Vom 23.August bis Dezember 2010

Inzwischen haben wir den Versuch gestartet einmal mit beiden in den Ort zu gehen. Na ja, der Weg
war nicht allzu lang aber sie haben mehr auf der Erde gelegen als das sie gelaufen sind. Der Rückweg
ging irgendwie schneller.Die unbekannten Geräusche waren wohl etwas zuviel für die beiden.
Auch ein Besuch beim Tierarzt war angesagt.Es wurden diverse Untersuchungen vorgenommen,dann gab
es viele Leckerli und zum Schluß eine Spritze.

Beim Einräumen der Handtücher im Badezimmerschrank ist Filou unbemerkt in das unteren(leere) Fach
geschlüpft und wollte es sich dort bequem machen.Nur durch Zufall habe ich seine kleine Schwanzspitze
gesehen bevor ich die Tür schließen wollte. Na, da hätte ich ja dann lange nach ihm suchen können.
Denn ich glaube ich wäre nicht auf die Idee gekommen dort nach ihm zu schauen. Ob er sich von selber
bemerkbar gemacht hätte sei dahin gestellt. Der heutige Dauerregen hat den Garten unter Wasser gesetzt
und sie fanden es beide nicht so gut das ich mit ihnen trotzdem nach draußen gegangen bin. Mit anderen Worten:
Wir waren jedesmal ziemlich klitsche naß.

Der Staubsauger ist inzwischen auch kein Monster mehr.Im Gegenteil,sie wollen mit der Düse beim saugen
spielen.
Die dollen 5 Minuten haben unsere beiden Racker mehrmals am Tag und dann geht die Post ab.
Besonders im Garten wird so manche große Runde gedreht das man befürchten muß sie bekommen
die Kurve nicht und rennen irgendwo gegen. Auch kommt es vor das sie sich gegenseitig über den
Haufen laufen. So manche spielerische Rauferei wird schon mal mit einem leisem Quieken begleitet.
Die Spaziergänge in den Ort mit den beiden geht von mal zu mal besser.Hinterher sind sie stets fix und alle
und müßen sich erst einmal erholen.Besonders aufpassen müßen wir das sie nicht in den Ritzen von den
Gullideckeln stecken bleiben b.z.w. reintreten mit ihren kleinen Beinchen.
Da Flocke ja vor Tagen 4 Stufen von der Treppe runter gefallen ist,bleibt er nun unten sitzen wenn ich nach
oben gehe.Aber Filou kommt nach wie vor hinterher.Flocke steht dann unten an der Treppe und bellt wie
verrückt.Flocke tobt sich so richtig im Garten aus und animiert seinen Bruder zum mitmachen,aber Filou
kann dem Tempo manchmal nicht mithalten.Er rennt zwar mit aber eben in seinem Tempo welches erheblich
langsamer ist.

Ein etwas größerer /längerer Spaziergang wurde unternommen.Da Flocke ja flink wie ein Wiesel ist,gab er das Tempo vor. Filou war anfangs dabei, aber dann legte er sich platt auf die Erde und wollte nicht weiter gehen.Habe ihn dann getragen und er genoß die kleine Pause. Später war er dann wieder dabei und rannte mit. Wenn man Filou von hinten betrachtet könnte man meinen man sehe Garfield.Sein Gang und sein Hinterteil sieht ihm sehr ähnlich.----Lach--grins--- Er ist und bleibt unser kleiner Moppel.Mit ihm könnte man Stundenlang schmusen.
Die Schafe sind wieder in der Weide die an unser Grundstück grenzt.Flocke bekam sich gar nicht wieder ein
und war nur am Bellen und Filou stand mit eingezogenem Schwänzchen im sicheren Abstand
und betrachtete die Schafherde.Wir mußten dann unseren Aufendhalt im Garten abbrechen,es ging echt nicht.
Thema Treppe.....Habe sie heute bewußt unten im Flur gelassen und bin nach oben gegangen und habe
mich dort einige Zeit aufgehalten.Aber immer ab und zu nach ihnen Ausschau gehalten.
Sie blieben vor der Treppe sitzen und schauten nach oben.Zwischenzeitlich legten sie auch eine Spielrunde
ein aber immer im Bereich der Treppe.

Zwischen den Schafen und unseren beiden Rackern entwickelt sich so langsam eine kleine,zarte Freundschaft.Filou möchte am liebsten mit seiner (platten) Schnauze durch den Maschendrahtzaun gehen,aber das klappt ja nicht.Flocke ist noch etwas in Abwehrstellung und bellt noch des öfteren sehr heftig.Manchmal habe ich das Gefühl das Filou ihn dann zurechtweisen will indem er ihn zur Seite schupst, mit anderen Worten: Nun hör endlich auf damit.Das Gartenteil wo die beiden toben können gehört uns nun wieder alleine. Die Schafen wurden heute abgeholt, sie haben die Weide abgegrast. Am Nachmittag haben Flocke und Filou die Schafe doch vermißt,denn sie standen am Zaun und haben auf sie gewartet. Aber sie kamen nicht mehr.

Bei diesem Wetter mag man keinen Hund vor..... Also dieser Spruch traf die letzten beiden Tagen voll auf uns zu.Es hat ohne Pause geregnet und wir konnten kaum raus. Nach dem Gassi gehen habe ich beide mit warmen Handtüchern abgerubbelt und erst einmal für etwas wärme gesorgt. Flocke war wie immer bis auf die Haut durch und durch nass. Man merkte es beiden an das sie auch echt keine Lust hatten sich im Garten aufzuhalten. Beide haben schön an Gewicht zu genommen. Sie bringen stolze 3100 gr.auf die Waage.

Da bei beiden die Haare im Gesicht doch recht lang waren,war ein Besuch im Hundestübchen angesagt. Sie wurden ordentlich gekürzt,nun haben sie wieder den richtigen Durchblick. Flocke hat es genossen, aber Filou fand es gar nicht so gut das man an ihm rumgeschnippelt hat. Leider war nicht nur das Gesicht so zu gewachsen sondern auch die Ohren. Auch hier wurde einiges an Haarwuchs entfernt. Vielleicht war das der Grund warum beide nicht HÖREN können--lach--grins.Bilder auf der 1.Seite von Beiden-Vorher-Nachher-Nun sieht man ihre schönen Knopfaugen wieder und ich kann bei Flocke die Augen tgl. besser reinigen. Diesen Knopfaugen kann man nicht böse sein wenn sie uns so unschuldig ansehen.
Die Nachmittage wurden bei herlichem Sonnenschein teilweise im Garten und später auf dem Balkon verbracht.Wir haben das große Hundekissen nach draußen gelegt und beide haben die letzten Sonnenstrahlen ausgiebig genossen.
Wenn sie ihre ""fünf Minuten"" haben und es so richtig zur Sache geht, könnte man manchmal glauben sie machen Ernst.
Aber die spielerischen Raufereien müßen halt sein. Wenn ich dann denke, so jetzt reicht es, dann gehe ich
behutsam dazwischen und trenne beide indem ich sie ablenke.

Der Sturm und der Regen lassen zur Zeit keine großen Aufenthalte im Garten zu. Also bleibt uns nichts anderes übrig die Zeit im Haus mit Spielen und Toben zu verbringen. Wir haben es gewagt das
die beiden jetzt im anderen,oberen Flur auch sich aufhalten können und mit uns in der Stube verweilen können wenn wir Daheim sind. Da aber der Doppelkäfig mit dem Hasen hier steht gibt es mit Flocke Probleme. Zwar nicht gleich am Anfang aber etwas später steht er am Käfig und bellt wie verrückt. Filou hingegen liegt davor und macht nichts. Ich decke dann den Käfig ab und meistens ist dann Ruhe. Nicht immer aber dann doch. In der Stube haben wir Laminatfußboden wo die beiden dann beim Toben auf einer Rutschbahn sind. Aber das stört sie nicht weiter. Sie müßen sich erst verausgaben und dann kehrt Ruhe ein. Unser Stubenfenster geht zur Straßenseite und wenn sich da etwas tut, ist Flocke gleich wieder voll in seinem Elan und bellt was das Zeug hält. Auch bellt b.z.w heult er mit wenn die Sirenen im Ort angehen oder wenn man das Martinshorn von den Einsatzwagen hört. Filou hingegen kann das alles nicht Stören. Heute stand er vor einer großen Fensterscheibe und ich dachte was ist denn jetzt los????? Er hat doch tatsächlich einen KNURRTON von sich gegeben. Welch ein Wunder unser kleiner Teddybär kann Knurren aber Bellen das kann er nicht.

Die beiden sind außer Rand und Band wenn sie bemerken das ich die Türen geöffnet lasse damit sie in die Stube können. Sie sind beide auf zack und so schnell das man es gar nicht mitbekommt wie schnell sie weg sind. Daniel Düsentrieb ist nichts dagegen. Flocke wollte sich heute an meinen warmen Winterhausschuhe ranmachen, aber nichts da war wohl nichts. Später dachte sich Filou vllt. schaffe ich es ja und holte sich einen. Aber auch da war ich schneller als er denken konnte. Meine warmen Fußtreter gehören mir.

Das kalte und windige Wetter von heute fanden beide nicht so pralle. Ihr Fell wurde ganz schön durchwuselt wenn wir draußen waren. Der Abend wurde wieder kuschelig in der Stube verbracht.
Filou gab leise Schnarchtöne von sich und lag so lang er war ausgestreckt auf der Decke. Aber der späte Gang nach draußen muß ja noch sein. Lust verspürten beide nicht so recht. Sie waren froh als wir wieder drinn waren und legten sich schnell zum kuscheln-schlafen auf ihr großes Kissen. Es ist ja auch gemein, wir ziehen uns jetzt warm an wenn wir raus gehen und die beiden müßen so raus. Also viel auf den Rippen haben sie nicht.

Wenn die beiden in dem kleinen,abgetrennten Gartenstück sind, wird der Haselnussbusch ganz schön bearbeitet. Flocke ist kein Zweig zu hoch. Er springt so lange hoch bis er den Zweig erreicht hat und dann wird gezogen und gezerrt bis er ihn ab hat. Filou verausgabt sich mit dem alten,großen Ball der schon lange keine Luft mehr hält. Aber das ist ihm egal, die Hauptsache er kann damit Spielen und Toben.
Neue Bilder unter Flocke,Filou und Bildergalerie davon eingefügt.

Filou hatte heute (3.Nov.) einen Termin im Hundestübchen. Sein sehr,sehr,sehr langes Welpenfell mußte echt runter. Jetzt sieht er wieder wie ein Hund aus und nicht wie Mop. Flocke muß auch noch hin. Ich hatte Filou schnell hingebracht und bin dann wieder nach Hause gefahren. Flocke fand das gar nicht gut das sein Bruder nicht da war. Er war am Heulen als ich nach Hause kam und lief suchend in der Wohnung umher. Später als Filou dann wieder Daheim war, war die Freude groß.

Flocke hatte heute (5.Nov) seinen Termin im Hundestübchen. Nun sieht auch er wieder sehr schnuckelig aus. Filou fand das Alleinsein gar nicht so pralle. 
Die beiden bekamen sich gar nicht wieder ein als wir dann Daheim waren.

Thema Treppe noch einmal: Flocke kann jetzt in einem Affenzahn die Treppe hoch laufen und schaut dann von oben runter wenn Filou unten sitzen bleibt und winselt dann leise vor sich hin. Aber runter geht natürlich noch nicht. Tagsüber haben sie nur Blödsinn im Kopf aber abends liegen sie brav auf ihrem großen Kissen in der Stube und schlafen b.z.w. schnarchen sich einen ab. Wenn ich sie dann wecken muß damit wir noch einmal raus gehen können würden sie sich am liebsten noch tiefer ins Kissen kuscheln. Aber was muß das muß leider sein. Es kommt mir manchmal so vor wie bei den kleinen Kindern die auch nicht ins Bett wollen und ständig etwas anderes möchten nur um die Bettgehzeit hinaus zu schieben. Im stillen muß ich dann immer grinsen. Filou macht sich dann ganz lang und rekelt sich auf dem Kissen hin und her.

Der erste Schnee in diesem Jahr war ja recht aufregend für die beiden. Denn über Nacht war der Garten irgendwie anders als sonst. Der geliebte Rasen war plötzlich verschwunden und beide hatten nichts zum knabbern. Also wurde gekratzt und gekratzt bis sie etwas gefunden hatten. Aber es nützte nichts, denn der Boden war gefroren und das Grünzeug blieb verschwunden. Sie hatten richtig Spaß im Schnee zu toben. In der Mittagssonne sind wir dann mit beiden 1 Stunde spazieren gegangen außerhalb der Ortschaft quer über ein Feld damit beide so richtig toben konnten. Natürlich mit einem warmen Pulli denn der war echt notwendig. Es schien zwar die Sonne aber es wehte ein eisiger Wind. Danach ging es dann nach Hause in die warme Stube und beide mußten sich erst einmal erholen und rührten sich nicht.
Neue Bilder unter "Bildergalerie und "Filou u.Flocke"

Durch den Dauerregen sind die Schneemassen wieder verschwunden und der Garten ist eine reine
Matschangelegenheit. Nach dem Gassi gehen sehen die beiden richtig lecker aus. Denn der aufgeweichte
Boden stört sie nicht weiter sie buddeln und buddeln und finden das gut. Sehr zu meinem Leidwesen.
Denn hinterher kann ich sie sauber rubbeln.

Filou kommt jetzt auch schon besser die Treppe hoch und es sieht nicht mehr so gefährlich aus wenn er nach oben möchte. Im Mom muß man höllisch aufpassen das nichts rumliegt was die beiden nicht haben dürfen. Denn alles was sie finden wird bearbeitet und das machen sie dann gründlich.

Heute sind wir wieder über Mittag in der Wintersonne spazieren gegangen. Die beiden hatten echt viel Spaß
in den großen Schneewehen zu toben die sich nach dem gestriegen Schneesturm (16.12.)angesammelt hatten. Sie sahen aus wie kleine Schneehasen die im Schnee hoppelten. Nach einer Stunde mußten wir wieder rein denn es hatten sich wieder viele Schnee / Eisklumpen am Bauch gebildet. Ich habe sie dann in der Wanne lauwarm abgeduscht damit diese sich lösen und hinterher wurden sie noch trocken geföhnt. Beide ließen sich diese Aktion ohne Probleme gefallen. Danach haben sie den ganzen Nachmittag geschlafen---ich übrigens auch nachdem wir gemütlich Kaffee getrunken hatten ----.

Eisbrecher sind nicht nur auf den Wasserstraßen zur Zeit unterwegs, nein auch ich durfte die Tage erst einmal im ""Hundegarten""die Eiskruste entfernen damit die beiden dort toben konnten. Da die Eisschicht doch recht dick war nach dem Eisregen. Das Eis ist ein Leckerbissen für die beiden. Jede kleine Eisscholle wird bearbeitet die sie zu packen bekommen. Nach gut 30 Minuten wird es aber den beiden zu kalt und wir müßen ein. Dann spiele ich den Torero. Wenn ich mein Handtuch zücke und Filou es sieht dann geht es los. Er läuft weg und ich hinterher. Flocke wartet brav bis er dann hoch genommen werden kann,er zittert ganz schön vor kälte. Obwohl beide eigendlich immer in Bewegung sind.

Nun erwarten wir den Jahreswechsel.Leider ist diese Zeit für so manche Tiere sehr streßig. Schauen wir mal wie es unsere beiden Fellnasen dann ergeht.

Weihnachten / Jahreswechsel. Der geschmückte Tannenbaum wurde von den beiden nicht geplündert. Aber aus dem Naschkorb haben beide versucht sich etwas zu stiebitzen. Den Jahreswechsel haben beide gut überstanden. Filou hatte die Ruhe weg,Flocke war etwas nervös und konnte nicht so richtig zur Ruhe kommen. Auch die so geliebten Kuschelminuten konnte er nicht genießen. Die Schlafgezeit wurde erst nach dem Feuerwerk vollzogen was natürlich den ganzen Rhythmus der beiden etwas durcheinander brachte.

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Wie es uns so geht 2




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