prozesse

    zu beenden, Tastatureingaben zu protokollieren, die Windows-Registry zu manipulieren

    oder IP-Adressen umzuleiten.

    Einen interessanten Praxisbericht findet man unter der deutschen Adresse

    http://www.puk.de/BackOrifice/default.html oder

    http://www.bubis.com/glaser/backorifice.htm

    Seite 18

     

    Um Ihr System auf ein vorhandenes Back-Orifice zu untersuchen, gibt es

    Programme wie BoDetect

    (http://www.spiritone.com/~cbenson/current_projects/backorifice/backorifice.htm) oder das

    Programm BORED

    (http://www.st-andrews.ac.uk/~sjs/bored/bored.html)

    Es ist aber auch manuell sehr einfach, Back Orifice zu entfernen: Öffnen Sie die

    Registry (regedit.exe ausführen) und schauen unter dem Schlüssel

    “HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices”

    nach einem Eintrag mit dem Namen “<blank>.exe” (DefaultFilename) bzw. mit

    einem Eintrag der Länge 124,928 (+/- 30 Bytes). Löschen Sie diesen Eintrag; er

    bewirkt, daß der “Back Orifice”-Server bei jedem Windows-Start automatisch

    aktiviert wird.

    Das Programm selbst liegt im allgemeinen im Verzeichnis “\Windows\System” und

    ist daran erkennbar, daß es kein ProgrammIcon hat und eine Größe von 122 KByte

    (oder geringfügig mehr) besitzt. Sollten Sie die Datei aus irgendwelchen Gründen

    nicht finden, kann es Ihnen helfen, daß verschiedene Informationen als

    ASCII-String im Programm-Code zu finden sind; so ist mit großer

    Wahrscheinlichkeit die Zeichenkette “bofilemappingcon” enthalten, die Sie über

    Suche im Explorer finden werden.

    Zusätzlich zur “Back Orifice-Programm-Datei” wird im selben Verzeichnis noch die

    “WINDLL.DLL” zum Mitloggen von Tastatureingaben installiert, die Sie auch sinnvoller

    Weise löschen, die aber alleine keinen Schaden anrichten kann.

    Das Problem bei Back-Orifice ist, daß es schwierig ist, die IP-Adresse des Hosts zu

    erkunden, da diese sich ja bei jedem Einwählen des befallenen Rechners ändert.

    Dieses Problem gelöst und eine noch mächtigere Lösung geschaffen hat

    Carl-Fredrik Neikter mit seinem Programm “NetBus”, welches recht ähnlich ist. Es

    bietet noch weitgehendere Funktionen und ist einfacher zu installieren.

    Seite 19

     

     

    NetBus

    Nachdem Sie sich die entsprechende Datei heruntergeladen haben, sollten Sie diese

    entpacken. Nun erhalten Sie drei Dateien: NETBUS.EXE, NETBUS.RTF und

    PATCH.EXE

    Bei PATCH.EXE handelt es sich um das gefährliche Infizierungsprogramm, das

    eigentliche Trojanische Pferd. Starten Sie diese Datei also nicht! Die Datei NETBUS.

    RTF enthält eine kurze englische Anleitung des Authors. Die Datei NETBUS.

    EXE ist der “Client” mit dem Sie auf infizierte Server zugreifen können. Diese

    können Sie ohne Sorgen starten. Starten Sie zum Testen den Server auf Ihrem eigenen

    Rechner, indem Sie eine DOS-Eingabeaufforderung öffnen und im Verzeichnis

    von NetBus den Server mit dem Parameter “/noadd” starten, also

    PATCH.EXE /noadd [RETURN]

    Nun läuft der Server. Jetzt können Sie den Client starten (NETBUS.EXE doppelklicken)

    und auf Ihren eigenen Rechner zugreifen. Wählen Sie dazu als Adresse

    “localhost” oder “127.0.0.1”. Wenn Sie den Server beenden wollen, wählen Sie im

    Client “Server Admin” und dann “Close Server”.

    Die Oberfläche des NetBus-Clients, mit dem Sie den NetBus-Server steuern.

    Seite 20

     

    Außerdem kann das Infizierungsprogramm so geändert werden, daß es die

    IP-Adresse automatisch an eine von Ihnen gewählte EmailAdresse schickt, sobald

    jemand mit einem von NetBus infizierten Rechner in das Internet geht. Dies ist der

    gewaltige Vorteil gegenüber Back Orifice. Dazu wählt man im NetBus-Client den

    Button “Server Setup” und gibt die entsprechenden Informationen ein. Schwierig ist

    es lediglich, einen freien Mail-Server zu finden, der Mails von jeder IP-Adresse

    akzeptiert. Dann wählt man “Patch Srvr” und wählt die zu patchende

    Infizierungsdatei (standardmäßig “patch.exe”).

    Wer versucht, einen anderen Rechner zu infizieren, kann die Datei PATCH.EXE nun

    einfach per Email an einen anderen Internetnutzer schicken und die Datei als

    “Windows-Update” oder als irgendeine tolle lustige Animation bezeichnen. Die

    Datei kann dazu beliebig umbenannt werden (z.B. Win98update.exe oder

    siedler2_patch.exe etc.). Wird die Datei nun gestartet, passiert optisch gar nichts.

    Jedoch hat sich der NetBus-Server bereits auf dem Rechner versteckt installiert und

    wird von nun an jedesmal automatisch gestartet, wenn der Rechner gebootet wird.

    Hat man obige Veränderungen am Infizierungsprogramm vorgenommen, bekommt

    man nun immer automatisch eine Email mit der IP-Adresse des infizierten

    Rechners, sobald dieser online ins Internet geht. Diese IP-Adresse können Sie nun

    im NetBus-Client eingeben und den Rechner manipulieren.

    Hacker benutzen sicherheitshalber anonyme Email-Adressen, die es beispielsweise

    bei hotmail.com oder mail.com gibt.

    Um Ihr System zu schützen, empfiehlt sich Norton Antivirus http://www.symantec.

    de/region/de/avcenter/ welches neben NetBus auch Back Orifice erkennt. Sie

    können auch wiederum manuell arbeiten. Der automatische NetBus-Start ist in der

    Registry unter

    “\HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run”

    eingetragen und sollte entfernt werden. Allerdings kann der Dateiname variieren

    (patch.exe, sysedit.exe oder explore.exe sind einige bekannte Namen)

    Seite 21

     

    Tip des Autors

    Sollten Sie beabsichtigen, einen passwortgeschützten Internetservice zu betreiben,

    so kommen Sie nie auf die Idee, einen Microsoft NT-Webserver einzusetzen!

    Windows NT hat ein Sicherheitssystem, das mehr Löcher hat, als ein Schweizer

    Käse. Statt dessen sollten Sie ein Unix-System wählen. Leider bieten deutsche

    Webspace-Provider größtenteils NT-Lösungen an. Hier heißt es also, Ausschau halten

    und ggf. konkret bei einem Webspace-Provider nach einem Unix-Server fragen!

    Ein wesentlicher Vorteil eines Unix-Servers ist neben der Sicherheit der Vorteil, daß

    man sich dort auch per TELNET einloggen kann und so wesentlich mehr Kontrolle

    über den Server hat. Bei NTServern ist dies nicht möglich! Empfehlenswert und

    preiswert sind besonders unter BSDI oder Linux laufende Webserver. Wie jeder

    weiß, ist Linux sogar kostenlos und Apache, einer der besten Webserver, ist ebenfalls

    kostenlos erhältlich. Außerdem sollte man auch die Performance-Vorteile eines

    Unix-Systems nicht unterschätzen. Besonders im Bereich Traffic-starker

    Webangebote wird fast ausschließlich Unix eingesetzt. Sollten Sie also beispielsweise

    ein Erwachsenen-Angebot mit vielen tausend Bildern etc. planen, so lege ich

    Ihnen den Einsatz eines Unix-Servers wärmstens ans Herz. Eine interessante

    Website zum Thema „Unix vs. NT" findet sich unter http://www.lotgermany.

    com/magazin/unixnt.htm !

    Rechtliche Aspekte

    Was sagt das Gesetz zum “Hacken”

    §202a Ausspähen von Daten:

    1. Wer unbefugt Daten, die nicht für ihn bestimmt und gegen unberechtigten Zugang

    besonders gesichert sind, sich oder einem

    Seite 22

     

    anderen verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe

    bestraft.

    2. Daten im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche, die elektronisch, magnetisch oder

    sonst nicht unmittelbar wahrnehmbar gespeichert sind oder übermittelt werden.

    §263 Computerbetrug:

    1. Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen

    Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines Anderen dadurch

    beschädigt, daß er das Ergebnis eines Datenverarbeitungsvorgangs durch

    Verwendung unrichtiger Einwirkungen auf den Ablauf beeinflusst, wird mit

    Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    §303a Datenveränderung:

    1. Wer sich rechtswiedrig Daten (§ 202a Abs. 2) löscht, unterdrückt, unbrauchbar

    macht oder verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit

    Geldstrafe bestraft.

    2. Der Versuch ist strafbar.

    §303b Computersabotage:

    1.Wer eine Datenverarbeitung, die für einen fremden Betrieb, ein fremdes

    Unternehmen oder eine Behörde von wesentlicher Bedeutung ist, dadurch stört,

    daß er... a) eine Tat nach §303a Abs. 1 begeht oder b) eine Datenverarbeitungsanlage

    oder einen Datenträger zerstört, beschädigt, unbrauchbar macht,

    beseitigt oder verändert, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf

    Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    2. Der Versuch ist strafbar.

    Das Berufsbild des Hackers

    1. Eine Person, die gerne die Details von programmierbaren Sytemen erforscht und

    versucht, deren Möglichkeiten auszudehnen.

    2. Jemand, der enthusiastisch (sogar obzessiv) programmiert oder lieber programmiert,

    als nur über Programme zu theoretisieren.

    Seite 23

     

    3. Eine Person, die hack values zu schätzen weiß.

    4. Eine Person, die gut darin ist, schnell zu programmieren...

    5. (mißbilligend) Jemand, der sich hemmungslos überall einmischt und versucht

    Informationen aufzudecken, indem er herumschnüffelt. Daher Password Hacker,

    Networt Hacker.

    Der korrekte Begriff ist Cracker (Aufbrecher).

    Der Begriff Hacker beinhaltet oft auch die Mitgliedschaft in der weltweiten

    Netz-Gemeinschaft (z.B. Internet). Er impliziert, daß die beschriebene Person sich

    an die Hackerethik hält (hacker ethik). Es ist besser, von anderen als Hacker bezeichnet

    zu werden, als sich selbst so zu bezeichnen. Hacker betrachten sich selbst als

    eine Art Elite (eine Leistungsgesellschaft, die sich durch ihre Fähigkeiten definiert),

    allerdings eine, in der neue Mitglieder sehr willkommen sind. Daher verleiht es

    einem Menschen eine gewisse Befriedigung, sich als Hacker bezeichnen zu können

    (wenn man sich allerdings als Hacker ausgibt und keiner ist, wird man schnell als

    Schwindler - bogus - abgestempelt).

    The New Hacker’s Dictionary

    Der Begriff hacken kann die freie intellektuelle Erforschung des höchsten und tiefsten

    Potentials von Computersystemen bezeichnen . Hacken kann die

    Entschlossenheit beschreiben, den Zugang zu Computern und damit Information so

    frei und offen wie möglich zu halten. Hacken kann

    Seite 24

     

    die von ganzem Herzen empfundene Überzeugung einschließen, dass in Computern

    Schönheit existiert, dass sie Ästhetik eines perfekten Programms die Gedanken und

    den Geist befreien kann ...

    ...davon ausgehend, dass Elektronik und Telekommunikation noch immer zu großen

    Teil unerforschte Gebiete sind, kann überhaupt nicht vorhergesagt werden, was

    Hacker alles aufdecken können.

    Für einige ist diese Freiheit wie das Atmen von Sauerstoff, die erfindungsreiche

    Spontanität, die das Leben lebenswehrt macht und die Türen zu wunderbaren

    Möglichkeiten und individueller Macht öffnet. Aber für viele - und es werden immer

    mehr - ist der Hacker eine ominöse Figur, ein besserwisserischer Soziopaht, der

    bereit ist, aus seiner individuellen Wildnis auszubrechen und in anderer Menschen

    Leben einzudringen, nur um seines eigenen, anarchischen Wohlergehens willen.

    Jede Form der Macht ohne Verantwortung, ohne direkte und förmliche Überprüfungen

    und ohne Ausgleich macht den Menschen Angst - und das mit Recht.

    The Hacker Crackdown

    Hacker-Ethik

    Der Chaos-Computer-Club definierte die Hackerethik 1997 in den folgenden

    Maßregelungen. Leider werden diese Grundregeln der Hacker-Ethik oftmals

    benützt, um Straftaten zu legitimieren. Einige der Regeln sollten natürlich nicht nur

    für Hacker gelten und sind recht allgemeingültig.

    • Der Zugang zu Computern und allem, was einem zeigen kann, wie diese Welt

    funktioniert, sollte unbegrenzt und vollständig sein.

    • Alle Informationen müssen frei sein.

    Seite 25

     

     

    • Mißtraue Autoritäten - fördere Dezentralisierung.

    • Beurteile einen Hacker nach dem, was er tut und nich nach üblichen Kriterien

    wie Aussehen, Alter, Rasse, Geschlecht oder gesellschaftlicher Stellung.

    • Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen.

    • Computer können Dein Leben zum Besseren verändern.

    • Mülle nicht in den Daten anderer Leute.

    • Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.

    Anonymes Arbeiten

    Profesionelle Hacker wenden folgende Tricks an, um möglichst lange

    unentdeckt zu bleiben. Viele dieser Ratschläge sind für jedermann sinnvoll, damit es

    Firmen im WWW nicht gelingt, Benutzerprofile anzuwenden. Einige dieser

    Maßnahmen sind also nicht nur für Kriminelle sinnvoll!

    • Emails verschlüsseln (mit PGP, gibt es kostenlos). Benutze anonyme im Ausland

    liegende Email-Server (benutze keinen gehackten Account, besser www.hotmail.

    com, www.yahoo.com, ...). Du solltest deinen Spitznamen (Nick)

    unregelmäßig ändern und natürlich auch regelmäßig ein neues PGP

    secretkey-publickey Paar erstellen (auch die Passphrase ändern!).

    • Wenn Du viel IRCen möchtest, dann ändere immer Deinen Nick und wechsel

    auch deinen Host (da viele Rechner im Internet keine irc-Clients installiert

    haben, solltest du Relays benutzen (oder auch IP Source Routing und IP

    Spoofing)

    • Versuche, Deinen Hackerstolz zu unterdrücken und hänge Deine Aktivitäten

    nicht an die große Glocke. Auch dann nicht, wenn Dir ein großer Coup gelungen

    ist und Du Dir davon durch Bekanntmachung große Reputation erhoffst.

    Merke Dir, daß es Dich nicht weiterbringt, wenn Dich Anfänger bewundern. Du

    brauchst nur Reputation bei den wirklichen Insidern und die Erfahren durch die

    Buschtrommeln des Internets schon schnell genug davon, wenn Du mal ein

    größeres Projekt gemacht hast. Schwätz nicht im IRC herum, da hängen oft

    Ermittler und private Dissidenten herum, bleibe im IRC immer so abstrakt wie

    möglich.

    Seite 26

     

    • Benutze zum IRCen einen unabhängigen ISP-Zugang, den Du für keine anderen

    Aktivitäten benutzt, so können IP-Adressen nicht zugeordnet werden und kein

    er weiß, daß der, der da gerade chattet, derjenige ist, der eben den Großrechner

    gehackt hat!

    • Verwende nur Schlüssel mit mindestens 1024 Bit. Benutze nur PGP-Software

    aus authentischer Quelle, nicht von unbekannten Homepages runterladen!

    • Benutze Rerouter, die eine TCP Verbindung weiterleiten, damit wirst Du

    anonym und der Rerouter schützt Dich ebenso vor Angriffen anderer Hacker/

    Ermittler (siehe “Meine Arbeitsumgebung” weiter unten)

    Meine Arbeitsumgebung

    Ich benutze große Provider oder eine große Uni als Internetzugang. Über den

    Internetzugang via PPP ist es möglich, mehrere Clients gleichzeitig zu benutzen

    (FTP, Telnet, WWW etc.). So kann ich im Hintergrund einen Brute-Force Hacker

    via Telnet auf einen zu hackenden Account loslassen oder einen umfangreichen

    Portscan durchführen und währenddessen im WWW rumsurfen.

    Ein kleinerer Linux-Rechner dient mir als Firewall und Router, ich baue die

    PPP-Verbindung zu meinem Einwahlpunkt auf und überwache alle eingehenden

    Pakete an der Firewall.

    Per SSH wähle ich mich im Einwahlrechner des ISP (sofern es sich um einen

    Unix-Rechner handelt) ein und checke kontinuierlich alle eingeloggten Nutzer und

    Connections (Verbindungen)

    Wenn plötzlich ein User “Admin” im Einwahlrechner aktiv ist, sollte man so

    langsam anfangen, seine Sachen zu packen. In der Nacht ist das natürlich nicht sehr

    wahrscheinlich und zum Schluss der Session kann ich mit Logfile-Overflooding alle

    meine Spuren leicht verwischen! Wenn Du mitten in einem wichtigen Projekt bist,

    wenn der Admin kommt, mußt Du (wenn Du es dringen zuende bringen möchtest)

    den Admin oder Einwahlrechner mit DoS (Denial-Of

    Seite 27

     

    Service)-Attacken außer Gefecht setzen und Dir somit etwas Zeit verschaffen.

    Der zweite, größere Rechner ist meine Workstation, von hier aus baue ich eine

    SSH-Verbindung zum ersten Anti-Trace Rechner auf.

    Dieser Anti-Trace Rechner wechselt regelmäßig, liegt im Ausland (Übersee). Hinter

    diesen Anti-Trace-Rechner schalte ich nach belieben weitere Anti-Trace Rechner als

    Zwischenstation ein, je nachdem wie gefährlich mir das Projekt erscheint.

    Der zweite PC ist nur ein einfacher TCP-Relay, der meine TCPPakete verschleiert

    und die Herkunft somit schwieriger herauszufinden macht. Meinen eigentlichen

    Hacking-Rechner benutze ich dann schließlich für meine Projekte, um beispielsweise

    in sehr sichere Domains zu gelangen oder ich hacke von hier aus andere

    Netzwerke. Wenn Du fleissig bist, gelingt es Dir vielleicht, einen kleinen Vorrat an

    Hacking-Rechnern zu hacken, die Du dann im Wechsel benutzen solltest. So minimiertst

    Du das Risiko ein weiteres mal.

    Ich habe auch immer ein paar Port-Scanner in Übersee laufen, die Tag und Nacht

    alle möglichen IP-Adressen und Ports abtasten und die Daten sammeln, die ich dann

    für meine Hack-Angriffe benutze. Die Scanner sind zusätzlich mit 3DES oder

    Blowfish verschlüsselt, genau wie die Daten, die sie für mich erzeugen. Wenn mal

    jemand meinen Scanner entdeckt, kann er doch nichts mit den Daten anfangen.

    Unter Linux ist es praktisch, den Kernel zu patchen. Es gibt Patches, die Dir

    wesentlich mehr Info über laufende Connections und Pakete geben als es die

    Normalen Netzwerk-Layer tun. Damit ist es einfacher DoS Attacken,

    Source-Routing Angriffe, Traceroutes etc. und Deine Angreiffer zu erkennen!

    Seite 28

     

    Anonym Surfen

    Viele Hacker surfen anonym im Internet um zum Beispiel mit gefakten

    Kreditkarten-Informationen Dienstleistungen oder Waren zu bestellen. Dabei ist es

    wichtig, daß die IP-Adresse nicht zugeordnet werden kann. Sie erreichen dies,

    indem Sie einen anonymen Proxy dazwischen schalten. Dieser wird benutzt wie ein

    normaler Proxy, den ein ISP i.d.R. anbietet. Nur liegt der benutzte Proxy des

    Hackers meist in fernen Ländern, und die Hacker wissen von diesen Proxies, daß die

    Besitzer keine Logfiles über Ihre Benutzer anlegen.

    Eine sehr gute Informationsquelle bietet die Seite

    “Proxys-4-all” unter http://proxys4all.Cgi.net

    Suchen Sie sich einen dieser öffentlichen Proxies aus und stellen Sie ihn in Ihrem

    Browser als Proxy ein (beispielsweise unter “Bearbeiten->Einstellung->

    Erweitert->Proxies” bei Netscape 4++) und schon surfen Sie genau wie ein Hacker

    anonym im Netz.

    Aber leider sind die Proxies oftmals sehr langsam oder fallen ganz aus, weshalb man

    immer eine Ausweichmöglichkeit haben sollte!

    Achtung beim Download!

    Niemals Software oder Updates aus einer nicht vertrauenswürdigen Quelle herunterladen.

    Problematisch wird diese Aussage, wenn man sich bewußt macht, daß alle

    großen und kleinen Anbieter aus Kostengründen mit (transparenten) sogenannten

    PROXY-CACHES arbeiten, deren Anwesenheit gar nicht mehr zu bemerken ist

    (CISCO SILENT PROXY, SQUID im "silent mode"). Selbst FTP-Server, die häufig

    benutzt werden, um Share- oder Freeware zum Download anzubieten, arbeiten

    oft mit zwischengeschalteten Proxies.

    Da solch ein PROXY nur frei zugängliche Daten aus dem Internet zwischenspeichert,

    legen die Systemoperatoren auch keinen großen Wert auf die Absicherung

    dieses Servers gegen Angreifer. Abgesehen davon ist ein solcher PROXY-Server

    auch nicht durch eine Firewall

    Seite 29

     

    zu sichern, da einfach zu viele Verbindungen zu kontrollieren wären. Die

    Performance würde arg leiden. Angreifer machen sich diese Tatsache dadurch

    zunutze, indem sie die PROXY-CACHES mit manipulierten

    Treibern/Updates/Software füttern und somit indirekt für eine vorzügliche

    Verbreitung Ihrer Netbus/BackOrifice o.ö. trojanischer Pferde sorgen!

    Denial of Service - Attacken

    Oder: Wie legen Hacker ganze Server lahm

    Angriffe auf den TCP/IP-Stack sind gegenwärtig die Ursache von immensen

    Ausfällen bei ISPs und innerhalb des Netzwerkes von Unternehmen. Verantworlich

    sind hierbei häufig mangelhafte TCP/IPStacks in Servern und Routern, die empfindlich

    auf defekte Netzwerkkarten und speziell konstruierte TCP/IP-Pakete reagieren.

    Diese Pakete werden von Programmen erzeugt, die im Internet im Quellcode und als

    Windows-Programm veröffentlicht werden. Diese werden exploits genannt und sind

    im BUGTRAQ Archiv zu finden (http://www.geek-girl.com)

    Viele dieser hübschen Windows-Applikationen legen Internet-Server lahm und

    greifen arglose Surfer an. Insbesondere Microsoft hat sich hierbei nicht mit Ruhm

    bekleckert, die Folgen waren allerorts zu spüren: Computerwoche, SWF3,

    Microsoft,Netscape... -InternetServer und viele andere waren wochenlang »offline«,

    hunderttausende von Surfern werden mit DoS-Angriffen belegt, die ein Einfrieren

    vor allem von Windows 95/98/NT Workstations bewirken.

    Microsoft z.B. sperrte seinerzeit alle direkten Zugriffe auf deren Internet-Server und

    ließ über mehrere Wochen nur Pakete zu, die über bekannte PROXY's bei ISP's geroutet

    wurden.

    PROXY's oder CACHING PROXY's nutzen zwangsläufig ihren eigenen

    TCP/IP-Stack für ein- und ausgehende Pakete. Pakete von Angreifern über

    PROXY's mußten somit scheitern. Eine vollständige Liste der unter den Namen

    “teardrop”, “land”... bekanntgewordenen Angriffe findet sich leicht durch eine

    entsprechende Recherche mit einer guten Suchmaschine.

    Seite 30

     

    Um einen solchen Angriff selber zu entwickeln bzw. zu programmieren, müssen Sie

    zunächst ROOT Zugriff auf einen UNIX Server haben. Programmbeispiele finden

    sich unter http://www.rootshell.com. Sie sollten außerdem etwas Ahnung von der

    sogenannten RAW Sockets Programmierung haben. Unter C ist das eher kompliziert

    und frustrierend, aber PERL bietet dazu ein prima Modul, welches sich Net::RawIP

    nennt. Leider haben die meisten Webspace-provider, bei denen man einen

    Unix-Telnet Zugang bekommen kann, dieses Modul aus verständlichen gründen

    NICHT installiert. Sie finden es beispielsweise unter http://quake.skif.net/RawIP/,

    oder auf Sergey Kolchev's Homepage in der Ukraine, http://www.ic.al.lg.ua/~ksv/.

    Dort befinden sich auch viele Source-Code Beispiele (Perl).

    Falls Sie hierzu irgendwelche Fragen haben, es gibt auch eine ausführliche FAQ

    dazu, wo alle Anfängerfragen erläutert werden, darunter auch diejenige, wie ich mit

    diesem Toolkit gespoofte IPPakete erzeuge, bei denen die Absendeadresse gefälscht

    ist. Aber Vorsicht, viele Provider können Spoofing bestimmter IPNummernbereiche

    erkennen, andere leider nicht ....

    Einige Suchmaschinen, wie z.B. Yahoo und HOTBOT haben net::rawip mittlerweile

    zensiert und liefern keine brauchbaren Ergebnisse. Die Suchmaschine

    http://www.northernlight.com/ liefert jedoch zu diesem Thema einige hundert

    Informationen.

    Bekannte Attacken heißen beispielsweise “Ping of Death”, “LandAttack”. Eine

    Suchmaschinen-Recherche zu diesen Themen wird Ihnen schnell entsprechende

    Source-Codes oder sogar komplette, kinderleicht zu bedienende

    Windows-Applikationen liefern!

    Wie durchschlagend diese Angriffe sind, wird daran deutlich, daß Microsoft in den

    Beschreibungen der Service Packs diese Problematik erst garnicht dokumentiert,

    sondern Patches immer heimlich mitliefert. Wer Microsoft NT Server in

    Unternehmen einsetzt, der hat leider auf das falsche Pferd gesetzt. Microsoft kann

    bis heut noch

    Seite 31

     

    keinen vernünftigen TCP/IP Stack liefern, was auch die riesigen Ausfälle bei

    Internet-Providern mit NT-Servern zeigen. Mittels der Visualbasic-Macros in

    Office-Anwendungen wie Winword kann die alte anfällige Winsock2.1 sogar direkt

    von einem Word-Makro angesprochen werden und so DoS-Attacken aus einem

    WinwordDokument heraus an das firmeneigene Intranet senden!

    Die Gartner GROUP hat signifikante Unterschiede bei den Ausfallzeiten der großen

    Betriebssystem-Plattformen festgestellt, siehe INFORMATIONWEEK 17/18 vom

    19. August 1999, Seite 40:

    AS/400 5.3 Stunden/Jahr

    S/390 8.9 Stunden/Jahr

    UNIX 23.6 Stunden/Jahr

    Windows NT 224.5 Stunden/Jahr

    Denial Of Service-Attacken im Detail

    OOB-Angriff (auch “Nuke” genannt)

    Ansatzpunkt für den OOB-Angriff war eine fehlerhafte Implementierung des

    NetBIOS-Treibers von Micro$oft. Sobald über Port 139 ein Datenpaket eintraf,

    welches nicht NetBIOS-konform war, stürzte der Rechner ab. Das Tool WinNuke,

    welches man als C-Source-Code für UnixBetriebssysteme noch häufig im Netz

    vorfindet, war das erste NukingTool, um Windows95/NT-User abzuschießen.

    Schließlich fanden sich auch Programmierer, die ein praktisches

    Windows-Progrämmchen daraus machten - wie beispielsweise BitchSlap.

    Seite 32

     

    Windows95 und NT sind erst nach Installation der letzten ServicePacks gegen

    OOB-Attacken Resistent geworden. Ob Ihr System sicher ist, können Sie ausprobieren,

    indem Sie einfach Ihre Localhost-Adresse 127.0.0.1 benutzen. Stürzt Ihre

    Internet-Verbindung oder gar Ihr ganzer Rechner ab, haben Sie ein Problem...

    Land-Angriff

    Land ist ein schwerer Angriff der 1997 entdeckt wurde. Bei einem Land-Angriff

    wird ein TCP/IP-SYN-Paket mit identischer Absenderund Empfängeradresse an den

    lahmzulegenden Host gesendet.

    Es die neueste der hier beschriebenen DoS-Attacken. Einzelne an das Netz

    angeschlossene Rechner waren hiervon jedoch nicht so sehr betroffen wie die sogenannten

    Router, welche an den Knotenpunkten der Internet-Backbones

    (Hauptschlagadern des Internets) stehen. Hier kommen meist Router der Firma

    CISCO zum Einsatz, die 1997 leider nocht nicht gegen eine SYN-Attacke wie

    LAND abgesichert waren. Folge war, daß 1997 durch Land-Angriffe ganze

    Netzwerke nicht mehr erreichbar waren und Router zum Totalabsturz gebracht wurden.

    Um einen einzelnen befeindeten Rechner lahmzulegen ist Land also nicht die

    DoS-Attacke der Wahl, da man sich hier im wahrsten Sinne des Wortes eine eigene

    Grube graben kann. Denn wenn man die LandAttacke lossendet und dadurch gerade

    der Router des eigenen Providers seinen Dienst quittiert, hat man sich prima unfreiwillig

    vom Internet verabschiedet ...

    Ping Of Death

    Pakete des TCP/IP-Protokolls dürfen maximal 216 Bytes (also 64 KB) groß sein.

    Größere Datenpakete werden also entsprechend segmentiert und beim Empfänger

    wieder zusammengesetzt. Die Zusammensetzung benutzt dabei einen Offset, der mit

    jedem Päckchen mitgeschickt wird und bestimmt, wo es hingehört. Beim Ping of

    Death wird dem letzten Paket ein Offset gegeben, der dieses größer als 64 KB

    macht. Dadurch wird auf Empfängerseite beim Zusammensetzen der Pakete ein

    Buffer-Overflow erzeugt, der die Internetverbindung oder den ganzen Rechner

    abstürzen läßt. Die

    Seite 33

     

    Windows-Implementierung des TCP/IP-Protokolls (im unsäglichen

    WINSOCK.DLL bzw. WSOCK32.DLL) war natürlich nicht auf soetwas vorbereitet,

    weshalb es auch immer noch bei Windows95-Rechner funktioniert ... Ein einfach

    zu bedienendes Tool für Windows-Benutzer gibt es auch für den Ping of Death:

    Biohazard POD

    Auch hier können Sie wieder mit Ihrer Localhost-Adresse 127.0.0.1 probieren, ob

    Ihr System gegen den POD geschützt ist.

    Seite 34

     

    Kostenlos Surfen

    Wirklich verboten und illegal ist im Moment die sogenannte “Faker” Technik, bei

    der man sich mit “gefakten” (falschen) Personen-Angaben bei einem

    Internet-by-Call-Anbieter registriert und das Passwort dann auch noch öffentlich auf

    sogenannten “Fake-Sites” preisgibt! Eine Seite zu diesem Thema findet sich leicht,

    indem man einmal das Keyword “fake” sowie ein oder zwei bekannte Internetby-

    Call-Anbieter als weitere Stichworte in eine Suchmaschine eingibt (viag, etc.).

    Es gibt sogar Registrierungs-Generatoren (beispielsweise für Viag-Interkom) die

    beliebig viele gültige Registrierungen generieren. Da die meisten

    Internet-by-Call-Anbieter dann eine eigene Rechnung schicken und nicht über das

    Telekom-Inkasso abrechnen, landen die Gebühren als Rechnung im Briefkasten

    desjenigen, auf den der Account angemeldet wurde - und den gibt es oftmals nicht.

    Und solange diese Rechnung noch nicht zurückkommt, ist der Zugang offen und es

    wird kostenlos gesurft.

    Aber zum Glück sind die Provider ja nicht so dämlich wie manche Hacker, die

    glauben, nun kostenlos surfen zu können. Oft ist es so, daß der Zugang, sobald mehr

    als eine person ihn gleichzeitig benutzt, zu einem teureren Minutenpreis über das

    Telekom-Inkasso abgerechnet wird! Und dann landen doch die Gebühren auf der

    Rechnung! Denn man sollte immer bedenken, daß die Provider die Telefonnummern

    der eingewählten Benutzer loggen und somit (solange man nicht von einem

    öffentlichen Telefon aus surft) immer Bescheid wissen, wer da auf die Kosten eines

    anderen oder auf die Kosten eines nicht existierenden gefakten Benutzers surft!

    Denn die Nummer wird ja heute immer übertragen - auch bei analogen

    Anschlüssen! Das deutsche Telefonnetz ist bereits komplett digitalisiert. Und selbst

    wer sich sicher glaubt, weil er die CLIP bei der Telekom hat ausschalten lassen

    (wird dann nicht mehr angezeigt), den muß ich leider enttäuschen. Jeder, der schon

    einmal von einem anonymen Anrufer belästigt wurde und eine Fangschaltung

    beantragt hat, weiß wie einfach das ist! Für ca. 20 DM pro Woche liefert Ihnen die

    Telekom die Telefonnummern ALLER Anrufenden!

    Hier surfen Sie LEGAL (!) kostenlos, es fallen lediglich Telefongebühren an!

    Seite 35

     

    Conradkom (www.conradkom.de)

    Hier ist die erste Stunde im Monat sogar kostenlos, es fallen noch nicht einmal

    Telefongebühren an - also eine Stunde im Monat absolut kostenlos und gebührenfrei

    surfen bei Conradkom!

    Incl. Telefongebühren, Grundgebühr: 0,00 DM, Freie Stunden: 1,00,

    Einwahlknoten: Einheitsnummer, Probezugang: keiner, Anmeldegebühr: 0,00 DM,

    Eigene Homepage: 2 MB, Email-Adressen: 1, Abrechnung erfolgt mit VIAG

    Interkom über Telekom. 60 Sekunden-Takt.

    Mobilcom (www.01019freenet.de)

    Bezeichnet sich selber als „kostenlosen Internetzugang"

    Incl. Telefongebühren, Grundgebühr: 0,00 DM, Freie Stunden: 0,00,

    Einwahlknoten: Einheitsnummer, Probezugang: keiner, Anmeldegebühr: 0,00 DM,

    Eigene Homepage: 0 MB, Email-Adressen: 1, Abrechnung erfolgt über Telekom,

    Minutentakt (bei Preselection sekundengenau).

    Germanynet (www.germanynet.de)

    Bei germany.net haben Sie die geniale Möglichkeit, kostenlos (zzgl.

    TelekomOrtstarif) ins Internet zu gelangen. Mittlerweile ist das Angebot nicht mehr

    nur auf Deutsche Websites beschränkt, sondern erlaubt den ungeingeschränkten

    Zugriff auf das gesamte World Wide Web. Die kostenlosen Surf-Trips finanzieren

    sich durch Werbung, die während des Surfens eingeblendet wird.

    Grundgebühr: 0,00 DM, Freie Stunden: 0, Einwahlknoten: 34, Probezugang: unbegrenzt

    (kostenlos), Anmeldegebühr: 0,00 DM, Eigene Homepage: 2 MB,

    Email-Adressen: 1, Finanzierung erfolgt über Werbeeinblendungen.

    (Internetzugang nur über Proxy-Server).

    AOL und Compuserve (www.aol.com und www.compuserve.com)

    Viele Provider bieten einen zeitlich begrenzten Testzugang für Interessierte. Nutzen

    Sie das kostenlose Angebot, und machen Sie sich ein eigenes Bild von den

    Leistungen. AOL bietet die Zugangssoftware auf CD-ROM oder Diskette inklusive

    Paßwort zum kostenlosen Zugang für 50 Stunden. Man erhält diese CD fast in

    jedem Computermagazin als Zugabe. Compuserve ermöglicht Ihnen einen vollen

    gebührenfreien Monat und stellt Ihnen zudem die Software auf CD-ROM oder

    Diskette kostenlos zur Verfügung.

    Stand: 1.5.99 - Angaben jedoch ohne Gewähr!

    Seite 36

     

    Wie Hacker kostenlos PayTV sehen

    Sender wie Premiere verschlüsseln bereits seit einiger Zeit Ihr Angebot, so daß es

    für den normalen Fernsehbesitzer zwar empfangbar ist, jedoch das Bild verzerrt ist.

    Zur Entschlüsselung benötigt man einen Decoder, den die Sender für eine

    monatliche Gebühr zur Verfügung stellen.

    Das gute an diesen Sendern ist, daß Sie werbefrei senden und aktuelle Spielfilme

    bereits kurze Zeit nach Erscheinen auf Video zeigen.

    Die Verschlüsselung macht es den Anbietern möglich, die Zielgruppe auf den

    einzelnen Zuschauer genau zu bestimmen und so die Filmlizenzen und Serienabos

    zu günstigen Preisen einkaufen zu können, da keine landesweite oder sogar

    europaweite Ausstrahlungslizenz erworben werden muß.

    Antisky war ein erster Softwaredecoder und wurde von Marcus Kuhn für das

    Decodieren des englischen Senders SKY entwickelt. Er hatte erkannt, dass bei der

    Codierung lediglich Zeilen untereinander vertauscht wurden. Dadurch, dass sich

    benachbarte Zeilen immer sehr änhlich sind, konnte sein Programm benachbarte

    Zeilen wieder korrekt zuordnen.

    Natürlich wird zum Empfang neben der Decodersoftware auch eine TV-Karte

    benötigt. Dabei ist darauf zu achten, dass diese einen weit verbreiteten Chip wie den

    BT848 oder BT878 besitzt, da diese Chips von den meisten Decoder-Programmen

    unterstützt werden.

    Zum Decoderprogramm selber gehört auch die eigentliche Entschlüsselungsdatei,

    die oft “key.txt” benannt ist. Diese enthält das Schema, nach dem die Zeilen

    getauscht werden müssen.

    Diese Datei kann man im Internet erhalten, denn sie wird oft aus wettbewerbsgründen

    nicht mitgeliefert. Manche Decoder besitzen auch eine Funktion, um diesen

    Schlüssel selber zu berechnen.

    Deutsche Sender wie Premiere (nicht das neue digitale Premiere World) benutzen

    das Verfahren „Nagravision". Dieses Verfahren permutiert den Schlüssel ständig.

    Die benötigten Informationen

    Seite 37

     

    enthält der Decoder alle 255 Halbbilder digital und verschlüsselt in der Austastlücke

    (nicht sichtbarer Bereich des Bildes - oben über dem sichtbaren Bild). Pro Halbbild

    gibt es schließlich 2hoch15 = 32768 verschiedene Möglichkeiten der

    Zeilen-Permutation.

    Wenn man nun aber alle Zeilen miteinander vergleicht, kann man ähnliche Zeilen

    finden und unter der Annahme, dass ähnliche Zeilen zueinander gehören, diese

    wieder in die richtige Reihenfolge bringen. Alle Zeilen komplett zu vergleichen

    würde selbst einem Athlon 700 starkes Kopfzerbrechen bescheren, weshalb man nur

    stichprobenartig einzelne Punkte aus verschiedenen Zeilen vergleicht. Wieviele

    Stichproben gemacht werden, ist einstellbar und resultiert in der Qualität der

    Decodierung. Schließlich wird aus den 32768 verschiedenen Permutationen die

    gewählt, die am ehesten zu dem Ergebnis der Stichproben paßt. Diese Permuation

    wendet man dann auf das gesamte Bild an und erhält so ein komplett decodiertes

    Bild.

    Es gibt auch Decoder (besonders für die VideoCrypt-Sender, die jedoch in

    Deutschland nicht angeboten werden), die durch Auswertung des Decoders oder

    Hacken des Alogirthmus entwickelt wurden. Diese sind jedoch absolut verboten und

    eine Anwendung ist strafbar. Das hat die folgenden Gründe:

    • Strafbares Ausspähen von Daten

    • Verletzung des Urheberrechts

    • Gesetz gegen den Unlauterern Wettbewerb, das Betriebsgeheimnisse schützt

    Noch gibt es in Deutschland einige Seiten, die sich öffentlich mit den Decodern des

    Zeilentauschverfahrens beschäftigen, jedoch kann niemand sagen, wie lange diese

    Websites noch existieren werden.

    Abhören und Modifizieren einer Mobilfunk-Mailbox

    Dieser Hack-Trick ist so einfach, daß man schon fast nicht glauben mag, daß er tatsächlich

    funktioniert. Auch ich war zunächst der Meinung, daß dies doch so nicht

    wahr sein kann. Aber wenn Sie es mal bei einigen Mailboxen ausprobiert haben und

    dann schließlich

    Seite 38

     

    eine Mailbox vorfinden, wo der Hack funktioniert, werden Sie Ihre Meinung über

    diesen Hack schnell ändern.

    Im Folgenden beschreibe ich, wie man bei einer D2-Mailbox vorgeht. Für andere

    Netzbetreiber ist der Trick jedoch genauso anwendbar.

    Wählen Sie 0172-55-XXXXXX von einem normalen Telefonanschluß mit

    Tonwahl-Unterstützung. Dabei ersetzen Sie XXXXXXX durch die Nummer des

    Anschlusses, den Sie hacken möchten. Bei neueren D2-Anschlüssen müssen Sie

    natürlich statt der 0172 eine 0173 vorwegwählen.

    Sie werden von der Mailbox begrüßt und nun aufgefordert, das Mailbox-Kennwort

    einzugeben. Geben Sie nun 1,1,1,1 ein.

    Aus Erfahrungswerten schätze ich die Erfolgsquote auf mindestens 25 Prozent. Die

    1111 ist die vom Netzbetreiber voreingestellte PIN für die Mailbox. Solange der

    Besitzer diese nicht geändert hat, können Sie mit der 1111 seine Mailbox abhören,

    Nachrichten löschen und sogar die PIN ändern, was dem Besitzer unmöglich macht,

    seine Mailbox abzuhören (er muß dann Kontakt mit dem Netzbetreiber aufnehmen).

    Wenn Sie eine bestimmte Mailbox abhören möchten und die 1111 partout nicht

    funktionieren möchte, versuchen Sie andere einfach konstruierte Nummern, die man

    sich leicht merken kann: 2222, 3333, 1234, 9876, 4711, 0815... Oder wenn Sie die

    Person kennen probieren Sie das Geburtsdatum oder das Geburtsdatum der

    Freundin oder des Freundes. Sie haben je Anwahl 3 Versuche. Sind diese erfolglos,

    legen Sie einfach auf und wählen Sie die Mailbox erneut an - Sie haben sofort

    wieder 3 weitere Versuche.

    Seite 39

     

    Anonyme Emails versenden oder

    Wie Mann Emails ohne Email-Programm verschickt

    Um eine Mail anonym oder ohne Mailprogramm verschicken zu können, benutzt

    man das SMTP Protokoll, welches in der RFC 821 definiert ist.

    Wir wählen nun einen frei zugänglichen Mailserver (damit will ich sagen, daß

    beispielsweise die T-Online Mailserver (mailto.btx.dtag.de etc.) nur von einem

    T-Online-Zugnag aus nutzbar sind. Es gibt aber viele sogenannte öffentliche

    Relay-Server, die man für das folgende Experiment benutzen kann.

    Viele Firmen-Mailserver sind nicht hinreichend geschützt und akzeptieren daher

    Verbindungen von jedem beliebigen InternetZugang, also von jeder beliebigen

    IP-Adresse aus. Einfach mal mail.XXX.de ausprobieren, wobei XXX durch bekantere

    Firmennamen zu ersetzen ist. Sie werden schnell einen nicht geschützten

    Mail-Server finden!

    Wenn Sie so einen gefunden haben, hat das außerdem den Vorteil, daß Sie diesen

    Server in Netscape oder Outlook als Postausgangsserver einstellen können und

    diesen dann von jedem beliebigen Internet-by-Call-Provider benutzen können und

    somit nicht jedesmal einen anderen Server konfigurieren müssen bzw. mehrere

    Profile anlegen müssen.

    Hier das Beispiel:

    START -> Ausführen -> Eingeben: Telnet mail.XXX.de 25

    Hierbei ist mail.XXX.de durch den von Ihnen gefundenen öffentlichen Mail-Server

    zu ersetzen! Das SMTP-Protokoll läuft also auf PORT 25. Durch die Angabe einer

    Nummer hinter dem Host-Namen signalisieren Sie TELNET, daß Sie auf einem

    anderen als dem Standard-Telnet-Port konnektieren möchten. Um zu sehen, was

    eingegeben wird, unter “Einstellungen” von Telnet das lokale Echo einschalten.

    Seite 40

     

    Hier eine Beispiel-Session:

    220 squid.dvs.org ESMTP server (Post.Office v3.5.3 release 223

    ID# 127-60479U800

    0L8000S0V35) ready Wed, 24 Nov 1999 15:34:42 +0100

    help

    214-This SMTP server is a part of the post.office

    214-E-mail system. For information about

    ~

    214-post.office, please See http://www.software.com

    ~

    214

    ~

    214- Supported commands:

    214- EHLO HELO MAIL RCPT DATA

    214- VRFY RSET NOOP QUIT

    214-

    214- SMTP Extensions supported through EHLO:

    214-

    214- ETRN EXPN HELP SIZE

    214-For more information about a listed topic, use "HELP

    <topic>"

    214 Please report mail-related problems to Postmaster at this

    site.

    MAIL FROM:<wv@alphaflight.com>

    250 Sender <wv@alphaflight.com> Ok

    RCPT TO:<wv@alphaflight.com>

    250 Recipient <wv@alphaflight.com> Ok

    DATA

    354 Ok Send data ending with <CRLF>.<CRLF>

    Hallo, das ist meine kleine anonyme (?) Nachricht an mich selber.

    Auch sehr praktisch, um eine Email zu verschicken, wenn kein

    Mail-Programm zur Hand ist...

    Viel Spass!

    250 Message received:

    19991124143526.AAA17545@squid.dvs.org@(62.157.61.235]

    quit

    221 squid.dvs.org ESMTP Server closing connection

    Seite 41

     

    Der Mailserver antwortet auf jede Eingabe (außer wenn die Zeilen der Nachricht

    eingegeben werden) mit einer Status-Antwort (dreistellige Zahl plus

    Fehlermeldung/Bestätigung).

    Wichtig sind also die Kommandos “MAIL FROM:” wobei hiernach die

    Absender-Email in <> eingeschlossen folgen muß. Das tolle: Hier kann man irgendetwas

    angeben (z.B. someone@somewhere.org).

    “RCPT TO:” gibt entsprechend die Email-Adresse des Empfängers dieser Nachricht

    an.

    Auf das Kommando “DATA” schließlich folgt die Eingabe der eigentlichen

    Nachricht. Wenn sie fertig ist, einfach eine Zeile eingeben, die nur einen Punk

    enthält.

    Exkurs: Wie erfahre ich einen zu einer Domain gehörenden Mail-

    Server?

    Benutzen Sie dazu das Programm “Net.Demon” (http:://netdemon.simplenet.com)

    und wählen Sie die Option “DNS-Lookup”. Stellen Sie beispielsweise den

    Nameserver der Deutschen Domainverwaltung DENIC ein (Server:

    DNS.DENIC.DE). Zusätzlich die Optionen „Get authoritative Answer" und

    “Recursion” aktivieren. Sodann kann unter “Domain” eine zu prüfende

    www-Domain angegeben werden (beispielsweise “colossus.net”). Die

    Nameserver-Anfrage liefert nun neben den Nameservern dieser Domain auch die

    eingetragenen Mailserver, in diesem Fall mail.colossus.net.

    Was ist ein Blackbook?

    Ein Blackbook ist weniger als “Schwarzes Buch” sondern vielmehr als

    “Schwarzbuch” zu übersetzen. Darunter versteht man einen Enthüllungsreport, der

    Gefahren oder Skandale aufdeckt. So gibt beispielsweise der Bund der Steuerzahler

    jährlich das “Schwarzbuch der Steuerverschwendung” heraus, worin skandalöse

    Fälle von Steuerverschwendung aufgedeckt werden. So ist auch dieser Report zu

    verstehen. Ein Einblick in aktuelle Möglichkeiten, Aktivitäten und Hintergründe der

    Hackerszene.

    Seite 42

     

    Aufhebung der zeitlichen Limits von Demo-Software

    Heute ist es üblich, daß Softwarefirmen neue Produkte als Demoversion zum

    Download im Internet anbieten. Diese Demoversionen besitzen oft bis auf eine

    zeitliche Limitierung vollen Funktionsumfang. Im Folgenden beschreibe ich, wie

    diese zeitliche Limitierung entfernt werden kann.

    Das Programm “Date Cracker” kann einer Demo-Version ein falsches Datum

    vortäuschen.

    Beispiel:

    Ihr zu “crackendes” Programm ist leider bereits am 31.12.1999 abgelaufen.

    • Stellen Sie die Systemzeit auf ein Datum vor dem Testzeitraum z.B. 1.10.1999

    (Doppelklicken auf die Systemzeit unten in der Taskbar von Windows) und deinstallieren

    Sie die Demo-Software

    • Installieren Sie die Demo-Software erneut. Sie sollte nun korrekt laufen.

    • Suchen Sie im Programmverzeichnis (in welches Sie die Software installiert

    haben) nach der eigentlichen Programm-Datei (z.B. PSP.EXE) und starten Sie

    dann den Date-Cracker.

    • Wählen Sie als “Program To Run” die eben gesuchte EXE-Datei Ihrer

    Demo-Anwendung und stellen Sie das Datum ein, mit der die Anwendung funktioniert

    (1.10.1999).

    • Wählen Sie nun “Write”.

    Sie können nun Date-Cracker schließen und das Datum wieder richtig stellen.

    Sobald Sie nun die gecrackte Anwendung starten, wird vorher das Datum immer

    automatisch auf das alte Datum gestellt (1.10.1999) und bei Beenden der

    Anwendung wieder zurückgestellt.

    Seite 43

     

    Rechtliche Betrachtung der Hacker-Aktivitäten

    Hier möchte ich anhand der eingangs bereits zitierten Paragraphen einige Beispiele

    für Straftaten von Hackern nennen:

    Computerbetrug

    Der Paragraph 236 des StgB (Strafgesetzbuch) regelt den Bereich des

    Computerbetrugs. Auf Computerbetrug steht laut Gesetz in schweren Fällen bis zu

    10 Jahre Haft oder hohe Geldstrafen.

    Hierzu zählt z.B. unbefugte Verwendung von Daten, unrichtige Gestaltung eines

    Programms, etc. Als Beispiel könnte hier die Manipulation eines Geldautomaten

    oder Glückspielgeräts genannt werden.

    Computersabotage

    Paragraph 303b StgB nennt bis zu 5 Jahre Haft für Computersabotage. Dazu zählen

    das Zerstören, Beschädigen und die Veränderung einer Datenverarbeitungsanlage.

    Ein wichtiges Beispiel sind hier die Viren. In USA wurden bereits

    Virenprogrammierer zu langen Haftstrafen verurteilt, wie erst kürzlich der

    Programmierer des Melissa-Virus.

    Computerspionage

    Bis zu 3 Jahre Haft setzt es auf Computerspionage. Dieser Paragraph dürfte insbesondere

    die klassichen Hacks betreffen, bei denen sich mittels verschiedener

    Techniken Passwörter zu geschützten Informationen erhackt werden.

    Seite 44

     

    Blueboxing

    Blueboxing zählt zu den Phreaker-Techniken, die es ermöglichen, kostenlos zu telefonieren.

    Leider sind fast alle der im Internet zu findenden Boxing-Technoligien

    (benannt mit verschiedenen Farben) einschließlich des hier exemplarisch

    beschriebenen Blueboxing heute nicht mehr anwendbar, da wir in Deutschland ein

    mittlerweile zu 100% digitalisiertes Telefonnetz besitzen. Die Boxing-Techniken

    wurden indes für das analoge Telefonnetz entwickelt.

    Kernpunkt des Blueboxing ist die Tatsache, daß man mit den Frequenzen 2400 Hz

    sowie 2600 Hz in einem Telefonnetz mit sogenannten C5-Vermittlungsstellen

    (Abkürzung für den Standard CCITT5) Gespräche unterbrechen kann.

    Bei der häufigsten Blueboxing-Anwendung wurde versucht, eine kostenlose

    Verbindung zu den mit neuesten Raubkopien ausgestatten US-Mailboxen wie

    Cesars Palace etc. einzurichten.

    Der Trick war einfach:

    Der Blueboxer in Deutschland wählte eine US-Amerikanische Telefonnummer an,

    die sofort wieder auflegte. Aufgrund der Relais-Trägheit in den alten transkontinentalen

    Telefonnetzen dauerte es oft mehrere Sekunden, bis die deutsche

    Vermittlungsstelle das Auflegen auf amerikanischer Seite registrierte und das

    Besetztzeichen zu hören war. In diesem kurzen Zeitfenster mußte der Phreaker nun

    einen C52400 hz Ton senden (sogenannter Size-Ton), welcher dem amerikanischen

    Vermittlungscomputer das korrekte Trennen der Verbindung von deutscher Seite

    mitteilte. Der Ton kam aber vom Phreaker und nicht von der deutschen Vermittlung

    und daher war die Leitung auf deutscher Seite noch offen. Nun konnte der Phreaker

    munter eine neue Nummer (diesmal die der Warez-Mailbox) wählen und kostenlos

    stundenlange Downloads und Uploads durchführen.

    Mail-Order Betrug

    Dieser einfache Titel benennt ein Verfahren, mit dem Hacker in den 80er und auch

    90er Jahren noch international agierenden VersandUnternehmen immense Schäden

    zufügten. Auch heute funktioniert der Mail-Order Betrug teilweise noch problemlos.

    Seite 45

     

    Dazu benötigen die Hacker die Kreditkartennummer einer gültigen Kreditkarte

    sowie das Gültigkeitsdatum. Das könnte man ja auch einfach mit einem

    Creditcard-Generator erledigen - jedoch benötigt der Täter beim Mail-Order Betrug

    auch den korrekten Namen des Karteninhabers, da die Versandunternehmen im

    Gegensatz zu SexSites im Internet die Kartendaten prüfen und beim

    Kartenunternehmen den Karteninhaber abfragen. Denn die Versandunternehmen

    müssen nicht in wenigen Sekunden entscheiden (wie bei einer Onlineprüfung eines

    Internet-Sex-Anbieters) sondern haben vor dem Versand in der Regel etwa einen

    ganzen Tag zeit, die Daten zu prüfen.

    Den Namen und die zugehörige Kartennummer zu finden ist jedoch teilweise

    erschreckend einfach und der Autor selber ertappte sich bereits schon einmal dabei,

    beinahe seine Karteninformation preis gegeben zu haben:

    Zum Beispiel beim Tanken erhält man nach der Zahlung einen Beleg über die

    Kartenzahlung (Durchschrift des unterschriebenen Kreditkarten-Belastungsbelegs).

    Darauf befindet sich stets die 16-stellige VISA/MASTERCARD/AMEX-Nummer

    und das Gültigkeitsdatum. Auch der Name wird oft mit auf den Beleg gedruckt -

    wenn nicht, so findet man auf dem Beleg immer noch die Unterschrift des

    Karteninhabers.

    Diese Belege werden leider oft gedankenlos weggeschmissen, denn man denkt sich,

    man kann die Benzinkosten sowieso nicht steuerlich absetzen - was soll ich also mit

    dem Beleg ...

    Ein Mail-Order-Betrüger braucht sich nun also nur die Mülleimer einer Tankstelle

    genauer anzusehen und wird sicher nicht nur einen solchen Beleg finden!

    Oftmals haben solche Betrüger auch einen Komplizen, der bei der Tankstelle arbeitet

    und den ganzen Tag fleißig Belege abschreibt oder gar unter der Theke die Karte

    ein zweites Mal durch einen Magnetstreifen-Leser zieht.

    Nachdem genügend Kartenmaterial gesammelt wurde, bestellt der Betrüger nun bei

    ausländischen Versandfirmen entsprechend der Belastungsgrenze der Karte

    (Kartenlimit). Das Kartenlimit ermittelt der Betrüger durch einen kurzen Anruf bei

    der Clearing-Zentrale des jeweiligen Kartenunternehmens. Hierbei gibt er sich als

    Mitarbeiter

    Seite 46

     

    einer größeren Firma aus (z.B. Automvermietung) und teilt dem Mitarbeiter der

    Kartenfirma mit, er habe einen Kunden, der ein Auto mieten möchte und er möchte

    nun wissen, wie hoch das Limit der Karte ist, damit er festellen kann, ob das Limit

    reicht, um die Kaution per Karte zu zahlen.

    Hat er nun das Limit erfragt, so kann die Karte bis auf die letzte Mark benutzt werden,

    um Waren zu bestellen. Vorzugsweise bestellen die Mail-Order-Betrüger

    Speicher-Module, CPUs oder ähnliche Ware. Wichtig ist nur, daß die Ware klein

    aber dennoch teuer ist, sich gut hehlen läßt und keine Seriennummern besitzt. So hat

    er größte Chancen, die Waren weiterzuverkaufen.

    Der kritische Punkt des Mail-Order-Betruges ist jedoch die Lieferadresse. Denn

    diese Betrugsform ist den Ermittlungsbeamten längst bekannt und daher wäre es

    vom Betrüger äußerst dämlich, sich die Ware an die eigene Adresse liefern zu

    lassen. Dadurch wäre selbst im Nachhinein wenn der Kreditkartenmißbrauch dann

    eines Tages durch die unerlaubte Abbuchung entdeckt wir, die Identität des Täters

    erkennbar.

    Stattdessen werden hier verschiedene Methoden mit unterschiedlicher Effektivität

    eingesetzt, um eine Inflagranti-Verhaftung zu verhindern.

    Unbewohntes Haus

    Der Täter sucht ein unbewohntes Haus und läßt die Ware dorthin liefern. Wird

    schwierig, wenn die Tat bereits vor Lieferung aufgedeckt wird und die Lieferung

    von einem Polizeibeamten begleitet wird.

    Lieferung postlagernd

    Der Täter läßt die Ware postlagernd zu UPS, DHL oder gar zur guten alten

    Deutschen Post AG liefern. Dort hat er einen Mittelsmann, der Mitarbeiter der jeweiligen

    Firma ist und den Betrüger informiert, wenn die Ware da ist und scheinbar

    kein Polizeibeamter die Lieferung begleitet.

    Prüfung vor Abholung

    Wirkliche Profis des Mail-Order-Betrugs checken, bevor sie Ware abholen, ob sie

    sich nicht daran die Finger verbrennen können. Dazu

    Seite 47

     

    rufen Sie wiederum das Clearing-Zentrale der Kreditkarten-Firma an und fragen

    wiederum nach einer Deckung für irgendeine Bestellung. Wenn der Betrug bereits

    aufgedeckt wurde, ist die Karte längst gesperrt und so erfährt der Betrüger, wie heiß

    seine Ware ist und läßt sie bei einer positiven Antwort einfach am Postlagerungsort

    liegen, ohne sie abzuholen.

    Kostenlos telefonieren mit der T-Card

    Bereits 1994 brachte die Telekom eine eigene Calling Card, genannt “T-Card” heraus.

    Sie war in mehreren Variationen, z.B. mit 25 DM Guthaben, erhältlich. Noch

    im letzten Jahr wurde in Diskussionsforen und IRC-Kanälen offen darüber

    gesprochen, daß es mit der 25 DM-Variante der T-Card möglich wäre, kostenlos zu

    telefonieren (ohne die Karte zu manipulieren).

    Dieser Trick beruht darauf, daß die Telekom hier einen besonderen Service eingerichtet

    hat, welcher der Telekom eigentlich höhere Gewinne bringen sollte. Statt

    dessen wurde hierdurch aber eine Sicherheitslücke geschaffen ...

    Wenn das Guthaben der Karte nämlich während eines Gesprächs auf unter 48 Pf.

    fällt, wird der Angerufene darauf hingewiesen, daß sein Gesprächspartner bald kein

    Guthaben mehr auf seiner Karte haben wird und er die Möglichkeit hat, das

    Gespräch vom Anrufer dann auf seine Kosten (als sogenanntes R-Gespräch) weiterzuführen.

    Insoweit wird nun sicherlich noch nicht ganz klar, wie hier kostenlos telefoniert

    werden soll. Wenn man jedoch daran denkt, daß es auch Telefonzellen gibt, an

    denen man angerufen werden kann, wird schnell klar, wo die Lücke entstanden ist:

    Der T-Card-Inhaber ruft einen Partner an einer Telefonzelle an und telefoniert mit

    ihm solange, bis nur noch 48 Pf. Guthaben auf der T-Card sind. Dann nimmt der

    angerufene Gesprächspartner an der anderen Telefonzelle die Möglichkeit wahr, das

    Gespräch bei Ablauf des Guthabens als R-Gespräch weiterzuführen. Dumm nur, daß

    die Telekom Ihrer eigenen Telefonzelle dann später keine Rechnung zuschicken

    kann. Obwohl dies wahrscheinlich bei der Telekom schon

    Seite 48

     

    einmal passiert ist, daß einer Telefonzelle eine Rechnung geschickt wurde oder

    sogar der Gerichtsvollzieher ...

    Wichtige Links

    Weiterführende Informationen finden sich unter anderem hier:

    http://www.false.com/security

    http://www.insecurity.org/nmap

    http://www.secunet.com

    http://geek-girl.com/bugtraq

    http://rootshell.com

    http://rootshell.com/doc

    http://www.sparc.com/charles/security.html

    http://command.com.inter.net/-sod/

    http://www.phrack.com

    http://www.cs.purdue.edu/coast/

    http://www.pilot.net/security-guide.html

    http://underground.org/

    http://www.lOpht.com

    http://www.infonexus.com/-deamon9

    http://www.cert.org

    http://www.cert.dfn.de

    ftp://ftp.blib.pp.se/pub/cracking

    Seite 49

     

    Hacker-Glossar

    0-day-warez

    Als 0-day-warez wird Software bezeichnet, die an diesem Tag auf den Server zum

    Downloaden gespielt wurde. (Meist auch am selben Tag gehackt!)

    Appz

    Dies ist der Ausduck, der auf Warez-Seiten für Standardapplikationen gebraucht

    wird.

    Courier

    Couriere sind Mitglieder von Hackerclubs oder Warez-Seiten, die dafür zuständig

    sind, daß sie die gehackte Software möglichst schnell in Umlauf bringen. Dies

    geschieht meist über einen schnellen Intemetzugang (Standleitung) oder die

    Software wird über gebrannte CDs verschickt.

    Cracker

    Ein Cracker ist ein Hacker, der in fremden Systemen die Sicherheitsmechanismen

    überwindet. Der Begriff Cracker wurde Miffe der 80 Jahre eingeführt. Cracker

    erstellen meist kleine Programme, die von verschiedenen Programmen den

    Passwortschutz oder das Testzeitlimit außer Kraft setzen. So gibt es beispielsweise

    für verschiedene Softwarepakete, die normalerweise 30 Tag lang zu testen sind,

    einen Crack, mit dem die Zählfunktion für die benutzten Tage ausgeschaltet wird

    und somit das Programm für immer nutzbar gemacht wird.

    Cracking

    Cracking nennt man das Überwinden von Sicherheitsvorkehrungen in einer

    Software oder das einbrechen in Computersysterne. Auf entsprechenden

    Hackerseiten findet man oft ganze Anleitungen zum “Hacken” von Programmen.

    Seite 50

     

    Elite

    Anwender, der aktuelle Software vertreibt, keine alte. Gegenteil von Lamer.

    Hacker

    Hacker haben Spaß am Umschreiben von Programmen. Ihr Ziel ist es, sich ständig

    zu verbessern und Zusammenhänge zu begreifen, die sich nicht auf Anhieb

    erschließen. Hacker reagieren empfindlich, wenn sie ausschließlich mit illegalen

    Aktionen in Verbindung gebracht werden. Hacker sehen sich gerne als Elite.

    Lamer

    In der Warez-Szene ist unter einem Lamer ein Anwender zu verstehen, der alte

    Warez weiterleitet. Alt bedeutet in diesem Zusammenhang meist älter als drei bis

    fünf Tage. Lamer laden auf Warez-FTPs oft Shareware rauf um die Rate umgehen

    zu können.

    Larval Stage

    Als Larval Stage bezeichnen Hacker eine Phase, in der sie sich auf nichts anderes

    als auf das Umschreiben von Programmen beschränken. Dieser Begriff wird besonders

    gerne in Filmen benutzt.

    Leecher

    Als Leecher werden die Anwender bezeichnet, die sich der Warez bedienen, ohne

    eine Gegenleistung dafür zu erbringen. Wer auf einen umfangreichen Download nur

    wenige Uploads folgen läßt, wird als Leecher bezeichnet. Leecher sind in der Szene

    nicht sehr beliebt, da durch sie die Verbreitung der Warez gebremst wird.

    Phreaking

    Unter Phreaking versteht man das Knacken von Telefonsystemen. Durch Phreaking

    wird es möglich, umsonst oder auf

    Seite 51

     

    Kosten anderer zu telefonieren.

    Rate (Ratio)

    Auf FTP-Servern wird oft eine bestimmte Rate beim Downbad der Daten gefordert.

    Dass heißt, wenn man beispielsweise ein Programm mit 5MB herunterlädt, muss

    man dafür auf den Server ein Programm mit z.B. 3MB hinaufladen. Dies entspräche

    einem Verhältnis von 5:3. Damit wird garantiert, daß ständig neue Programme in

    Umlauf gebracht werden.

    Request

    Einige Cracker bieten auf ihren FTP-Servern ein Request-Verzeichnis an, in dem

    jeder die gesuchte Software eintragen kann. Wenig später wird diese meist von

    irgendjemandem, der diese Software hat, hinaufgeladen.

    Warez

    Unter Warez versteht man geknackte Vollversionen von kommerziellen

    Programmen oder Sharewareprogrammen. Wenn auf einer Software ein

    Kopierschutz ist, wird dieser entfernt und dann die Software auf sogenannten

    WarezSeiten vertrieben. Derzeit gibt es in Westeuropa über 85.000 Warez-Seiten.

    Warez DOOdz

    Hier stehen verschiedene Gruppen in Konktirrenz. Solche Gruppen stellen Software

    ins Internet, bei der sie vorher den Kopierschutz entfernen. Die Gruppe, die am

    meisten Programme am schnellsten herausbringt hat gewonnen.

    Anonymizer

    Wenn man eine Webseite im Internet besucht, können jede Menge Daten über den

    Besucher festgestellt werden. Darunter sind zum Beispiel Browser, Betriebssystem,

    Provider unter anderem ist auch die IP-Nummer dabei, anhand dieser man zurückverfolgt

    werden kann. Sogenannte Anonymizer filtern solche Informationen heraus

    und setzen dafür andere

    Seite 52

     

    ein. Somit kann man sich im Internet anonym bewegen.

    Backdoor

    Backdoors sind sogenannte Hintertüren, die Programmierer meist zum Austesten

    eines Programmes eingebaut haben, um zum Beispiel nicht jedesmal sämtliche

    Passwörter eingeben zu müssen.

    Firewall

    Ein Firewall stellt sich vor einen Server und überwacht jeglichen Datenverkehr, der

    zu bzw. von dem Server geschickt wird. So ist es möglich, bestimmte

    Internetadressen zu sperren, bzw. den Zugriff auf den Server nur bestimmten Leuten

    zu ermöglichen.

    Sniffer

    Sniffer hören den gesamten Datenverkehr ab, der über die angeschlossene

    Netzwerkkarte geht. So können beispielsweise bestimmte Passwörter herausgefiltert

    werden.

    Port-Scanner

    Im Internet hat jeder Dienst seinen eigenen Port, so steht zum Beispiel für HTTP der

    Port 80 und für FTP der Port 21. Diese Ports können fast immer frei belegt werden.

    Oft dienen solche Ports auch für spezielle Admin-Programme, mit denen man den

    Server betreuen kann.

    SSL

    Im Internet wird eine sichere Verbindung meist mit Hilfe des SSL-Protokolls aufgebaut.

    In einer solchen Verbindung werden alle Daten verschlüsselt übertragen, somit

    haben es Hakker sehr schwer solche Daten abzuhören. SLL (Secure Sokkets Layer)

    wurde von Netscape entwickelt.

    Seite 53

     

    Authentifizierung

    Während der Authentifizierung wird die Identität des Benutzers oder des Servers

    sichergestellt.

    Attachment

    Unter Attachment versteht man einen Anhang, der mit einer Email verschickt wird.

    Denial-of-Service Attacke

    Ein solcher Angriff ist nur darauf aus, einen bestimmten Dienst oder Rechner zu

    blockieren bzw. zum Absturz zu bringen.

    Plugin

    Ein Plugin ist ein kleines Zusatzprogramm zu einem Anwendungsprogramm, mit

    dem dieses um zusätzliche Funktionen erweitert wird.

    Spoofing

    Darunter versteht man das Vortäuschen eines falschen Absenders von IP-Paketen

    (IP-Spoofing). Es lassen sich auch Internetnamen spoofen, was dann DNS-Spoofing

    genannt wird. Wenn ein kompletter Internet-Bereich über einen Zwischenrechner

    umgeleitet wird, nennt man dies Web-Spoofing.

    Remailer

    Mit Hilfe eines Remailers kann man anonyme Emails verschicken, die auch keine

    Provider-Kennung mehr enthalten.

    Incoming - Verzeichnis

    So wird ein Verzeichnis auf einem FTP-Server genannt, in dem jeder Lese- und

    Schreibzugriffe hat. Solche Verzeichnisse sind häufig auf Servern von Universitäten

    vorhanden. Dies wird sehr häufig von Hackern ausgenutzt, um illegale Raubkopien

    zu verteilen.

    Seite 54

     

    Seite 55                                                 gz     Systemtech

     



    Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

    Kostenlose Homepage von rePage.de


    - w -    Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de