Seit 4 Tagen ist der 38 Jährige in seinem Amt, und
verzeichnet zumindest personell einen Erfolg nach dem anderen. Als er kam,
wurden mit Martin Hetze (SSV 07 Schlotheim) und Danny Weißenborn (Rot Weiß Menteroda)
erst zwei Neuzugänge verpflichtet. Zudem musste er mit Andreas Wille (Blau Weiß
Westerengel) und Christopher Winkel (SV Einheit Worbis) zwei Leistungsträger
aus der Vorsaison ziehen lassen.
Bis Dienstag konnten zumindest diese beiden Akteure ersetzt
werden. Rene Fehlhauer (Rot Weiß Menteroda) kam als Wille Ersatz und Lucas
Kienitz vom BSV Eintracht Sondershausen verpflichtete man für die Lücke im
Mittelfeld, die durch den Winkel Abschied entstand.
Aber das reichte dem ambitionierten Cheftrainer noch nicht.
Am Mittwoch ging er gemeinsam mit seinem Assistenztrainer Rene Steinbrück noch
einmal ’shoppen’. Von seinem erneuten Besuch bei der sportlichen Leistung des
FSV Menteroda kehrte er mit den Unterschriften der Spieler Daniel Hahn,
Alexander Köhn und Conny Ströter im Gepäck zurück nach Holzthaleben. „Wir
möchten viel erreichen und befinden uns jetzt in einer Phase, wo wir den
Grundstein für den Erfolg in den nächsten 12 Monaten legen müssen. Man darf
nicht vergessen, dass wir nicht nur Christopher Winkel und Andreas Wille,
sondern auch Martin Guckuk, Matthias Ludwig und Karsten Kliebe gleichwertig
ersetzen müssen. Vor allem die Verteidigerposition bereitete uns bei der ersten
Bestandsaufnahme des Kaders einige Kopfschmerzen. Daher sind wir glücklich, mit
Daniel Hahn einen Außenverteidiger an Land gezogen zu haben“, so der
Cheftrainer.
Des weiteren konnte man Daniel Schneider von einem
Engagement in Holzthaleben überzeugen. Der Mittelfeldspieler kommt ebenso wie
Kienitz vom BSV Eintracht Sondershausen und soll die Qualität im Kader weiter
erhöhen.
„Unsere Kaderplanungen sind jetzt abgeschlossen. Ich denke
wir sind nun für die neue Saison gerüstet und haben in Abwesenheit unseres
Vorstandsvorsitzenden Thomas Haustein (Urlaub) hervorragende Arbeit im
konzeptionellen Bereich geleistet“, zieht Assistenztrainer Rene Steinbrück ein
positives Fazit.
Donnerstag, 2. Juli 2009 / 17:45 Uhr
Heidl bekommt noch zwei Neue!
Als Christopher Winkel am Sonntag seine Wechselabsicht in
Richtung SV Einheit Worbis bekannt gegeben hat, stand man in der Führungsetage
des FSV kurzzeitig vor der Resignation. Nur wenige Tage nach dem Wille Abschied
verließ nun ein weiterer Leistungsträger den FSV Tross. Doch die sportliche
Führung um den neuen Cheftrainer Thomas Heidl (wurde am Montag um 15:00 Uhr
offiziell präsentiert) nutzte die verbleibenden 48 Stunden bis zur Schließung
des Transferfensters sinnvoll und konnte bis Dienstag 24:00 Uhr zwei Neuzugänge
präsentieren.
Noch am Sonntagabend konnte man mit Rene Fehlhauer eine
Einigung erzielen. „Wir mussten auf der Position im Angriff unbedingt
reagieren. Mit Markus Weißenborn verfügten wir kurzzeitig nur über einen
klassischen Mittelstürmer“, erklärt Assistenztrainer Rene Steinbrück. Der 24
Jährige Neuzugang spielte bereits in Menteroda zusammen mit Carsten Hartung im
Angriff und zeichnete sich gemeinsam mit dem `10er` des FSV als ausgezeichnetes
Duo aus.
Am Dienstagabend um 19:00 Uhr fand man dann auch einen
Ersatz für den abwanderungswilligen Christopher Winkel. Der Transfer des 22
Jährigen zum SV Einheit Worbis ist fast perfekt, lediglich letzte Details bei
den Ablösemodalitäten sind noch abzuarbeiten. Sein Nachfolger im Mittelfeld
soll Lucas Kienitz werden. Der Akteur vom BSV Eintracht Sondershausen war
bereits im Januar als perfekt gemeldet worden, bis der 18 Jährige im Juni
überraschend sein Veto einlegte und unter dem neuen Trainer der I. Mannschaft
des BSV – Thomas Stang – seine Chance witterte. „Wir konnten Lucas in langen
Gesprächen doch noch von einer Transfer nach Holzthaleben überzeugen“, gab ein
erleichterter Thomas Heidl am Mittwochabend zu Protokoll.
Allerdings betrachtete der neue Cheftrainer die Situation
noch am Sonntag mit sehr viel Skepsis. „Wir wurden mit dem Wille Transfer und
dem Winkel Weggang etwas überrollt. Am Sonntagabend saßen wir im Trainerstab zusammen und entschieden gemeinsam, den Focus auf die
Spieler Feilhauer und Kienitz als mögliche Neuzugänge zu legen. Hinzu kam
jedoch, dass Thomas Haustein (Vorstandsvorsitzender) bereits im Urlaub weilte
und nur die Möglichkeit eines telefonischen Kontaktes bestand. Das wir am Ende
doch noch Ersatz finden konnten, stimmt uns sehr glücklich“, so das Credo des
neuen Cheftrainers.
Rene Steinbrück deutete unterdessen an, dass noch ein
weiterer Mittelfeldspieler folgen könnte. „Wir haben sehr gute Kontakte nach
Sondershausen“, bezeichnete der Co Trainer die Beziehung zwischen den beiden
Vereinen. Eine Aussage, die einem viel Interpretationsspielraum lässt…
Donnerstag, 2. Juli 2009 / 12:45 Uhr
Perfekt: Christopher Winkel verlässt den FSV
In den letzten Wochen war viel los in Holzthaleben. Der Rücktritt
von Cheftrainer Lutz Hartung (Morgen um 15:00 Uhr wird sein Nachfolger
öffentlich vorgestellt), das Tauziehen um Lars Reichhart, die Wechseldebatte um
Lucas Kienitz und schließlich der Abgang von Torschützenkönig Andreas Wille. Zwei
Tage vor Ende der Wechselperiode hat nun der nächste Akteur seine Wechselabsichten
bekannt gegeben – Christopher Winkel.
Nach vielen Wochen der Spekulationen ist nun die
Entscheidung gefallen – Christopher Winkel wird in der nächsten Saison für den
SV Einheit Worbis in der Kreisoberliga spielen. Damit kehrt der 22 Jährige dem
FSV nach nur 6 Monaten den Rücken, um mit den Wipperstädtern als größten
Sportverein im Eichsfeld den lang ersehnten Aufstieg in die neu strukturierte
Landesklasse zu realisieren. „Der Verein hat vor wenigen Jahren für mehrere
Millionen ein wunderschönes Stadion bekommen. Die sportlichen Rahmenbedingungen
sind hervorragend. Auch diese Tatsache hat neben den sportlichen Argumenten
eine nicht zu verachtende Rolle gespielt“, gesteht der zentrale Mittelfeldspieler, der unter anderem auch von Union Mühlhausen, Preußen Bad Langensalza und DJK Arenshausen umworben wurde.
* Er möchte ab der nächsten Saison im Ohmbergstadion für Fuore sorgen - Mittelfeldspieler Christopher Winkel
Der Spieler spricht des weiteren von einem
zukunftsorientierten Konzept, was ihn die Verantwortlichen des Vereins in zwei
Treffen vorgestellt haben. „Wir saßen vor vier Wochen und dann noch einmal vor
wenigen Tagen jeweils über 3 Stunden im Versammlungsraum des Stadions. In
dieser Zeit konnte mich der Trainer gemeinsam mit dem Vorstand überzeugen“. Der
Blondschopf ergänzt weiter, dass alle seine Vorstellungen akzeptiert wurden. Sogar
der von ihm empfohlene Akteur von Wacker Teistungen – Kay Dornieden – wurde letzten
Sonntag offiziell zum ’SV Einheit Akteur’. „Das dieser Transfer geklappt hat,
ist sensationell. Ich wusste natürlich, dass Teistungen als
aufstiegsambitionierter Bezirksligist alle Trümpfe in der Hand hat und es sehr
schwierig werden wird, den besten Torschützen der letzten Spielzeit loszueisen. Aber auch das der Verein in diesem
Fall Kapital und Bemühungen investierte, um den Kader weiter zu verstärken,
zeigt mir, dass hier sehr zielstrebig und erfolgsorientiert gearbeitet wird“.
Bereits am vergangenen Freitag war der ehemalige Spieler des
SC Leinefelde beim offiziellen Beginn der Vorbereitung im Ohmbergstadion zu
sehen.
Jetzt beginnt zwischen beiden Vereinen die Verhandlung der
Ablösesumme, dann kann dieser Transfer endgültig als perfekt gemeldet werden.
Christopher Winkel über…
...Die Gründe zu diesem Wechsel:
„Ich bin vor 6 Monaten nach Holzthaleben gekommen, um mit
dem Team aufzusteigen. Das diese ’Mission’ nicht gelungen ist, hat für mich den
Ausschlag für einen Wechsel gegeben. Meine Ambitionen spiegeln sich nicht darin
wieder, am Wochenende gegen Mannschaften wie Hachelbich oder Badra zu spielen".
...Die Entscheidung für Worbis:
"Die Bedingungen sind erstklassig. Der Stadionkomplex umfasst
einen traumhaften Rasenplatz, ein Hallenbad, ein Kunstrasenplatz und bietet
einem Spieler sehr viele Möglichkeiten. Zudem steht Worbis mit einem fast homogenen Kader seit Jahren konstant unter
den ersten 4 Teams in der Liga und verfügt über eine sehr junge, vor allem aber
hochtalentierte Mannschaft".
...Den Reiz dieser Aufgabe:
"Ich habe in Wingerode gesehen, dass es nicht für den
Aufstieg reicht, wenn man über eine für viel Geld zusammengekaufte Mannschaft
verfügt. Da standen die Vorzeichen uneingeschränkt auf den Erfolg gerichtet. Wir
waren im Trainingslager in Österreich, haben mit Gummibändern trainiert und
sind am Ende trotzdem an unserer eigenen Arroganz gescheitert. Diese Erfahrung
werde ich nach Worbis mitnehmen".
...Den FSV Holzthaleben:
"Ich bin sehr dankbar für die Zeit beim FSV. Im meiner ersten
Periode sind wir aufgestiegen. In der zweiten konnten wir in den 6 Monaten die
Hallenkreismeisterschaft gewinnen, von dem 4. Tabellenplatz auf den 2. Rang
vorrücken und vor über 1.000 Zuschauern gegen den FC Rot Weiß Erfurt spielen. Vermissen
werde ich neben dem Rest einer hervorragend harmonierenden Mannschaft meinen
Freund Rene Hellmuth, der genau wie Markus Weißenborn immer zu meinen engsten
Vertrauten im Team zählte. Aber auch den Trainerstab um Lutz Hartung, Rene
Steinbrück und vor allem Thomas Heidl verdanke ich sehr viel. Der Verein wird
im nächsten Jahr aufsteigen – Auch ohne Winkel und Wille, definitiv"!
...Die kurze Regenerationszeit:
"Schade ist, dass ich persönlich keine Zeit hatte, um den
Akku wieder richtig aufzuladen. Am Sonntag gegen Erfurt habe ich das letzte mal
für den FSV auf dem Platz gestanden und 5 Tage später begann schon wieder die
Vorbereitung in Worbis. Aber schon bei der ersten Einheit bekam man den
Eindruck, dass alles sehr koordiniert abläuft und wohl auch sehr viel Schweiß
fließen wird in den nächsten Wochen. Erst ein Waldlauf, dann Zirkeltraining und
zum Schluss noch eine kleine Spielform – Die Intensität ist wirklich sehr hoch".
Aber nicht nur auf dem 22 Jährigen warten physisch sehr anspruchsvolle Wochen, auch dem FSV Tross stehen mit dem Beginn der Vorbereitung am 8. Juli sehr schweißtreibende Trainingseinheiten bevor.
Sonntag, 28. Juni 2009 / 19:00 Uhr
1:0 für den Vorstand - Reichhart bleibt!
Einen ersten großen Erfolg konnte der FSV Vorstand am
Donnerstagmittag verbuchen. „Lars Reichhart spielt im nächsten Jahr definitiv
für den FSV Holzthaleben und wird das Team hoffentlich zur Meisterschaft führen“,
so die Äußerung eines überglücklichen Vorstandsvorsitzenden Thomas Haustein. Damit
hat die Hängepartie um den 32 Jährigen ein Ende. „Zwischenzeitlich war er weg“,
gesteht Mannschaftsleiter Mirko Wegemann, aber letztendlich konnte man die ’Nummer
3’ doch mit sportlichen Argumenten zum Verbleib überreden.
"Wir stehen vor einer glänzenden Zukunft"
* Lars Reichhart gibt der SG Urbach/Menteroda einen Korb und bleibt dem FSV treu.
„Wir haben in den letzten Tagen vehement um den Spieler
gekämpft – Und diesen Fight gewonnen“, gibt sich ein überglücklicher
Cheftrainerkandidat Thomas Heidl. Klar ist, dass Reichhart nun noch mehr Verantwortung
im Team übernehmen wird und auch ein ernsthafter Kandidat für das durch den
Rückzug von Martin Guckuk freie Kapitänsamt ist. „Lars hat in der Vergangenheit
schon unheimlich viel Verantwortung übernommen und auch zum Erfolg der
Mannschaft beigetragen. Nachdem mit Andreas Wille nun ein erster
Leistungsträger den Verein zum 1. Juli verlassen wird, ist das eine
hervorragende Nachricht“, bemerkt Rene Hellmuth, der am Telefon von dem Verbleib
seines Abwehrchefs informiert worden war.
In Zukunft soll um die Achse Eggert, Reichhart, Hellmuth und
Hartung eine schlagkräftige Mannschaft aufgebaut werden. Ein wichtiger
Bestandteil dieser könnte auch Christopher Winkel sein, dessen Zukunft noch
immer ungeklärt ist. „Wir werden bis zum Wochenende unsere Hausaufgaben
erledigen und versuchen alle personellen zu Fragen klären und wichtige Strukturen
zu stärken – Wir werden auch im nächsten Jahr attraktiven und erfolgreiche
Fußball in Holzthaleben bieten“, verspricht Haustein abschließend.
Donnerstag, 25. Juni 2009 / 15:00 Uhr
Der Kampf um Reichhart geht in Runde II
Seit mehreren Tagen beschäftigt diese Personalie die
Führungsetage des FSV 2006 Holzthaleben – Lars Reichhart. Am vergangenen
Freitag bestätigte der 32 Jährige seine Wechselabsicht zur SG Urbach/Menteroda.
Doch nun gibt es eine Möglichkeit, dass Blatt doch noch zu wenden. Nachdem am
Dienstagnachmittag auch der Transfer von Andreas Wille zu Blau Weiß Westerengel
als perfekt gemeldet wurde möchte der Vereinsvorstand nun den ’kompletten
Ausverkauf’ verhindern.
„Wir werden um jeden Spieler kämpfen und mit aller Macht
versuchen, in der nächsten Saison eine schlagkräftige Mannschaft zum Aufstieg
zu führen“, so der Kommentar von Thomas Haustein. „Wir kennen den aktuellen
Verhandlungsstand zwischen der SG Urbach/Menteroda und dem Spieler Lars
Reichhart nicht. Fest steht, dass der Spieler um seine Freigabe geboten hat und
unsere sportliche Führung dieser gezwungenermaßen nachgekommen ist. Wenn es
allerdings eine Möglichkeit gibt, den Spieler doch noch vom einen Verbleib zu
überzeugen, werden wir diese mit aller Macht versuchen zu realisieren“, gibt
sich Assistenztrainer Thomas Heidl kämpferisch.
Der FSV möchte den drohenden Spielerrückgang in der I. Mannschaft
nun also mit aller Macht entgegenwirken. Was natürlich auch für die
Zukunft des abwanderungswilligen Christopher Winkel von exorbitanter
Wichtigkeit ist.
Welche Mannschaft wird am 1. Juli 2009 vom Vereinsvorstand
offiziell präsentiert…
Die Spannung steigt!
Mittwoch, 24. Juni 2009 / 18:30 Uhr
Ciao, Andreas Wille
Am späten Dienstabend waren die Würfel gefallen!
Andreas Wille wird in der nächsten Saison wieder für den Bezirksligisten
Blau Weiß Westerengel auflaufen. Der Spieler selbst trat vor die Öffentlichkeit und meldete diesen Transfer als perfekt. Nachdem er sich in der Vorwoche noch äußerst
bedeckt hielt, informierte der Angreifer heute den Vorstand um Thomas Haustein
und schließlich auch den Trainerstab von seinem Abgang. „Ja, die Entscheidung
ist gefallen. In der nächsten Spielzeit werde ich wieder für Westerengel
auflaufen“. So das kurze Statement des ehemaligen Akteur vom BSV Eintracht Sondershausen.
"Ja, ich werde in der nächsten Saison für Westerengel spielen"
* Andreas Wille verlässt den FSV nach nur einem Jahr und folgt dem Lockruf des Bezirksligisten
Damit ist beim FSV eine weitere Baustelle entstanden. "Wir sind uns bewusst, nun im Angriff noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv werden zu müssen. In den nächsten Tagen werden wir mit Hochdruck daran arbeiten, einen Ersatz für Andreas Wille zu finden. Im Kader der I. Mannschaft befindet sich mit Markus Weißenborn zum gegenwärigen Zeitpunkt nur ein Stürmer, eindeutig zu wenig für ein Verein mit unseren Ansprüchen", zeigte sich ein enttäuschter Vorstandsvorsitzender Thomas Haustein, der dem '9er' für die Zukunft viel Erfolg wünscht.
Unklar ist indes weiterhin die Zukunft des zweiten ’Fragezeichen’
im FSV Kader – Christopher Winkel. Der Spieler war heute wie auch gestern für
eine Stellungnahme nicht zu erreichen und heizt damit Spekulationen über seine
Zukunft weiter an.
„Ich habe heute wenige Stunden nach dem Spiel ein sehr gutes
Gespräch mit dem Trainerstab geführt und meinen Standpunkt klar erörtert. Ich
gehe davon aus, dass in der kommenden Woche weitere Gespräche mit dem
Vereinsvorstand folgen und man dann eine Entscheidung präsentieren kann. Zu
detaillierten Gesprächinhalten werde ich mich jetzt aber selbstverständlich
nicht äußern“, verkündete der Spieler noch am späten Sonntagabend.
Klingt diese Aussage nach Abschied…?
…Das muss jeder selbst beurteilen!
Dienstag, 23. Juni 2009 / 23:30 Uhr
Der FC Rot Weiß Erfurt als Höhepunkt
Von einem gelungenen Sportfest sprach der Vorsitzende Thomas
Haustein am Sonntagabend. „Das Programm war einwandfrei ausgewählt und wurde hervorragend
umgesetzt. Den absoluten Höhepunkt stellte natürlich das Spiel unserer I.
Mannschaft gegen des FC Rot Weiß Erfurt dar. In der Summe kann man von einem
sehr gelungenen Wochenende sprechen“, so die Äußerung eines zufriedenen
Präsidenten.
Vor allem im sportlichen Bereich wurde den Zuschauern
einiges geboten. So gelang es dem FSV Vorstand, am Samstagabend eine Begegnung zwischen dem Thüringer Landtages und einer Traditionself aus Holzthaleben zu
organisieren. In diesem Team standen unter anderem neben dem ehemaligen
Cheftrainer Jörg Herzog auch sein Nachfolger - der aktuelle Coach der I. Mannschaft
– Lutz Hartung. Des weiteren konnten ehemalige Spieler aus ’Holzthalebener
Thüringenligazeiten’ noch einmal gemeinsam vor das runde Leder treten. Sven
Jagelski, Rene Steinbrück und Karsten Winkel liefen unter anderem für die
Traditionsmannschaft auf.
Aber auch das Nebenprogramm wurde attraktiv gestaltet. Am
Freitag- und Samstagabend erklang Livemusik auf dem Festsaal des Ludwig
Friedrich Jahn Sportplatzes und man konnte auch eine äußerst zufriedenstellende Gästeresonanz
erreichen.
Dienstag, 23. Juni 2009 / 18:30 Uhr
Perfekt: Danny Weißenborn kommt aus Menteroda
Das neue Team des FSV nimmt einen Tag nach dem Spiel gegen
den Drittligisten FC Rot Weiß Erfurt (Spielbericht folgt) erkennbare Formen an.
So konnte am frühen Montagmorgen der Transfer von Danny Weißenborn in trockene
Tücher gebracht werden. Der Mittelfeldspieler kommt von Rot Weiß Menteroda zum
FSV und wird beim Beginn der Vorbereitung in zwei Wochen erstmals im Trikot
seines neuen Vereins zu sehen sein.
„Danny wird der Mannschaft vor allem im Defensivverbund eine
große Unterstützung sein. Wir sind sehr froh mit ihm einen absoluten
Führungsspieler verpflichtet zu haben. Er war in den vergangenen drei Jahren als Spielführer eine
ganz wichtige Säule im Spiel von Rot Weiß Menteroda“, so das kurze Statement
von Assistenztrainer Rene Steinbrück. Der 32 Jährige kann im zentralen
defensiven Bereich auf jeder Position spielen und stellt für das Trainerteam
eine weitere Alternative dar. „Er ist als `6er’ ein ähnlicher Spielertyp wie
Marcel Wersenger. Zudem passt er auch von seiner Ausstrahlung und seinem Charakter
genau in das Profil, was wir uns von einem Neuzugang erhoffen“, dokumentierte
der Vorstandsvorsitzende Thomas Haustein den ersten positiven Eindruck.
Nachdem Lucas Kienitz vom BSV Eintracht Sondershausen vor
wenigen Wochen seine Wechselabsicht zurückzog, konnte man also doch noch auf
dem Spielermarkt aktiv werden und einen Spieler für Position im defensiven
Mittelfeld verpflichten.
Montag, 22. Juni 2009 / 12:30 Uhr
Schock für den FSV: Lars Reichhart zur SG Urbach/Menteroda
Folgende Mitteilung veröffentlichte der FSV 2006
Holzthaleben heute Mittag 12:00 Uhr:
„Wir bedauern es sehr, den ersten feststehenden Abgang in
dieser Sommerpause 2009 offiziell bekannt geben zu müssen. Es handelt sich
dabei um Lars Reichhart, der sich ab der nächsten Saison der Spielgemeinschaft
Urbach/Menteroda anschließen wird. Trotz mehrfacher Bemühungen ist es uns in
den letzten Tagen nicht gelungen, Lars Reichhart doch noch von einem Verbleib
zu überzeugen. Wir danken dem Spieler für eine sehr erfolgreiche Zeit beim FSV
2006 Holzthaleben und wünschen ihm für die Zukunft Alles Gute!“
Diese Nachricht traf den FSV wie in stich ins Herz. Lars
Reichhart, der noch vor einem Jahr aus Iffta ins Helbetal gekommen war und mit
einer großartigen sportlichen Vergangenheit neuen ’Glamour’ versprühte. Der 33
Jährige war bereits bei Wacker Gotha und Eintracht Sondershausen aktiv, wo er
unter dem Eichsfelder Trainer Burkhart Venth in der Oberliga zu den absoluten
Säulen einer hervorragend harmonierenden Mannschaft zählte. „Wir verlieren
unseren Abwehrchef, eine Persönlichkeit und einen Spieler mit Charakter und
Verantwortungsbewusstsein“, so die Äußerung eines sehr geknickten Assistenztrainers
Thomas Heidl am Tag der Bekanntgabe.
Das die Gründe für den Wechsel nicht im sportlichen Bereich
liegen, ist denkbar. Intern geht von einer Argumentation aus, die in witschaftlichen Bereichen liegen soll. Besonders zu diesem Zeitpunkt, wo sich nun schon mehr als 10
Spieler des Vereins aus dem Unstruht Hainich Kreis dem FSV angeschlossen haben.
Unter anderem waren zuletzt bereits die FSV Leistungsträger Carsten Hartung und
Rene Hellmuth für die Rot Weißen aktiv.
Samstag, 20. Juni 2009 / 12:30 Uhr
Absage am Freitagvormittag: Winkel nicht in die Landesklasse
Der FSV kann wieder verstärkt auf den Verbleib von
Christopher Winkel beim FSV 2006 Holzthaleben hoffen. Am Freitagmorgen
bestätigte der 22 Jährige offiziell, sich gegen einen Wechsel zu einem der interessierten Teams aus
der Landesklasse entschieden zu haben. „Ich fühle mich durch das Interesse der
Vereine sehr geehrt, jedoch lässt sich das aktive Mitwirken in so einer
Mannschaft für mich aus zeitlicher Sicht nicht stemmen. Ich werde meine
Tätigkeit bei der LINOS AG in Göttingen für unbestimmte Zeit auf Eis legen und
im Oktober ein Hochschulstudium in Hamburg beginnen, unter diesem Umständen
muss man bei seinen sportlichen Ambitionen einige Abstriche machen“, wird der
Mittelfeldspieler zitiert.
„Erst einmal bin ich darüber sehr erfreut“, erklärte
Assistenztrainer Thomas Heidl in einer ersten Stellungnahme. Jedoch bestätigte
der 38 Jährige, das „Christopher Winkel mit dieser Aussage kein klares
Bekenntnis pro FSV abgegeben habe“. Winkel selbst hielt sich bezüglich seiner
Zukunft noch sehr bedeckt: „Ich möchte erst einmal die Entwicklung abwarten und
dann meine Entscheidung bekannt geben. Für den Fall, dass ich den FSV
verlassen sollte, müssen jedoch alle Eckpunkte stimmen. Die Ambitionen des
neuen Vereins müssen meinen übereinstimmen und auch das finanzielle Paket sollte nach
Möglichkeit meinen Vorstellungen entsprechen. Es ist sehr schwierig diese
zahlreichen Attribute zusammenzubekommen, daher sind die Chancen auf eine
weitere Saison im Trikot des FSV nicht als exorbitant niedrig zu bezeichnen“.
Der Poker geht weiter...
Freitag, 19. Juni 2009 / 17:30 Uhr
Wird Thomas Heidl der neue Chef...?
Nicht nur im sportlichen Bereich ist der FC Rot Weiß Erfurt
– Gegner des FSV 2006 Holzthaleben anlässlich des Vereinssportfestes am Sonntag
– seinen Kontrahenten um einiges voraus. Auch in der Trainerfrage hat RWE Teammanager
Stephan Beuthel bereits eine gewichtige Entscheidung getroffen, die beim
Hallenkreismeister 2009 des Kyffhäuserkreises noch aussteht. Mit der
Präsentation eines neuen Trainerteams hat der bilderbuchmäßig geführte
Thüringer Vorzeigeverein bereits die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit Rainer
Hörgl als Cheftrainer und einem Kompetenten Assistententeam, bestehend aus
Henry Fuchs (zuletzt Interimstrainer) und Thomas Köhler möchte man nach
Möglichkeit in der kommenden Spielzeit um den Aufstieg mitspielen.
Vor allem die Tatsache, dass mit Rainer Hörgl eine
Persönlichkeit ins Helbetal kommt, die vor zwei Jahren noch als Cheftrainer
beim Zweitligisten Augsburg aktiv war, lässt die Herzen der FSV Spieler höher
schlagen. „Das man am Sonntag 90 Minuten unter den Augen eines so erfolgreichen
Trainers vorspielen kann, ist einfach nur Wahnsinn“, zeigt sich ein mit
Vorfreude behafteter Andreas Wille. Aber auch seine beiden Co Trainer können
auf eine überaus erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken. Henry Fuchs – der
unter anderem Bundesligaspiele für Hansa Rostock bestritten hat – war vor ein
paar Jahren noch als erfolgreicher Torjäger in Deutschlands höchster
Spielklasse aktiv. Der zweite Assistent, Thomas Köhler hingegen kann auf eine
sehr lange Zeit als Nummer 2 im Tor von Energie Cottbus hinter ’Paradiesvogel’
Tomislav Piplica zurückblicken.
„Es wird sehr schwierig zu realisieren sein, eine ähnlich
populäre Lösung nach Holzthaleben zu locken, aber auch wir werden im Rahmen
unserer Möglichkeiten in den nächsten Tagen auch eine überzeugende Lösung für
die sportliche Leitung der I. Mannschaft vorstellen“, so ein gut aufgelegter
Thomas Haustein zur aktuellen Trainerfrage. Dabei hat sich vor allem in den
letzten Wochen eine Lösung mehr und mehr abgezeichnet – Thomas Heidl. Nachdem
wochenlang sehr viele Namen in dem Konferenzraum des Vereinsvorstandes zur
Disposition standen, konnte wohl keiner der potentiellen Kandidaten entscheidend
überzeugen.
Vor allem eines spricht für den aktuellen Co Trainer als
zukünftigen Chef beim FSV – Die Empfehlung seines größten Förderers: Lutz
Hartung!
"Ich möchte mich zu den Spekulationen nicht äußern"
*Thomas Heidl gibt sich (noch) sehr zurückhaltend, und verweigert Kommentare zu seiner Person
Dabei bekräftigte der 52 Jähre noch einmal: „Thomas Heidl
bringt alle Fähigkeiten mit, um eine erfolgreiche Karriere als Cheftrainer beim
FSV Holzthaleben zu durchlaufen. Ich habe ihn bei meinem Dienstantritt vor zwei
Jahren gemeinsam mit Rene Steinbrück zum Assistenztrainer gemacht und seit
diesem Zeitpunkt über eine hervorragende Zusammenarbeit zu berichten. Ich kann
Thomas Heidl im Fall dieser Konstellation versprechen, im jede Unterstützung
zukommen zu lassen. Des weiteren hätte er mit Rene Steinbrück weiterhin einen
kompetenten Co Trainer an der Seite“. Auch die Tatsache, dass Heidl anders als
eine mögliche ’externe Lösung’ über die Strukturen im Verein und die Qualität
der Mannschaft hervorragend informiert ist, spricht laut Hartung für ihn als
mögliche Lösung. Aus dem Vorstand waren diesbezüglich keine Statements
einzufangen. „Wir haben von Anfang an keine Namen kommentiert und werden dies
auch für die Zukunft so belassen“, zeigt sich Jugendkoordinator und
Vorstandsmitglied Jens Hetze sehr zurückhaltend.
Tatsächlich sind bisher keine konkreten Namen aufgetaucht,
die als potentielle Trainerkandidaten gehandelt wurden. Lediglich die immer
wieder kursierende ’große Lösungen’, wie der Ex Wacker Nordhausen Trainer Uwe Etzrodt
wurden als mögliche Varianten von außen in den Verein getragen, die allerdings
wohl nicht zu realisieren sind.
„Uns interessieren diese ganzen Geschichten nur am Rande.
Vor so einem großen Spiel wie es jetzt vor der Tür steht denkt man nicht über
den neuen Trainer in Holzthaleben nach“, bemerkt Defensivallrounder Rene
Hellmuth. Der 26 Jährige – in der Vergangenheit bei Birkungen 07 und Wacker
Teistungen auf dem Zettel – bekräftigte unter der Woche noch einmal seine
Loyalität. „Ich spiel zu 100% im nächsten Jahr für den FSV, wir haben viel
vor“, so die klare Ansage der ’Nummer 4’.
Freitag, 19. Juni 2009 / 17:30 Uhr
Winkel und Wille bestätigen Gespräche mit anderen Vereinen
Am Rande der Saisonabschließenden Partie gegen den SV
Göllingen kamen auch die Wechselspekulation einiger FSV Akteure zur Sprache.
Nun nahm auch erstmals der scheidende Cheftrainer Lutz Hartung Stellung: „Wir
haben eine sehr gute Mannschaft, die heute wieder gezeigt hat, über welches
großartige Potential sie verfügt. Es wäre äußerst schade, wenn diese Mannschaft
auseinander fallen würde. Natürlich müssen die Spieler für sich selbst
abstecken, wie sie sich für die Zukunft orientieren möchten, aber wir werden
als Trainerstab in Kooperation mit dem Vorstand um jeden Einzelnen Spieler
kämpfen, um den neuen Cheftrainer am 1. Juli eine schlagkräftige Mannschaft
übergeben zu können“.
Lutz Hartung selbst führte auf der Saisonabschlussfeier nach
dem Spiel Gespräche mit den in der Diskussion stehenden Akteuren und versuchte
ihnen die Argumente für einen Verbleib anzuführen. „Ich weiß, dass Christopher
Winkel und Andreas Wille konkrete Anfragen von anderen Vereinen vorliegen. Mit
Marcel Wersenger und Lars Reichhart haben wir zudem Akteure in unserem Kader,
die ebenfalls auf der Liste anderer Vereine stehen. Diese Entwicklung ist für
den Verein mit seinen mittel- bis langfristigen Zielen sehr gefährlich“, so der
52 Jährige Cheftrainer.
Jedoch haben Marcel Wersenger und Lars Reichhart noch am
Sonntagnachmittag bestätigt, dass sie dem Verein auch im nächsten Jahr erhalten
bleiben werden. „Wir befinden uns mitten in der Aufbauphase und ich sehe
absolut keinen Anlass, dem Lockruf höherklassiger Vereine zu folgen“, so das klare
Bekenntnis von Marcel Wersenger. Eine weniger erfreuliche Nachricht hatten
Christopher Winkel und Andreas Wille mitzuteilen. Beide bestätigten offiziell,
dass sie in der nächsten Woche Gespräche mit anderen Vereinen führen werden.
Wille bevorzugt nach eigenen Aussagen offenbar einen Transfer zu seinem in der
Bezirksliga beheimateten Ex Verein, Blau Weiss Westerengel. Winkel wollte auf
Nachfrage keinen Verein nennen, sprach lediglich von Offerten aus der
Landesklasse und der Eichsfelder Kreisoberliga. Eine Entscheidung soll in
beiden Fällen bis spätestens in 14 Tagen gefallen sein. Unterdessen verdichten
sich die Anzeichen, dass Martin Guckuk noch eine weitere Serie im FSV Jersey
bekleiden wird. Der Mannschaftskapitän spielte eine sehr starke Saison und glänzte
vor allem durch seine hervorragende Athletik, sowie den Charakter eines
unumstrittenen Führungsspielers. Somit haben 3 Spieler bereits klare Zeichen
’pro FSV’ gesetzt, folgen nun weitere...?
Samstag, 15. Juni 2009 / 20:30 Uhr
Freibier vom Vorstand
Verwunderte Blicke erntete Der Vorstandsvorsitzende Thomas
Haustein, als er nach dem Aufwärmprogramm der I. Mannschaft in der Kabine
stand. Die Akteure betraten die Katakomben wie üblich 5 Minuten vor
Spielbeginn, um letzte Details an der Ausrüstung vorzunehmen und sich noch
einmal auf die Partie einzuschwören. Da ergriff der Vorsitzende das Wort und
bedankte sich im Namen des Vorstands und des ganzen Vereins bei der ganzen
Mannschaft für eine erfolgreiche Spielzeit 2008/2009. Gleichzeitig gab er
bekannt, dass nach dieser Partie eine kleine Saisonabschlussfeier geplant ist.
Zu diesem Anlass wurden Freibier und Schlachteplatten für die I. und II.
Mannschaft organisiert.
Vor allem aus der Mannschaft erntete der Vorstand für diese
Geste sehr viel Lob. „Es war ein schöner Zug unseres Präsidenten, sich vor die
Mannschaft zu stellen und sich für diese Spielzeit zu bedanken. Es ist rückblickend anzumerken, dass das, was in den letzten zwei Jahren hier
entstanden ist, als äußerst beachtlich einzustufen ist“, so die anerkennende Aussage von Rene Hellmuth.
Die Message an die Mannschaft war damit klar: „Der Vorstand
ist sehr stolz auf diesen zweiten Tabellenplatz unserer I. Mannschaft. Wir
haben als Aufsteiger alleine in den beiden Heimspielen gegen die SG Berka und
den VFL Ebeleben eine so sensationelle Zuschauerresonanz erzielt, dass man
schon daran erkennen kann, was für ein Run das Team mit seinen Leistungen und Erfolgen ausgelöst
hat. Aber auch die II. Mannschaft hat trotz der zugegebenermaßen etwas
nachlassenden Leistungen in der Rückrunde eine passable Saison gespielt und
sich in dem ersten Jahr zufriedenstellend präsentiert“, fügte der
Vorstandsvorsitzende noch hinzu. Einmal mehr drückte er sein bedauern über den
Rücktritt des erfolgreichen Cheftrainers Lutz Hartung aus und betonte noch einmal, nun
sämtliche Energie in die Suche eines adäquaten Ersatzes stecken zu wollen.
Samstag, 15. Juni 2009 / 20:15 Uhr
Cheftrainer Lutz Hartung hofft auf 'Erfurt Effekt'
Es ist mehr als nur das bedeutungslose letzte Saisonspiel
gegen das Tabellenschlusslicht aus Göllingen, was die Akteure des FSV Holzthaleben
am morgigen Sonntag um 14:00 Uhr bestreiten. „Hier möchte sich absolut jeder
Spieler für einen Einsatz in der nächsten Woche gegen den FC Rot Weiß Erfurt empfehlen,
aufgrund dessen bin ich von einer professionellen Spielvorbereitung und auch
Leistung jedes Einzelnen überzeugt. Außerdem gilt es, eine sehr starke Saison
mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. Wir können unsere hervorragenden Zuschauer, die das
ganze Jahr in großen Mengen auf dem Sportplatz gekommen sind, mit einem
attraktiven Spiel in die Sommerpause verabschieden“, so Cheftrainer Lutz
Hartung, Ein ganz besonderes Spiel wird es auch für den 52 Jährigen. Ein
letztes mal wird der erfolgreiche Trainer (Meister 2008, Hallenkreismeister
2009, Vizemeister 2009) nach zwei überragenden Jahren in einem Pflichtspiel auf
der Trainerbank Platz nehmen.
Die
personelle Situation entspannt sich im Vergleich zur Vorwoche wieder etwas. Mit
David Kliebe, Marcel Wersenger und Carsten Hartung kehren drei Stammspieler ins
Team zurück. Fehlen wird hingegen Thomas Steinbrück, der aufgrund beruflicher
Verpflichtungen in Dresden weilt. Unklar ist hingegen, ob Christopher Winkel
dem 16 Köpfigen Kader angehören wird. Der 22 Jährige wurde in der Vorwoche nach
einem Konflikt mit Mannschaftskapitän Martin Guckuk in der Halbzeitpause durch
den in Vertretung von Cheftrainer Lutz Hartung an der Seitenlinie als Chef
fungierenden Thomas Heidl ausgewechselt. Jedoch macht Heidl dem Spieler
Hoffnungen, morgen auf dem Rasen stehen zu dürfen: „Ich habe am Montagabend mit
Christopher telefoniert und noch einmal über diese Angelegenheit gesprochen.
Ich möchte auch nicht mehr viele Worte darüber verlieren, aber es ist wichtig,
das man sich nach so einem unschönen Vorfall wieder in die Augen schauen kann“.
Auch Martin Guckuk zeigte sich direkt nach der Partie fair gegenüber seinem
Mitspieler und reichte dem ’17er’ des FSV die Hand. „Er ist ein junger Spieler,
der noch jede Menge zu lernen hat“, so der Mannschaftskapitän und ehemalige
Thüringenligaspieler.
Auch für
Christopher Winkel selbst scheint der Konflikt ausgeräumt: „Es war eine sehr
hitzige Atmosphäre. Wir haben eine schwache Leistung geboten und auch ich
persönlich konnte die Erwartungen an meine Person in dieser Begegnung nicht
erfüllen. Da ist es völlig legitim, dass man vom Mannschaftskapitän auch mal kritisches
Feedback erhält. Ich kann mich bei der Mannschaft und dem Trainerstab für mein
Verhalten in dieser Situation nur entschuldigen.“, zeigte sich der Blondschopf
einsichtig. Auf Nachfrage zu seinen jüngsten Wechselspekulationen in Verbindung
mit dem FSV 1996 Preußen Bad Langensalza und dem Gerücht, am letzten Mittwoch
beim Spiel des Bezirksligaspitzenreiters gegen den SV Empor Walschleben gemeinsam
mit dem Vereinsvorsitzenden Andre John am Spielfeldrand gesehen wurden zu sein,
kommentierte der zentrale Mittelfeldspieler mit einem süffisanten Lächeln: „Ich
bin überrascht, noch nicht mit Sir Alex Ferguson in einem Londoner Vorstadtcafe’
gesehen worden zu sein“.
Nachdem
nun alle Probleme und Gerüchte der vergangenen Woche ad acta gelegt scheinen,
kann nun wieder Fußball gespielt werden – Zum letzten mal in der Saison 2008 /
2009…
Sperre nach 5. Gelber Karte: Carsten Hartung weiß die Zeit zu nutzen...
Neben der aktuellen
Debatte um die Trainerfrage des FSV 2006 Holzthaleben wird an diesem Wochenende
auch wieder Fußball gespielt. Denn wenn am Sonntag um 14:00 Uhr das Gastspiel
des FSV beim SV Badra angepfiffen wird, geht es um den noch möglichen Aufstieg,
für den der erste Tabellenplatz angepeilt werden muss. Beim letzten
Auswärtsspiel unter der Leitung von Cheftrainer Lutz Hartung ist ein hart
umkämpftes Duell zu erwarten, in dem sich beide Mannschaften nichts schenken
werden. Zurück zu alter Wirkungsstätte kommen zwei FSV Akteure, die vor 5
Jahren noch für den SV auf Torejagd gingen. Für Andreas Wille und Lars Reichhart
steht dieses Match also hinter einem ganz besonderen Vorzeichen.
Die personelle Lage hat
sich in den vergangenen zwei Wochen wieder etwas entschärft. So konnte
Spielführer Martin Guckuk nach zweimonatiger Verletzungspause wieder mit der
Mannschaft trainieren. Ob ein Einsatz in der Startformation jedoch im Bereich
des möglichen liegt, bleibt abzuwarten. Fehlen wird hingegen Carsten Hartung.
Er sah beim 5:1 Heimsieg gegen den SV Wasserthaleben seine fünfte Gelbe Karte und
kann am morgigen Sonntag nicht ins Geschehen eingreifen. Ein ganz besonderes
Wochenende ist es für die ’Nummer 10’ des FSV trotzdem. Denn der 28 Jährige
gibt seiner Nicole am heutigen Samstag das ’Ja Wort’ und hofft, mit einem
Dreier seiner Kollegen in Badra das Wochenende absolut perfekt machen zu
können. Aber auch David Kliebe gilt es zu ersetzen. Der 18 Jährige befindet
sich mitten in den Abiturvorbereitungen und kann daher aus akuter Zeitnot nicht
mit zum Tabellenachten reisen. Der Langzeitverletzte Sven Jagelski steht
aufgrund seines Kreuzbandrisses ohnehin nicht zur Verfügung, ebenso wie der
beruflich in Dresden weilende Thomas Steinbrück.
Ob es Änderungen in der
Startformation geben wird, bleibt abzuwarten. Cheftrainer Lutz Hartung, wie
auch seine beiden Assistenten waren für eine Stellungnahme nicht bereit. Zu
erwarten ist allerdings, dass Christopher Winkel wieder auf die
Spielmacherposition zurückkehren wird. Der 22 Jährige bekleidete in den
vergangenen Wochen die Position als ’verkappte Spitze’ hinter Torjäger Andreas
Wille, wird aber durch den Ausfall von Carsten Hartung wieder die Regie im
Mittelfeld übernehmen. „Ich habe mit dem Trainer noch nicht über meine Rolle am
Sonntag gesprochen. Mir hat die etwas offensivere Ausrichtung zuletzt auch sehr
viel Freude bereitet. Ich konnte meine Stärken im ’Eins gegen Eins’ optimal
ausspielen und wurde auch weniger hart attackiert, als das noch zu Beginn er
Rückrunde der Fall war. Aber ich gehe fest davon aus, bedingt durch den Ausfall
von Carsten Hartung in Badra wieder auf der Spielmacherposition zu agieren“, so
der Blondschopf im Vorfeld dieser Partie.
Bereits am heutigen
Samstag gastiert der Tabellenführer aus Berka in Hachelbich. Sollte die SG
keinen Sieg einfahren, kann der FSV durch einen Sieg in Badra vor dem letzten
Spieltag die Spitzenposition in der Tabellen einehmen.
Sven Jagelski adelt Cheftrainer Lutz Hartung
Mit Vorfreude wird
sein Comeback erwartet. Sven Jagelski, der mit unheimlich viel taktischer
Spielintelligenz ausgestattete ehemalige Thüringenligaspieler wird spätestens wieder zur Winterpause zum Team stoßen. Zum
gegenwärtigen Zeitpunkt kuriert der 30 Jährige noch immer die Folgen seines
zweiten Kreuzbandrisses aus und zeigt sich trotz der nun schon einjährigen
Abstinenz als überaus interessiertes Vereinsmitglied. Der in Kassel beheimatete
Familienvater sieht sich fast jedes Spiel seines Vereins an und verfolgt die
Partien seiner Mitspieler mit sehr großem Eifer und Interesse - Wie auch die anderen Geschehnisse des Vereins.
In der vergangenen
Woche meldete sich der sonst zurückhaltende ’18er’ des FSV erstmals in der anstehenden
Trainerfrage zu Wort: „Ich habe natürlich von dem anstehenden Rücktritt unseres
Cheftrainers erfahren. Wie bei allen anderen Spielern hat diese Meldung auch
bei mir einen gewissen Schock hervorgerufen. Trotzdem gebe ich die Hoffnung
nicht auf, unseren Trainer doch noch umstimmen zu können. Der Erfolg dieses
Vereins trägt einen Namen, und dieser lautet Lutz Hartung. Ohne diesen Trainer
an der Außenlinie wird dem Verein ein ganz großes Stück Identität fehlen“. Bereits
am Donnerstagabend führte der verletzungsanfällige Mittelfeldstratege ein
langes Gespräch mit seinem Trainer, dessen Ausgang nicht bekannt ist.
Unterdessen ließ der
Cheftrainer des FSV durchblicken, dass er nun doch nicht wie anfangs
befürchtet, völlig von der Bildfläche verschwindet. „Ich werde dem Verein auch
weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen. Wir stehen ja durch mein
Ausscheiden auch nicht vor einer Revolution. Es wird einfach so sein, dass ich
ab der nächsten Saison nicht mehr der Cheftrainer sein werde. Ich werde also
nicht mehr die komplette sportliche Verantwortung haben und zweimal in der
Woche auf dem Trainingsplatz stehen. In welche Funktion ich dem Verein jedoch erhalten
bleibe, ist noch völlig offen“, so der sympathische Cheftrainer.
Indes ließ er jedoch
durchblicken, welche Lösung Lutz Hartung persönlich favorisiert. So konnte man
zwischen den Zeilen lesen, dass seinen derzeitigen Assistenztrainer Thomas
Heidl sehr gern auf dem Chefsessel sehen würde. Im Hintergrund würde er dem
Trainerneuling in der Anfangsphase weiterhin zur Seite stehen und ihm den
Einstieg und die tägliche Arbeit mit dem Team erleichtern. Der 38 Jährige trat
gemeinsam mit Rene Steinbrück vor zwei Jahren das Amt des Assistenztrainers an.
Auch hier war Lutz Hartung der Initiator, denn er holte sich die beiden
ehemaligen FSV Akteure an seine Seite und lehnte es im vergangenen Sommer auch
kategorisch ab, einen seiner sehr geschätzten Assistenten an die II. Mannschaft
zu verlieren, wo es einen Cheftrainerposten zu vergeben galt.
Thomas Heidl wie auch
Cheftrainer und Vorstand waren für Stellungnahmen zu dieser möglicher Konstellation
nicht zu erreichen. Nachdem ja zuletzt ausschließlich über eine externe Lösung spekuliert wurde, kommt diese Lösung als mögliches Konzept mehr als überraschend - Man darf also weiter gespannt sein...
Samstag, 6. Juni 2009 / 15:15 Uhr
Wersenger echouffiert sich über Transfergerüchte
Zuletzt kochte die Gerüchteküche des FSV 2006 Holzthaleben mehr
Gerichte als eine überdimensionale Betriebskantine. Doch nun folgten in
den letzten Tagen ausreichend Dementis und Stellungnahmen der Beteiligten. Als
letztes ’Opfer’ der Spekulationen gab nun auch Marcel Wersenger seinen
Kommentar ab: Es ist völlig lächerlich und entbehrt jeglicher Grundlage, wenn
ich fast wöchentlich mit Vereinen in Verbindung gebracht werde, die noch nicht
einmal Gespräche mit mir geführt haben. Ich weiß nicht warum hier ständig von
Außen Unruhe in den Verein getragen wird. Wenn ich mir die personelle Situation
anderer Clubs so anschaue – denke ich – dass jeder seine eigenen Baustellen
hat, und dem FSV Holzthaleben bei der Kaderentwicklung weniger Aufmerksamkeit
zukommen lassen sollte“. Der Mittelfeldstabilisator bezog damit Stellung zu den immer wieder aufkommenden Transfergerüchten, er hätte bereits mit dem von seinem Ex Trainer Thomas Stang trainierten Team des SV Germania Wüstheuterode Einigkeit über einen Wechsel im Sommer erzielt.
In Dingelstädt absoluter Leistungsträger und nun beim FSV unentbehrlich - Marcel Wersenger
Vor allem die auf einer soliden Grundlage basierende
Qualität im Kader hebt der ehemalige Spieler vom SV Dingelstädt heraus. So hat
man mit Andreas Wille einen ehemaligen Oberligaspieler von Eintracht
Sondershausen in seinen Reihen, der als Torschützenkönig der Bezirksliga
Staffel 6 im Trikot von Blau Weiß Westerengel zum FSV geholt werden konnte. Ebenso
oberligaerfahren ist Lars Reichhart, der im nächsten Jahr noch mehr
Verantwortung übernehmen soll. Mit Christopher Winkel, der bereits als 17
Jähriger im Kader der I. Mannschaft des SC Leinefelde stand und Carsten
Hartung, der auch in der Thüringenliga aktiv war sind die weiteren Säulen der
Mannschaft, die im kommenden Jahr unter einem neuen Trainer für den gewünschten
Erfolg sorgen wird. Nicht zu vergessen ist dabei, dass sich mit Björn Senger (A
Jugend Regionalligaspieler mit dem FC Union Mühlhausen) und Michael Huke (A
Jugend Thüringenligaspieler mit dem BSV Eintracht Sondershausen) junge und
entwicklungsfähige Spieler in der ’Pipeline’ befinden, die immer höhere
Aufgaben im ’FSV System’ übernehmen. Des weiteren ist auch der neu
entfachte Kampf um die Nummer 1 zu erwähnen. Denn neben Patrick Eggert, der Kreispokalsiege und
Bezirksligaaufstiege bereits zu seinen Erfolgen zählen kann, wurde mit Martin
Hetze eine ’ganz große Nummer’ ins Helebtal gelockt. Vom Thüringenligisten SSV
Schlotheim kommt der Keeper nach Holzthaleben. Als einen „Riesen Erfolg“
bezeichnete Co Trainer Rene Steinbrück nach Bekanntgabe des Wechsels vor
wenigen Wochen diesen Coup.
Aber auch Assistenztrainer Thomas Heidl ist sich sicher: „Natürlich
werden wir mit Lutz Hartung ein großes Stück Fachkompetenz verlieren. Allerdings
muss man sich nur unseren Kader anschauen um festzustellen, dass wir weiterhin
personell absolut hervorragend aufgestellt sind. Ich möchte mich jetzt nicht
noch in die lange Kette derer eingliedern, die bereits Äußerungen zu den
Wechselgerüchten einiger unserer Spieler abgegeben haben. Fest steht aber, dass wir
bis zum heutigen Zeitpunkt noch keine Wechselfreigabe eines Spielers
unterschrieben haben und ich bin aufgrund der sensationellen Zukunftsaussichten
des Vereins auch sehr optimistisch, dass dies so bleiben wird“.
Montag, 1. Juni 2009 / 16:30 Uhr
'Kienitz Transfer' wackelt
Er war als Neuzugang bereits fest eingeplant im neuen Team
des FSV 2006 Holzthaleben. Doch nun scheint Lucas Kienitz vom BSV Eintracht
Sondershausen doch eine ’Rückwärtsrolle’ zu machen. Bereits vor Wochenfrist
deutete der 18 Jährige an, nach dem Rücktritt des erfolgreichen Cheftrainers
Lutz Hartung „Nicht mehr ganz sicher zu sein“, was seine sportliche Zukunft
betrifft. „Es ist kein Geheimnis, dass vor allem die Personalie Lutz Hartung
einen riesigen Einfluss auf meine Entscheidung pro FSV Holzthaleben hatte. Dessen
Rücktritt zur neuen Saison hat mich sehr nachdenklich gestimmt“, so der
Mittelfeldspieler.
Jedoch ist festzuhalten, dass es noch keine hundertprozentige
Entscheidung gibt. Zeitnah soll ein zukunftsweisendes Gespräch mit dem
Vorstandsvorsitzenden Thomas Haustein - der nach der Bekanntgabe des
scheidenden Trainers mehr als je zuvor in das operative Geschäft eingreift und den
Kaderplanungen für die neue Saison sowie konzeptionelle Sachverhalte zur ’Chefsache’
erklärte – gesucht werden.
Er hat Kienitz im Winter vom FSV überzeugt - Ex Eintracht Sondershausen Spieler Michael Huke
Damit ist natürlich klar, dass der Hartung Rücktritt doch
höhere Wellen schlägt als anfangs vermutet. „Ich habe in meiner bisherigen Laufbahn unter sehr vielen Trainern gespielt, aber keiner von denen hatte die
Qualität wie Lutz Hartung. Das sein Rücktritt ein Umdenken bei den Spielern
hervorruft, ist eine ganz normale Entwicklung. Aber diese Tatsache zeigt auch,
welche Wertschätzung und vor allem Beliebtheit er bei uns Spielern genoss. Mit
ihm verliert der FSV sein sportliches Aushängeschild“, so das Credo von
Christopher Winkel, dem die Entscheidung des Trainer nach eigenen Aussagen ’völlig
aus der Bahn geworfen hat’.
Trotzdem versucht man im Verein weiter optimistisch nach
vorne zu schauen. „Wenn wir wissen, wie die Spieler ihre Zukunft gestalten
werden und die Entscheidung für einen neuen Cheftrainer endgültig getroffen
wurde, kann man Zielstellungen formulieren und einen Jahresplan erarbeiten. Aktuell
ist für die sportliche Leitung wie auch die Spieler allerdings ausschließlich das
Saisonfinale interessant. Es geht um zu viel, als das wir uns jetzt mit anderen
Sachverhalten auseinandersetzen können. Die konzeptionelle Arbeit betrifft ausschließlich
den Vorstand und in beratender Funktion das Trainerteam“, gibt der Vorstandsvorsitzende Haustein
eine klare Richtung vor.
Samstag, 30. Mai 2009 / 18:30 Uhr
Der Vorstand fordert Klarheit
Es sind in der letzten Woche weitere Details der
außerordentlichen Mannschaftssitzung am vergangenen Freitag um 20:00 Uhr nach
außen gedrungen. So soll – nachdem Cheftrainer Lutz Hartung seinen Rücktritt
zum Ende der Saison bekanntgegeben hat – Vor allem der Vorstand um den Vorsitz
von Thomas Haustein auf eine zeitnahe Entscheidung einiger Spieler gedrängt
haben, die deren Zukunft betreffen. „Wir möchten für die neue Saison eine
gewisse Planungssicherheit haben, um auf einer gesunden Basis eine
konkurrenzfähige Mannschaft aufbauen zu können. Dafür ist es notwendig, dass in
naher Zukunft Gespräche mit einzelnen Spielern geführt werden, die in der
Vergangenheit mit einem Vereinswechsel in Verbindung gebracht wurden“, so der
Kommentar des Präsidenten. Des weiteren fügte er an, dass der Vorstand seine ’Hausaufgaben’
zum größten Teil bereits gemacht habe und bis zum 1. Juli sieben bis acht Neuzugänge
präsentieren wird.
Weiter unklar ist die Frage, welcher Trainer das Ruder in
der neuen Saison übernehmen wird. „Wir haben drei absolute Favoriten, mein
Gefühl sagt mir, dass einer von denen in der neuen Saison auf unserem
Trainerstuhl Platz nehmen wird. Zudem konnten wir die beiden Co Trainer Thomas
Heidl und Rene Steinbrück für ein weiteres Jahr an den Verein binden“, so
Haustein weiter. Jedoch betont der ambitionierte FSV Präsident, dass es
unmöglich ist, einen Cheftrainer wie Lutz Hartung zu ersetzen. Trotzdem wird er
einen ‚starken Mann’ präsentieren, der die Mannschaft weiter in der Erfolgsspur
hält und das Ziel Aufstieg im nächsten Jahr aggressiv angehen soll.
Besonders die Meinung von Assistenztrainer Rene Steinbrück
besitzt bei der Auswahl seines ’neuen Vorgesetzen’ ein großes Gewicht im
Vorstand. Der 38 Jährige ist in weiterer Funktion auch zweiter Vorsitzender des
FSV 2006 Holzthaleben und ist somit auch mit sämtlichen Handlungskompetenzen
ausgestattet. „Wir werden eine überzeugende Lösung finden, die bisherigen Gespräche
verliefen überaus vielversprechend“, bestätigt der ehemalige Thüringenligaspieler
mit einem lächeln. In drei bis vier Wochen soll der neue Trainer offiziell
vorgestellt werden.
Bei den fraglichen Akteuren für die nächste Spielzeit handelt
es sich um Matthias Ludwig, Mannschaftskapitän Martin Guckuk und Karsten Kliebe,
die mit einem Karriereende liebäugeln. Aber auch um Christopher Winkel und
Marcel Wersenger, die des Öfteren mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht
wurden. Winkel allerdings gab dem Vorstand bereits die Zusage, dass der FSV
erster Ansprechpartner bei seiner weiteren Karriereplanung bleibt. Wersenger
war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
Freitag, 29. Mai 2009 / 17:30 Uhr
FC Union Mühlhausen: Winkel bestreitet Einigung!
Aufgrund der zuletzt immer wieder kursierenden Gerüchten
über unseren Spieler der I. Mannschaft – Christopher Winkel – hat sich nun der
Spieler selbst zu Wort gemeldet und darum gebeten, folgende Mitteilung zu
veröffentlichen:
* Christopher Winkel, hier im Trikot von Schwarz Rot Wingerode, lässt Wechselspekulationen unkommentiert.
„Wir befinden uns in einer absolut wichtigen Endphase der
Saison und ich werde zum jetzigen Zeitpunkt keine Wechselgerüchte kommentieren.
Nach einer sportlich sehr durchwachsenen Saison stehen wir auf einem für einen
Aufsteiger überaus respektablen zweiten Tabellenplatz und verfügen zum
gegenwärtigen Zeitpunkt über eine Minimalchance, dieses Spieljahr auf dem
aufstiegsberechtigten ersten Tabellenplatz zu beenden. Jeder Außenstehender hat
zu respektieren, dass die Konzentration nun den letzten beiden Pflichtspielen
und nicht der Kaderplanung für die neue Spielzeit gilt. Die komplette
Aufmerksamkeit sollte in den nächsten Wochen der sportlichen Leistung unserer
Mannschaft geschenkt werden. Offiziell bin ich bis zum 30. Juni 2009 an den
Verein FSV 2006 Holzthaleben gebunden und werde die bestmögliche Leistung abrufen,
um die Ziele der Mannschaft zu erreichen und unserem scheidenden Cheftrainer Lutz
Hartung einen ehrwürdigen Abschied bereiten!“
Der Spieler Christopher Winkel bestreitet des weiteren vehement, in der
nächsten Saison die Farben des FC Union Mühlhausen zu tragen. "Hier werden Gerüchte gestreut, um uns im Saisonfinale zu schwächen, indem Unruhe von einigen Personen in den Verein getragen wird", so der Kommentar des 22 Jährigen.
Dienstag, 26. Mai 2009 / 21:45 Uhr
Cheftrainer Lutz Hartung: Rücktritt zum Saisonende!
ER war der Erfolgsgarant des FSV 2006 Holzthaleben,
ER hat innerhalb von nur zwei Jahren zwei Titel gewonnen und
ER hat ein Team schlagkräftiges Team mit einer rosigen Zukunft
geformt.
…Und nun endet seine Zeit beim erfolgreichsten Verein im
Helbetal.
Wie ein Paukenschlag traf diese Nachricht das Team, welches
noch in der Vorwoche mit dem 5:1 Sieg gegen den SV Wasserthaleben vorzeitig den
zweiten Tabellenplatz sicherte. Nach dem Mannschaftstraining am gestrigen Freitag bat der 52 Jährige
die Mannschaft in den Konferenzraum des Vorstandes und teilte diesem die für einige
sehr erschütternde Nachricht mit. „Einige wenige Vertraute des Trainers haben
schon vor Wochen mit diesem Schritt gerechnet. Es ist verdammt schade, mit Lutz
Hartung einen hervorragenden Trainer zu verlieren. Nun gilt es, ihm mit den
beiden letzten Saisonspielen einen angenehmen Abschied zu bereiten“, lautet die
Äußerung eines sichtlich geschockten Andreas Wille. Christopher Winkel,
der von dem Rücktritt seines Trainers erst am Samstagmorgen informiert wurde,
sprach von „Enttäuschung“ und „Fassungslosigkeit“. „Egal welcher Trainer nun
kommen wird, so ein sportlicher Fachmann wie Lutz Hartung ist absolut nicht zu
ersetzen“, so der sprachlos wirkende Blondschopf.
Die Gründe für seinen Rücktritt fasste der ehemalige DDR
Ligaspieler in nur wenigen Worten zusammen: „Wir haben in den vergangenen zwei
Jahren hervorragende Ergebnisse erzielt und eine sensationelle Basis für die zukünftigen
Jahre geschaffen. Mir fiel diese Entscheidung nicht leicht, aber zuletzt bin
ich einfach nicht mehr an die Spieler herangekommen, wie es notwendig ist, um die
Entwicklung weiter voranzutreiben“
Allerdings wird der Trainer dem Verein nicht völlig verloren
gehen. „Mir schwebt für die Zukunft eine Beratertätigkeit vor“, gab der
scheidende Coach zu Protokoll. Der Vorstand um den Vorsitzenden Thomas Haustein
wird diese Nachricht aufgrund seiner unbezahlbaren Erfahrung und seines hohen Ansehens innerhalb der Mannschaft und im Verein mehr als nur freuen. Auch wenn sich aus der Vereinsführung
noch keine exklusiven Stimmen zu dem Rücktritt einfangen ließen.
Unklar ist nun, welcher Trainer als Hartung Nachfolger in
der nächsten Saison die Verantwortung übernehmen wird. Sicher ist bereits, dass
die beiden Assistenztrainer Thomas Heidl und Rene Steinbrück weiterhin dem
Trainerstab angehören sollen, allerdings nicht auf den ’Chefsessel’ Platz
nehmen werden. Auszuschließen ist nach vereinsinternen Angaben bereits die am
gestrigen Abend bis in die späten Abendstunden diskutierte Lösung mit dem
aktuellen Mannschaftskapitän Martin Guckuk. Er lehnte es aus zeitlichen Gründen
ab, in der nächsten Saison die komplette Verantwortung zu übernehmen, heiß es
aus internen Kreisen.
Doch zumindest ein gebührender Abschied kann dem Erfolgstrainer
geboten werden. Wenn am 21. Juni der FC Rot Weiß Erfurt beim FSV gastiert, kann
ein GROßER Trainer gegen ein GROßES Team verabschiedet werden…
Für seine hervorragende Arbeit beim FSV 2006 Holzthaleben
kann man jetzt schon sagen:
Beim Abschlusstraining war die Anspannung unter den Spielern
unheimlich groß, vor allem weil sich nun die personelle Situation wieder etwas
entspannt hat und jeder einzelne Angst um seinen sicher geglaubten Platz in der
Startformation hat. Mit Matthias Ludwig hat ein Routinier nach 6 wöchiger
Abstinenz am vergangenen Wochenende wieder ’auf dem Zettel’ des Trainer
gestanden und das Vertrauen in seine Person gerechtfertigt. Mit zwei
Torvorlagen und vielen guten Aktionen auf der rechten Mittelfeldposition kann
er auch am morgigen Sonntag wohl wage Ansprüche auf einen Platz in der ersten
Elf anmelden. Die Alternative wäre Markus Weißenborn. Der zur Winterpause ins
Helbetal gekommene Neuzugang konnte in der letzten Woche nicht mit nach
Hachelbich reisen, weil er sich im Urlaub aufhielt. Bei diesen vielen
Möglichkeiten fällt es auch nicht so schwer ins Gewicht, dass mit David Kliebe
der ursprüngliche Stammspieler auf dieser Position mit Sprunggelenksproblemen wohl
ausfallen wird. Thomas Steinbrück hingegen wird wieder dem 16 Köpfigen Kader
angehören. Ob er den zuletzt sehr stark aufspielenden Karsten Kliebe auf der
Außenverteidigerposition allerdings verdrängen wird, bleibt abzuwarten. Probleme
bereitet momentan noch Torsteher Patrick Eggert. Der Ersatzspielführer konnte
aufgrund einer hartnäckigen Verletzung gestern nicht am Mannschaftstraining
teilnehmen. Er wurde im Abschlussspiel von Marco Biedermann vertreten – Wie auch
am Sonntag…?
"Mein Einsatz wird sich kurz vor Spielbeginn entscheiden"
* Sein Mitwirken gegen Wasserthaleben ist mehr als fraglich - Patrick Eggert.
Entsprechend viel Diskussionsmaterial gab es auch innerhalb
des Trainerteams. Während des 20 Minütigen Aufwärmprogramms der Mannschaft standen
die drei Protagonisten Hartung, Heidl und Steinbrück wild gestikulierend etwas
Abseits zusammen. Thema: Natürlich die Partie gegen Wasserthaleben. „Bis auf
zwei Positionen steht die Mannschaft. Aber wer aufläuft und wer nicht spielt
auch eine völlig untergeordnete Rolle. Unser Primärziel sind ganz klar die drei
Punkte, welche wir für die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes unbedingt
benötigen. Man darf nicht den Fehler machen und bei Betrachtung der Tabelle mit
einem Selbstläufer rechnen. In der letzten Saison unterlagen wir in Wasserthaleben
mit 0:1 und vor 8 Monaten gewannen wir das Hinrundenspiel nur mit sehr viel
Glück durch einen Siegtreffer von Marcel Wersenger in der 86. Minute mit 2:1. Allein
dieser Rückblick sollte Warnung genug für uns sein“, so ein sichtlich
angespannter Assistenztrainer Thomas Heidl.
Auch wenn die Spieler den Blick nach Berka energisch
dementieren, wird die Partie des Kontrahenten gegen den VFL Ebeleben von
exorbitanter Wichtigkeit sein für Akteure und Trainer der ersten Mannschaft.
Sensation im Helbetal: Martin Hetze kommt aus Schlotheim
Kaum war das Training der I. Mannschaft vorüber, gab der
Vorstand eine Entscheidung bekannt, die mehr als nur eine handfeste
Überraschung für die Spieler des Vereins war. Mit Martin Hetze kommt zur
nächsten Spielzeit ein neuer Keeper zum FSV. Der 24 Jährige wurde aus der I. Mannschaft
SSV Schlotheim 07 ‚losgeeist’ und erhielt bereits am Mittwochabend die
offizielle Freigabe des Thüringenligisten. „Wir freuen uns unheimlich, den
Zugang eines Landesligaerfahrenen Spielers bekannt geben zu können. Martin Hetze
ist mit seinen 24 Jahren noch sehr jung und in seiner Entwicklung nicht am
Ende. Er passt genau in unser Anforderungsprofil“, zeigte sich ein sehr stolz
wirkendes Vorstandsmitglied Werner Schimbeno.
Unklar ist jedoch, welche Rolle der Neuzugang beim FSV
einnehmen wird. Das die aktuelle Nummer 1 – Patrick Eggert – Aufgrund seiner
starken Leistungen in den vergangenen zwei Jahren mit einem Bonus in den
Konkurrenzkampf geht, scheint beschlossene Sache. Jedoch möchte man auch auf
der Torwartposition Reizpunkte setzen und bemühte sich daher verstärkt darum,
Hetze seine Verpflichtung zu realisieren.
Cheftrainer Lutz Hartung wollte sich auf Nachfrage genauso
wenig wie seine Co Trainer Rene Steinbrück und Thomas Heidl zu dieser
Personalie äußern. „Wir konzentrieren uns auf die letzten drei Saisonspiele,
alles andere wird mit Beginn der neuen Saison am 1. Juli diskutiert, deshalb
wird es von Seiten des Trainer- und Betreuerstabes auch keine detaillierten
Informationen zu den Sommerzugängen geben“, kündigte Mannschaftsbetreuer Mirko
Wegemann an.
Doch allein die Tatsache, dass es mittlerweile gelingt, auch
Spieler von den ’Großen Vereinen’ zu bekommen, sollte mehr als nur eine Warnung
an die Konkurrenz darstellen. „Wir haben bisher drei Neuzugänge fest verpflichtet.
Zu diesen gehören Lucas Kienitz, Martin Hetze und ein Offensivspieler, dessen
Namen wir erst nach der laufenden Spielzeit bekannt geben werden. Auf diese Entwicklung
sind wir unheimlich stolz. In den nächsten Wochen werden wir noch einige Gespräche
führen, so dass wir zum 15. Juni – Welches wir uns als Fixdatum für die
abgeschlossene Kaderplanungen gesetzt haben - Insgesamt sechs bis sieben
Neuzugänge offiziell bekannt geben können“, ergänzt Schimbeno.
Freitag, 15. Mai 2009 / 22:45 Uhr
Mit Reichhart's Genesung kam der Erfolg
Was Niemand für möglich gehalten hatte, war ganz schnell geschehen. Eine ganz schwache Partie
beim FSV Trebra mit einem glücklichen 6:5 Erfolg durch einen Siegtreffer in der 92. Spielminute,
und eine Woche später dann die Demontage des FSV durch die SG Berka auf
heimischem Geläuf. Das Spitzenspiel mit 0:2 verloren - Auf den vierten
Tabellenplatz abgerutscht und 8 Punkte Rückstand auf den angestrebten ersten
Rang, der zum dirkten Aufstieg berechtigt.
Alles schien verloren im und um das Team des FSV 2006
Holzthaleben. Christopher Winkel redete öffentlich von Abschied, über Marcel
Wersenger machten Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum Bollstedter SV die
Runde und auch Cheftrainer Lutz Hartung zeigte sich erschüttert über die
Verfassung seiner Elf.
"Unser Ziel ist es, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen"
* Lars Reichhart brachte den Erfolg zurück ins Helbetal, weigert sich aber von der Meisterschaft zu sprechen.
Dann wurde ein Spieler wieder fit, den alle in Holzthaleben
so schmerzlich vermisst hatten - Lars Reichhart. Der ehemalige Akteur von
Wacker Gotha und Eintracht Sondershausen brachte mit seinem Debüt gegen den VFL
Ebeleben wieder die Sicherheit in die Hintermannschaft, die das junge Team so dringend
benötigt hatte. Weder Marcel Wersenger noch Björn Senger gelang es, die
Position des Abwehrchefs so auszuführen, dass man von einer sicheren Defensive sprechen konnte. „Lars ist unheimlich wichtig, wenn er jedes
Spiel absolviert hätte, würden wir jetzt oben stehen, philolosophiert Torjäger Andreas
Wille.
„Bei noch drei ausstehenden kann unheimlich viel passieren,
wir befinden uns in Lauerstellung“, lässt Torsteher Patrick Eggert verlauten. Angesichts
der aktuellen Tabellensituation einer durchaus ernstzunehmende Drohung…
Donnerstag, 14. Mai 2009 / 20:45 Uhr
Der nächste Neuzugang im Anmarsch
Es bahnt sich auch in der kommenden Spielzeit etwas großes an beim
FSV Holzthaleben, was die personelle Situation betrifft. Nachdem der Transfer
von Lucas Kienitz vom BSV Eintracht Sondershausen bereits als perfekt vermeldet
wurde hat die sportliche Leitung des Vereins nach übereinstimmenden Aussagen
nun den nächsten Zugang zu vermelden.
Assistenztrainer Thomas Heidl äußerte sich zu dieser
Situation wie folgt: „Wir haben neben Lucas Kienitz einen weiteren Spieler für
die neue Saison verpflichtet. Um im Saisonendspurt bei uns sowohl bei dem
abgebenden Verein keine Unruhe aufkommen zu lassen, werden wir allerdings noch keinen
Namen nennen. Ich denke man kann stolz darauf sein, zu diesem frühzeitigen Zeitpunkt
bereits zwei feste Neuzugänge für die Spielzeit 2009/2010 vermelden zu können. Natürlich
werden wir unsere Aktivitäten, was weitere Verpflichtungen betrifft nicht
zurückschrauben – Ganz im Gegenteil. Jedoch können wir nun auf einer Basis die
neue Spielzeit planen, die der erwarteten Kaderkonzeption sehr nahe kommt“.
Auf Nachfrage ließen auch die Vorstandsmitglieder um den
Vorsitzenden Thomas Haustein keine Informationen an die Öffentlichkeit
gelangen. Ebenso verhalten zeigte sich Cheftrainer Lutz Hartung, was die
Bekanntgabe von exklusiven Meldungen betrifft.
Dienstag, 12. Mai 2009 / 23:45 Uhr
Lucas Kienitz Exclusiv! Der Neuzugang im Interview
Am 1. Juli 2009 ist es so weit. Mittelfeldspieler Lucas Kienitz wechselt vom BSV Eintracht Sondershausen zum FSV Holzthaleben. Bereits im Januar trat der Vorstandsvorsitzende des Vereins - Thomas Haustein - Vor die Öffentlichkeit und meldete Vollzug. "Es ist uns gelungen, mit Lucas Kienitz einen 18 Jährigen Spieler mit großer sportlicher Perspektive an den Verein zu binden. Er wird uns zur neuen Saison verstärken", ließ Haustein damals verlauten. Mitten im Endspurt um die Meisterschaft trafen wir den Neuzugang in seiner Sondershäuser Heimat und berfragten ihn zur aktuellen Situation der Mannschaft, seinen persönlichen Erwartungen und den Gründen für diese Wechselsentscheidung.
Herr Kienitz, das
Team hat nach dem schwachen Auftritt gegen Berka und einer verdienten 0:2
Niederlage, zuletzt 4:1 gegen den VFL Ebeleben gewonnen und wieder in die
Erfolgsspur zurückgefunden. Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation der
Mannschaft...?
Lucas Kienitz: Der Knackpunkt
dieser ’Schwächeperiode’ vor wenigen Wochen war natürlich die Niederlage gegen
die SG Berka. Meiner Meinung nach war man sich seiner eigenen Stärke zu sicher
und hat diese wichtige Begegnung gegen den Tabellenführer einfach unterschätzt.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass sich im Vorfeld dieser Begegnung auch nur ein
Spieler mit einer möglichen Niederlage auseinandergesetzt hat.
Wie bewerten Sie
das Spiel gegen Ebeleben welches die 'Wende' herbeiführte...?
Lucas Kienitz: Die erste Halbzeit war wieder unheimlich
schwach, da hat die Mannschaft die hohen Erwartungen nicht erfüllt. Im zweiten
Abschnitt sah man dann das wahre Gesicht der Mannschaft. Man hat schnell,
unkompliziert und zielstrebig agiert. Es spricht aber für die Moral im Team, mit
einen 0:1 Rückstand in die Kabine zu gehen und in den zweiten 45 Minuten vier
Tore nachzulegen.
"Ich freue mich auf die große Herausforderung beim FSV"
* Ab dem 1. Juli 2009 wird er das Trikot des FSV Holzthaleben überstreifen - Lucas Kienitz.
Haben Sie noch
Hoffnungen, in der nächsten Saison zu einem Kreisligaaufsteiger zu wechseln...?
Lucas Kienitz: Ja, die Hoffnung
habe ich definitiv. Ich würde mir wünschen, nächstes Jahr in der Kyffhäuserliga
zu spielen. Jedoch wird dies mein erstes Jahr im Männerbereich. Das bedeutet
auch wenn man nicht aufsteigen würde, hätte ich die Möglichkeit, mich in einer
Liga zu etablieren, wo der FSV eine absolute Spitzenmannschaft ist. Das muss
für meine persönliche Entwicklung nicht unbedingt einen Nachteil darstellen –
Ganz im Gegenteil.
Woher nehmen Sie nach
den zuletzt ernüchternden Auftritten der Mannschaft den Optimismus...?
Lucas Kienitz: Beim FSV
Holzthaleben handelt es sich um eine kampf- und vor allem spielstarke
Mannschaft. Der Zusammenhalt im Team ist extrem gut und von den Spielern über
die Verantwortlichen und den Trainerstab ist hier eine Einheit gewachsen.
Am vergangenen
Wochenende verlor die SG Berka in Allmenhausen, der FSV besiegte hingegen den
Hachelbicher SV und konnte den Abstand auf 2 Punkte verkürzen. Wo steht der FSV
am letzten Spieltag…?
Lucas Kienitz: Auf dem zweiten
Tabellenplatz.
Auf dem zweiten
Tabellenplatz…?
Lucas Kienitz: Richtig!
Es ist sehr schade
und die Hoffnung stirbt sicherlich zuletzt, aber wenn man realistisch ist, kann
man nicht mehr mit einem Patzer des Tabellenführers rechnen.
Was motiviert
einen 1 Jährigen Jugendspieler von Eintracht Sondershausen, sich dem FSV
Holzthaleben anzuschließen...?
Lucas Kienitz: Einfach Alles! Der Ort, die Leute, die Mentalität,…!
Jedoch muss ich
ehrlich sagen, den größten Anteil an meiner Entscheidung zu einem Wechsel hatte
Michael Huke. Ich kenne ihn jetzt schon seit über 6 Jahren und habe mit ihm
gemeinsam die kompletten Jugendstationen beim BSV Eintracht Sondershausen
durchlaufen. Natürlich hat diese Tatsache einen weiteren Ausschlag gegeben.
Beim FSV hat sich
in den letzten 2 Jahren auch bedingt durch die Neuzugänge ein ’Gerüst’
herauskristalisiert. Mit Andreas Wille, Marcel Wersenger, Lars Reichhart und
Christopher Winkel wurden immer wieder Schlüsselspieler verpflichtet. Zudem hat
man mit Björn Senger und Michael Huke zwei Youngstar's in's Helbetal gelockt,
denen die Zukunft gehört - Welche Rolle wird Luca Kienitz einnehmen...?
Lucas Kienitz: Ich hoffe eine gute Rolle! klar ist es schwer in eine so
starke und eingespielte Mannschaft hineinzufinden. Aber ich kann versprechen,
zu 150% meine Leistung zu bringen und somit auch die Skeptiker zu überzeugen.
Großen Respekt habe ich auch von der Arbeit des Trainerstabes. Vor allem
Cheftrainer Lutz Hartung werde ich im Training versuchen sportlich zu
überzeugen und ihm verdeutlichen, dass er jederzeit auf mich bauen kann.
Auf welcher
Position sehen Sie sich in der Elf von Cheftrainer Lutz Hartung...?
Lucas Kienitz: Schon seit Jahren bekleide ich in Sondershausen die ’6er’ Position
zentral vor der Abwehr. In dieser Rolle kann ich meine Stärken in der
Balleroberung und Ballbehauptung am besten ausspielen.
Wir bedanken uns für dieses Gespräch und wünschen dem Youngstar viel Erfolg für seine Zukunft im Trikot des FSV 2006 Holzthaleben!
Sensation in Allmenhausen
Wie ein Laubfeuer ging diese Meldung im Helbetal herum. Die
SG Berka, mit fünf Zählern Vorsprung unmittelbar vor der Meisterschaft verbunden
mit dem Aufstieg stehend, musste sich am heutigen Samstag mit 1:3 beim SV Allmenhausen
geschlagen geben.
Als ’Übermittler’ trat FSV Mannschaftsbetreuer Mirko Wegemann
in Erscheinung. Er war Augenzeuge dieser Sensation auf dem Sportplatz, der als
diesjähriger Austragungsort für das Kreispokalfinale ausgewählt wurde. Trotz
mehrfacher Bemühungen gelang es leider nicht, Statements aus Holzthaleben
bezüglich dieser Niederlage zu erhalten. Man hält sich sehr bedeckt und möchte
vor dem so wichtigen Spiel beim Hachelbicher SV, welches morgen auf dem
Programm steht, keinen unnötigen Druck auf die junge Mannschaft ausüben. Weder
im Vorstand, noch im Trainerstab wurde dieser Endstand kommentiert. „Wir haben
in 20 Stunden ein ganz schweres Auswärtsspiel in Hachelbich, darauf gilt es
jetzt die Konzentration zu lenken“, ließ Mittelfeldspieler Marcel Wersenger telefonisch
ausrichten. Ebenso wie Co Trainer Thomas Heidl, der fernmündlich kontaktiert
wurde: „Ich habe die Information über den Endstand in Allemenhausen vor wenigen
Minuten erhalten und sie registriert. Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu
sagen“. Ähnlich bedeckt hielten sich Youngstar Michael Huke und Defensivakteur
Rene Hellmuth. Carsten Hartung, der gestern bereits sehr lautstark auf eine Sensation
hoffte, war über sein Mobiltelefon nicht zu erreichen.
Nun ist der FSV 2006 Holzthaleben gefordert. Das Team muss
nun versuchen, aus dieser Niederlage des Tabellenführers Kapital zu schlagen –
Ob dies gelingt, steht jedoch auf einem anderen Blatt…
Als Co Trainer Thomas Heidl am gestrigen Freitagabend in
Abwesenheit von Cheftrainer Lutz Hartung das Abschlusstraining leitete, spürte
man, wie wichtig der Sieg im Derby (4:1 über den VFL Ebeleben) am vergangenen
Sonntag war. Hartung, Reichardt & Co. waren anders als in den letzten Wochen
völlig entspannt und genossen die Stimmung im Team. „Wir haben am Sonntag einen
ganz wichtigen Sieg eingefahren. Es ist schön, mit so einem Erfolg im Rücken
die nächsten Aufgaben anzugehen“, bestätigte Torsteher Patrick Eggert.
Eine solche Aufgabe steht am morgigen Sonntag auf dem Programm.
14:00 Uhr wird der FSV in Hachelbich sein komplettes Können aufzeigen müssen, um
erneut drei Punkte einfahren zu können. Dies wird auf jeden Fall ohne Markus
Weißenborn und Thomas Steinbrück geschehen, die im vergleich zur Vorwoche
aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht zur Verfügung stehen. Ebenso nicht
dabei ist Martin Guckuk. Der Mannschaftskapitän plagt sich noch immer mit den
Folgen eines Zehenbruches herum. Auch aufgrund einer Verletzung wird Sven
Jagelski fehlen. Der Mittelfeldspieler laboriert noch immer an den
Nachwirkungen eines Kreuzbandrisses. Hingegen kehrt nach wochenlanger Abstinenz
ein anderer Akteur ins Aufgebot zurück. Matthias Ludwig wird dem Kader angehören und eine weitere Alternative darstellen. Zudem wird Urlauber Karsten
Kliebe ins Team zurückkehren. Des weiteren werden Marco Biedermann, Henrik Verges und voraussichtlich auch Daniel Grüttner aus der "FSV Reserve" mit nach Hachelbich reisen.
"Ich werde mich überraschen lassen"
* Christopher Winkel auf die Frage, welche Position er am Sonntag im System des FSV bekleiden wird.
Abzuwarten bleibt die Rolle von Christopher Winkel im System des FSV. Ob der 22 Jährige wie in der Vorwoche als 'verkappte Spitze' hinter Andreas Wille agieren wird oder auf seine Position im zentralen Mittelfeld zurückkehrt, ließ der man im Trainerstab offen. "Wir haben vor dem Abschlusstraining natürlich über die Startformation gesprochen, wie diese allerdings aussehen wird, wird die Mannschaft am Sonntag um 13:00 Uhr erfahren", so die Äußerung von Cheftrainer Lutz Hartung.
Nach der Einheit bezog Co Trainer Thomas Heidl kurz Stellung
zu der anstehenden Begegnung und verstummte alle, die mit einem Selbstläufer
rechnen: „Auf uns wartet eine ganz, ganz schwere Aufgabe in Hachelbich. Da sind
in der Vergangenheit schon mehrere Mannschaften gescheitert. Wir müssen von der
ersten Minute an hellwach sein und den Kampf annehmen. Mit der guten Partie
gegen Ebeleben und den wichtigen Punkten in der Hinterhand sollten wir total
befreit aufspielen können. Wenn man bedenkt, dass wir zu Beginn der Saison auf
einem Nichtabstiegsplatz landen wollten und mit der Zeit die Zielstellung auf
das obere Tabellendrittel korrigiert haben, befinden wir uns mit dem zweiten Tabellenplatz
mehr als im Soll. Wenn wir diese Saison auf diesem Rang abschließen, kann man
von einer sehr gelungenen Spielzeit sprechen".
Das Gastspiel der SG Berka in Allmenhausen genießt wohl
nicht mehr die ganz große Aufmerksamkeit im Helbetal. Lediglich Carsten
Hartung hält ein Punkteverlust auf dem großen Geläuf für möglich. Es ist sehr
schwierig in Allmenhausen zu bestehen, vielleicht schaffen sie ja die Sensation
gegen den Tabellenführer“, so der „10er“ des FSV.
Cheftrainer Hartung wünscht sich "vier bis fünf neue Spieler"
Wenige Wochen vor dem Saisonende laufen die Personalplanungen
auf Hochtouren. Bereits vor Wochen deutete Cheftrainer Lutz Hartung an: „Wir
benötigen noch mindestens vier bis fünf Spieler, um in der nächsten Spielzeit Top
aufgestellt zu sein“. Schien diese Forderung anfangs noch utopisch, könnte sie
sich nun bewahrheiten.
"Wir möchten in der nächsten Saison Platz 1 ansteuern"
* Assistenztrainer Thomas Heidl hat klare Vorstellung in Bezug auf die kommende Spielzeit.
Mit Lucas Kienitz vom BSV Eintracht Sondershausen gelang es
der sportlichen Führung bereits im Januar, einen Transfer zum 1. Juli 2009 offiziell bekanntzugeben.
Das weitere Neuzugänge im Sommer folgen könnten, ist zum gegenwärtigen
Zeitpunkt sehr wahrscheinlich. „Die Spieler der anderen Vereine sehen natürlich
auch, welche hervorragende Entwicklung der Verein und die Mannschaft in den
letzten zwei Jahren genommen hat. Zudem konnten wir im vergangenen Sommer eine
II. Mannschaft als ’Back up’ aufstellen. Uns liegen Informationen vor, dass im
nächsten Jahr aufgrund der Umstrukturierung der Liga die ersten beiden
Mannschaften aufsteigen. Wir werden in den nächsten Wochen die Saisonvorbereitung
für das Spieljahr 2009/2010 planen und diese auch ganz klar mit dem Ziel
Tabellenplatz 1 ansteuern. Um diesem Ziel einen weiteren Schritt näher zu
kommen, werden wir auch für diese Spielzeit wieder den einen oder anderen
Neuzugang präsentieren müssen“, so die Äußerung von Assistenztrainer Thomas
Heidl.
Mit der Bekanntgabe von Namen oder Tendenzen hielten sich
auf Nachfrage sowohl der Trainerstab um Cheftrainer Lutz Hartung, als auch der
Vorstand um den Vorsitzenden Thomas Haustein zurück. „Wir werden in dieser
Richtung nichts kommentieren“, so der Vereinsvorsitzende.
Montag, 4. Mai 2009 / 22:55 Uhr
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